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    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    es wurde vom vater in beiden foren kommuniziert, wie das mit der trauerfeier ablaeuft, sonst wuesste ich das ja auch nicht
    deshalb irritiert es mich ja, das er erst das mit der trauerfeier kommuniziert hat und danach alles geaendert hat

    eine anzeige ist heute in der zeitung, da steht weder eine adresse der ehefrau noch ueberhaupt ein wort der beisetzung drin
    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Ehefrau, also die Witwe, das gestoppt hat, weil ihr das zuviel wird - was ich total gut verstehen kann.
    Und nach der Anzeige ist eine Teilnahme von Außenstehenden nicht erwünscht - finde es sehr wichtig, das zu respektieren.
    Jeder geht halt anders damit um.

    Ich würde eine Karte an den Vater schicken.
    Alles zu seiner Zeit.

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    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    es wurde vom vater in beiden foren kommuniziert, wie das mit der trauerfeier ablaeuft, sonst wuesste ich das ja auch nicht
    deshalb irritiert es mich ja, das er erst das mit der trauerfeier kommuniziert hat und danach alles geaendert hat
    Vermutlich hat sich der Vater da "aus dem Fenster gelehnt" ohne das mit der Witwe besprochen zu haben. Er übt das Hobby ja offenbar ebenfalls aus, hätte Euch gern dabei gehabt wogegen die Witwe da ja eher außen vor war (wenn ich das richtig verstehe) und vermutlich gar keinen richtigen Bezug zu Euch "Hobbyfreunden" hat. Eventuell ist sie auch wütend weil er ja auf dem Rückweg von Eurem Hobby-Stammtisch verunglückte? In seiner Trauer reagiert ja jeder anders.

    Ich würde ebenfalls nur dem Vater eine Karte schicken und NICHT zur Beisetzung gehen. Wenn Du der Witwe zwingend auch ein paar Zeilen zukommen lassen möchtest, könntest Du den Vater via PN im Forum nach der Anschrift fragen. Aber, wie gesagt, ich vermute das ist von der Witwe gar nicht erwünscht.

    Ich kenne Beisetzungen ebenfalls nur mit anschließendem Beisammensein, inkl. Häppchen und so. Eine Ausnahme gab es mal vor 2 Jahren, da war ebenfalls NICHTS geplant nach der Beisetzung. Ich vermute das liegt dann am Geld.

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    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Ich vermute das liegt dann am Geld.
    Eventuell auch am persönlichen Umgang mit Trauer und/oder man lehnt überholte Konventionen ab.


  4. Inaktiver User

    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Ich persönlich fand es ganz schlimm diese anschließende Fledderei...in der Kirche hat man sich Beileidsbekundungen verbeten und dort hält sich beim Essen niemand mehr dran. Jeder will was sagen...was ja auch von denLeuten meist gut gemeint ist....ich wollte das überhaupt nicht.

  5. Inaktiver User

    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    es wurde vom vater in beiden foren kommuniziert, wie das mit der trauerfeier ablaeuft, sonst wuesste ich das ja auch nicht
    deshalb irritiert es mich ja, das er erst das mit der trauerfeier kommuniziert hat und danach alles geaendert hat

    eine anzeige ist heute in der zeitung, da steht weder eine adresse der ehefrau noch ueberhaupt ein wort der beisetzung drin
    Ich finde es in Ordnung, dem Vater eine Kondolationskarte zu geben, wenn Du zu dem einen Bezug hast, und zur Witwe nicht.

    Keine Adresse in der Traueranzeige ist ok. Meine Mutter und Tante haben damals beim Tod meines Vaters - gegen das ausdrückliche Anraten von meinem Mann und mir - die Adresse meiner Eltern in der Traueranzeige veröffentlicht, und prompt hat ein komischer Typ angerufen. Zum Glück nur angerufen. Es besteht aber auch die Gefahr von Einbrüchen während der Trauerfeier, weil da ja keiner zuhause ist, und die Zeit steht auch gleich drin.

    Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass es hinter den Kulissen Unstimmigkeiten zwischen der Witwe und dem Vater des Verstorbenen gegeben hat. Wahrscheinlich wollte der Vater Trauerfeier samt Leichenschmaus, und die Witwe nicht.

    Zur Historie des Leichenschmauses bzw Kaffeetrinken nach der Trauerfeier empfehle ich, im Bestatterweblog die Suchfunktion zu bemühen, da müßte einiges dazu zu finden sein.

    Meines Vaters Trauerfeier war am Nachmittag, einige unserer Sippe hatten eine etwas weitere Anreise (ein bis zwei Stunden), so dass es nach der Trauerfeier mit der weiteren Familie und Bekannten in eine Gaststätte ging, wo es Essen gab (nix fancy, normale regionale Hausmannskost). Urnenbeisetzung war wiederum im engsten Familienkreis paar Tage später, und danach waren wir in diesem kleinen Kreis noch Kaffee trinken. Hier bei unserem örtlichen Friedhof gibt es am Hauptausgang eine Gaststätte, die auch Kaffee und Kuchen anbietet, und die mit solchen Gästen ein ganz gutes Geschäft machen dürfte.

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    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zur Historie des Leichenschmauses bzw Kaffeetrinken nach der Trauerfeier empfehle ich, im Bestatterweblog die Suchfunktion zu bemühen, da müßte einiges dazu zu finden sein.
    Die ist nicht relevant, wenn die Betroffenen (!) entscheiden, es anders zu machen.


  7. Moderation

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    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Ich würde auch nur dem Vater schreiben - denn zu dem hast du einen Bezug.

    Wenn du einen engeren Bezug zum Verstorbenen gehabt hättest, dann würde ich der Witwe schreiben - nach meiner Erfahrung freuen sich Angehörige (manchmal erst später, weil sie es in der ersten Trauer gar nicht wahrnehmen), wenn ihnen Unbekannte etwas nettes aus der gemeinsamen Zeit mit dem Verstorbenen erzählen.
    Aber da du den Verstorbenen kaum kanntest fände ich das vorliegend merkwürdig.


    Und ich würde auch nicht zu der Beerdigung von jemandem gehen, den ich kaum kannte - und schon gar nicht, wenn mittels Anzeige darauf hingewiesen wird, dass eine Teilnahme Fremder nicht erwünscht ist.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  8. Moderation

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    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Die ist nicht relevant, wenn die Betroffenen (!) entscheiden, es anders zu machen.
    Genau so ist es.

    Den Rest sehe ich wie die anderen hier: schreib dem Vater eine Karte, da Du ihn kennst, und respektiere die Entscheidung für eine Beisetzung "in Stille".
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

  9. Inaktiver User

    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Eventuell auch am persönlichen Umgang mit Trauer und/oder man lehnt überholte Konventionen ab.
    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Die ist nicht relevant, wenn die Betroffenen (!) entscheiden, es anders zu machen.
    Ja. Es gab hier mal einen Strang, da hat eine TE bockig darauf bestanden, zur Beisetzung zu gehen und danach ihr Beileid auszusprechen, obwohl die Angehörigen explizit darum gebeten hatten, das zu unterlassen.

  10. gesperrt

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    AW: frage zu umgangsform in bezug auf einen trauerfall

    Ich kenne beide Formen und und habe es meistens so erlebt, dass das gemeinsame Kaffeetrinken (auch in sehr großer Runde) für die direkten Angehörigen tatsächlich ein Puffer war zwischen dem endgültigen Abschied am Grab und dem Alltag danach. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass den Eltern oder der Mutter die Vorstellung unerträglich ist, in Gesellschaft zu sein, sich unterhalten zu müssen und immer wieder das Gleiche zu hören und zu sagen. Auch wenn Konventionen ein Korsett sind: das stützt nicht nur, es kann auch die Luft abschnüren. Persönlliche Angelegenheiten werden nach persönlichem Empfinden geregelt. Hier sind die Trauergäste vermutlich überwiegend älter als 14 und geschäftsfähig, also in der Lage, sich selbst irgendwo einen Kaffee zu organisieren

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