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Thema: verstehen-verstaendigung
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12.08.2016, 14:35
AW: verstehen-verstaendigung
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12.08.2016, 14:35
AW: verstehen-verstaendigung
Ich finde die Mail überhaupt nicht unverständlich. Eher ist es mir unverständlich, was es da misszuverstehen gibt
Dass selbst relativ kurze Mails nicht bis zum Ende aufmerksam gelesen werden, habe ich allerdings auch schon öfter festgestellt. Peinlich ist das.
May you be surrounded by friends and family,
and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.
Leonard Cohen
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
Erich Kästner
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12.08.2016, 14:49
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12.08.2016, 15:17
AW: verstehen-verstaendigung
Also, ich finde ja schon, dass man von erwachsenen Menschen erwarten kann, dass sie eine Nachricht, die in korrektem Deutsch geschrieben wurde und nicht 500 Sätze lang ist, von Anfang bis Ende einigermaßen aufmerksam und mit Verstand lesen
.
Alles zu seiner Zeit.
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12.08.2016, 15:30
AW: verstehen-verstaendigung
Da hast Du natürlich vollkommen Recht.
Aber, das Problem an der von mir jetzt unterstellten elektronischen Kommunikation ist, dass die jeder irgendwo zur Kenntnis nimmt. Da ist das Spektrum zwischen dem aufmerksam und allein Lesenden über den im Supermarkt an der Kasse stehenden bis zum auf dem Sofa lümmelnden und nebenbei fernsehenden - und entsprechend unterschiedlich sind die Aufmerksamkeitsspannen.
Mich nervt bei diesen Sachen immer, dass zuerst nachgefragt wird, anstelle einfach die Nachricht nochmals zu lesen - und zwar in Ruhe. Neee, fragen geht viel schneller und man selbst als Sender denkt, dass man einen an der Klatsche hat.
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12.08.2016, 15:41
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12.08.2016, 15:46
AW: verstehen-verstaendigung
Okay, mangels Smartphone lese ich meine E-Mails nicht an der Supermarktkasse
. Ich sitze dann in der Regel tatsächlich am Schreibtisch.
Aber auch wenn man's beim Überfliegen grade nicht ganz verstanden hat - meine erste Reaktion ist "Wie jetzt...? Muss ich gleich noch mal in Ruhe lesen." und nicht der Klick auf den Antwortbutton. Ist das jetzt echt so weit hergeholt...?
Wenn ich mir grade vorstelle, ich würde bei jeder E-Mail im Büro, wo ich was auf Anhieb nicht verstehe, sofort auf "Antworten" klicken...
Alles zu seiner Zeit.
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12.08.2016, 15:57
AW: verstehen-verstaendigung
Nein, es hat durchaus seine Berechtigung. Aber ich nehme auch zunehmend wahr, dass auf höfliche Nachfragen schroff geantwortet wird. Ich persönlich finde es z. B. sehr unhöflich, wenn auf eine Frage geantwortet wird "das steht im Protokoll". Hilft das dem Fragenden in diesem Moment weiter? Ist es wirklich so aufwändig etwas noch einmal zu sagen? Und wenn es so aufwändig, schwierig, was auch immer ist, kann ich ja auch sagen, dass das so einfach nicht beantwortet werden kann und er/sie das doch bitte im Protokoll nachlesen soll ...
Ebenso hier. Auch wenn für mich klar formuliert war, dass der Termin auf neudeutsch gecancelt ist, kann ich das auf Nachfrage noch einmal bestätigen?Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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12.08.2016, 16:04
AW: verstehen-verstaendigung
Ja, klar, Rückfragen darf ja jeder so beantworten, wie er möchte
.
Ich glaube, ereS ging's hier speziell jetzt aber darum, ob sie sich tatsächlich so unverständlich ausgedrückt hat.
Nach meinem Empfinden sind viele halt einfach nur zu faul (noch mal zu lesen oder nachzugucken)... ob privat oder im Büro.
Grade wieder (und wieder heißt hier "schon wieder"...) erlebt: Kollege kommt und fragt "Ist diese Aufgabe schon abgerechnet worden?" Ja, klar, das kann ich ihm natürlich nachgucken. Er kann das aber durchaus auch selbst nachgucken (wenn er vorher 30 Sekunden nachdenkt).Alles zu seiner Zeit.
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12.08.2016, 16:19
AW: verstehen-verstaendigung
Nach meiner Erfahrung: Die sind in einem mentalen Modus, in dem sie nicht können. Es kommt so viel Info, daß die Verarbeitung auf Autopilot gestellt ist, und der Autopilot nimmt nur Signale wahr und reagiert, der versteht nichts. (Ist auch gut so. Wenn man bei jedem vor einem aufleuchtenden Bremslicht nachdenken müßte, hätte man ein Problem) . Man muß die Leute entweder in einen mentalen Modus versetzen, wo sie den langwierigen und kostspieligen Prozeß der intelligenten Informationsverarbeitung laufen lassen, oder man gibt ihnen Signale, die sie auf Autopilot verarbeiten können.
Ein Leseanfänger würde das vermutlich richtig verarbeiten, weil er sich mühsam hindurchbuchtabieren müßte und seine Aufmerksamkeit 100% bei dem Text wäre.
(Als Hintergrundlektüre empfehle ich Kahnemann, "Thinking Fast and Slow".)** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **



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