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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Moin-moin die Damen!
    Ratet mal, wer letzten Samstag wieder bei uns klingelte. Und ratet auch mal, wen das Gebimmel aus der Mittagsruhe gerissen hat.

    Ich habe das Thema jetzt nochmal in einer ruhigen Minute mit meinem Mann besprochen.
    Es geht so einfach nicht.
    Derjenige wird lernen, sich telefonisch anzumelden, und auch zu fragen, ob es paßt, wie jeder andere Mensch auch.

    Ansonsten können gerne die zwei Männer hier zusammen wohnen. Für mich ist das dann nix.
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klassischer Fall von absolut unerbetenem Besuch und den Folgen:

    Ich habe gestern den ganzen Tag im Garten vor mich hin gewerkelt und allerlei geschafft, war also am frühen Abend hoch zufrieden mit mir. Am Nachmittag hatte meine Tochter angerufen und gesagt, dass sie noch vorbeikommen würde - wir haben uns seit etlichen Tagen nicht gesehen.
    Ein "Besuch" ohne Aufwand: Ich noch in Dreck und Speck von der Gartenarbeit, sie verschwitzt vom Sport. Wir haben uns die Liegestühle in die Abensonne gestellt, ein Bier aufgemacht und ganz gemütlich geratscht. Da taucht plötzlich durch den Hintereingang ein Nachbar auf - er will nur kurz mal was fragen, sagt er. Er hätte ja nun sehen können, dass wir gerade sehr privat waren, sich entschuldigen und später wiederkommen können. Aber nein, er fängt einen längeren Monolog an, dass ihm sein Job keine Freude macht und ob ich nicht in meiner Abteilung jemanden wie ihn brauchen könnte.... das hat eine Viertelstunde gedauert, bis er wieder gegangen ist, trotz meines mehrfachen Einwandes, er solle mich doch am Montag im Büro anrufen.... die schöne Feierabend-Stimmung war dann hin.
    Das hintere Gartentürchen sollte ich wohl konsequent absperren.
    Was Deinen letzten Satz anbelangt - genau das würde ich (von jetzt an) auch tun - und das hätte ich schon längst getan - gleich von Anfang an. Denn ich mag es einfach nicht, wenn da jeder zu jeder passenden und unpassenden Uhrzeit rein stolpert - wie Dein Nachbar. Und es dann auch nicht rafft, dass Du gerade keine Zeit hast. Und ich hätte das; also dass es gerade nicht passt und dass Du ihn bitte am Montag im Büro anrufen sollst, in solch einem energischen, schneidenden und unmissverständlichen Ton gesagt, dass der gegangen wäre - das glaube mal! Ich kann das nämlich - und dann kapiert es die Menschheit.

    Wäre ich übrigens Dein Nachbar gewesen und hätte gesehen, dass Du mit Deiner Tochter - oder mit wem auch immer - zugange gewesen wärst, hätte ich als allererstes gefragt, wann ich mal mit Dir sprechen könne (wenn ich doch schon sehe, dass Du gerade mit jemandem im Gespräch bist). Und es ist ja auch oftmals so, dass es die andere Person - egal, wer das nun ist - auch schlicht nichts angeht, was man mit dieser Person zu besprechen hat. Und berufliche Dinge wollte ich auch nicht mal eben so zwischen Tür' und Angel besprechen.
    Finde, dass sich Dein Nachbar wirklich rücksichtslos verhalten hat. Wie gesagt, eine kurze Frage an Dich, wann er wieder kommen könnte und wann Du Zeit hast, wäre da angebracht(er) gewesen.
    Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.

    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
    (Oscar Wilde)

    Der Kluge bemerkt alles, der Dumme macht über alles eine Bemerkung.

    Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
    (Albert Einstein)

    Optimismus rückwärts gelesen heißt Sumsi mit Po. (Für alle, die das noch nicht wussten ;-)

  3. Inaktiver User

    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Zitat Zitat von Knuffilein Beitrag anzeigen

    und hatte demzufolge dazwischen noch etwas Zeit - und zwar zu wenig, um noch mal extra heim zu fahren, aber zu viel, um noch etwas zu unternehmen. Und zu meinem 2. Termin führte mich der Weg am Haus einer Bekannten vorbei, die mit mir seinerzeit ins Fitnessstudio ging und die auch soweit ganz nett war. Und ich wollte auch gar nicht lange bei ihr verweilen - hätte ich ja auch gar nicht gekonnt, da ich ja dann auch wieder zu meinem 2. Termin musste - sondern ihr nur mehr oder weniger nur "Guten Tag" sagen. Ich also geschellt und es dauerte auch gar nicht lange, bis sie die Türe öffnete. Habe ihr die Sachlage geschildert, aber sie ließ mich nicht rein - mit der Begründung, dass sie keine Zeit hätte und es ihr nicht passen würde. OK, war auch nicht böse drum und auch nicht beleidigt, denn mit sowas muss man schließlich immer rechnen, wenn man einfach so irgendwo schellt und wo rein schneit. Aber ich habe auch gleich gemerkt, dass ich gar nicht willkommen war, denn sie war nicht etwa erfreut, als ich geschellt habe, sondern nur kurz angebunden. Wie gesagt, ich bin da zwar nicht beleidigt und habe (natürlich!) auch gleich gesehen, dass ich Land gewinne, aber wenn ich merke, dass ich bei jemandem nicht willkommen bin, war ich da das allerletzte Mal. Denn da habe ich schon meinen Stolz. Und sooo eine enge und innige Bekannte war das sowieso nicht; wir hatten; wie bereits erwähnt; zwar eine ganze Zeit lang zusammen ein Fitnessstudio besucht, das dann geschlossen wurde, aber mehr auch nicht.
    Ich würde mich ja bedanken, wenn jemand bei mir hereinschneit, mit dem mich nichts weiter verbindet als dass wir mal zusammen im Fitnessstudio waren. Das finde ich weit unpassender als wenn langjährige Bekannte kurz vorbeischneien, während jemand putzt.

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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Allerdings. Sehe ich auch so.
    Liebe nette Menschen können mich gerne auf einen Kaffee von meinem Großputz ablenken. Die müssen aber auch darauf gefaßt sein, dass sie irgendwie eingebaut werden. "Halt mal die Leiter" oder so.
    The original Karla
    est. 2006


  5. gesperrt

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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Knuffilein, ich denke, das ist eines der zentralen Probleme mit Spontanbesuchern: egal, ob zwischen zwei Terminen oder aus sonst einem Grund: sie wollen ihre tote Zeit möglichst angenehm verbringen, die Opfer haben aber normalerweise da keine tote und deswegen auch keine angenehme Zeit; ihre Zeit ist verplant, sie müssen die zähneknirschend versuchen, wieder einzubringen. oder eine Abfuhr erteilen.
    Gar nicht an die Tür gehen ist auch keine Option: nicht jeder hat eine Webcam und es könnte ja auch die dringend erwartete Post sein. Oder LIEBER Besuch, für den man nicht nur Notnagel ist
    Warum hast du sie nicht vorher angerufen und gesagt, dass du vielleicht (wenn alles glatt läuft) vorbeikommen könntest - ob das passe?

  6. Moderation

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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Zitat Zitat von Knuffilein Beitrag anzeigen
    ... Und zu meinem 2. Termin führte mich der Weg am Haus einer Bekannten vorbei, die mit mir seinerzeit ins Fitnessstudio ging und die auch soweit ganz nett war. Und ich wollte auch gar nicht lange bei ihr verweilen - hätte ich ja auch gar nicht gekonnt, da ich ja dann auch wieder zu meinem 2. Termin musste - sondern ihr nur mehr oder weniger nur "Guten Tag" sagen. Ich also geschellt und es dauerte auch gar nicht lange, bis sie die Türe öffnete. Habe ihr die Sachlage geschildert, aber sie ließ mich nicht rein - mit der Begründung, dass sie keine Zeit hätte und es ihr nicht passen würde. OK, war auch nicht böse drum und auch nicht beleidigt, denn mit sowas muss man schließlich immer rechnen, wenn man einfach so irgendwo schellt und wo rein schneit. Aber ich habe auch gleich gemerkt, dass ich gar nicht willkommen war, denn sie war nicht etwa erfreut, als ich geschellt habe, sondern nur kurz angebunden. Wie gesagt, ich bin da zwar nicht beleidigt und habe (natürlich!) auch gleich gesehen, dass ich Land gewinne, aber wenn ich merke, dass ich bei jemandem nicht willkommen bin, war ich da das allerletzte Mal. Denn da habe ich schon meinen Stolz. Und sooo eine enge und innige Bekannte war das sowieso nicht; wir hatten; wie bereits erwähnt; zwar eine ganze Zeit lang zusammen ein Fitnessstudio besucht, das dann geschlossen wurde, aber mehr auch nicht.
    Du klingelst bei einer Bekannten - keiner Freundin - sagst ihr, dass du gerade auf dem Weg von A nach B ein bisschen Zeit totschlagen musst und das du deswegen bei ihr vorbei schaust, da wäre ich auch nicht begeistert, wenn jemand nicht mich besuchen will, sondern nur kommt, weil es gerade passt und nichts besseres anliegt.

    Du willst nicht beleidigt sein, wenn sie keine Zeit hat, bist es dann aber doch. Du weißt doch gar nicht, warum sie kurz angebunden war, da gibt es so viele Gründe und keiner davon hat mit dir zu tun, man muss nicht immer alles persönlich nehmen. Und als "nur"-Bekannte will sie dir vielleicht gerade nicht erklären, warum.
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    hm. Irgendwie sehe ich das wohl anders als die meisten hier: Ich hab grundsätzlich nichts gegen unangemeldete Besucher, eher im Gegenteil. Ich finde es eher anstrengend, wenn man immer alles vorher ankündigen, absprechen oder sonst wie avisieren muss. Ich finde es allerdings auch völlig unproblematisch, "Schön, dass Du vorbeikommst, leider hab ich aber gerade keine Zeit" zu sagen, wenn's eben nicht passt. Andersherum halte ich die Frage "Hast Du gerade Zeit für mich?" für eine, die man auch ohne schlechtes Gewissen mit "Nein" beantworten darf. Wenn ich unangemeldet irgendwo erscheine, birgt das halt das Risiko, dass ich unpassend komme. Dann geh ich wieder, und zwar ohne Groll.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich es von zuhause her auch so kenne, dass spontane Gäste in der Regel willkommen sind und auch immer ein Stück Kuchen/Schokolade/Bierchen/belegtes Brot in Reserve ist. Ich versuche das auch so zu halten. Heißt natürlich auch, dass die Bude einen gewissen Aufräumstatus behalten muss (aber das hat auch sein Gutes).

    Aber wie gesagt, wenn ich gerade doch nicht kann (warum auch immer), dann sag ich das auch. Ich glaube aber, dass viele sich nicht trauen, "Nein" zu sagen, weil sie fürchten, das Gegenüber ist dann verletzt oder beleidigt. Dann versucht man sicherlich, Situationen zu meiden, in denen man "Nein" sagen muss. Dazu gehören auch unangemeldete Besuche/r.
    If in doubt - wash!

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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Ich finde Absprachen überhaupt nicht anstrengend. Ein Knopfdruck auf meinem Handy, und ich kann fragen "Du ich bin grad bei dir um die Ecke, soll ich mal kurz vorbeischauen?".
    Bei Bekannten käme ich im Traum nicht darauf, einfach zu klingeln. Bei Freunden oder Familie ist das was ganz anderes. Wobei meine Ma auch weiß, dass ich es nicht schätze, wenn sie hier vor der Tür steht, einfach so, mitten am Tag, wo ich sonstwas auf dem Zettel habe. Macht sie auch nicht.
    The original Karla
    est. 2006


  9. gesperrt

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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Boing: das ist sehr entspannt, nur leider sind es meine Spontanbesucher auch, auch bei einem NEIN. "Och, ich bleib nicht lange, ich brauch nur grad einen Kaffee". Ja, und dann soll ich mich wieder mit dem Buch in die Sonne legen? Ich hab vielleicht aber nur grad eine halbe Stunde zum Relaxen. und, nein, ich freu mich dann nicht. oder ich bin mitten in der Arbeit: "Komm, eine Pause tut dir doch auch gut".

    Meistens muss ich sie nach einer STunde rausschmeißen, ich HASSE das

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    AW: Umgang mit ungebetenem Besuch...

    Dreiste Bekannte hast Du Oder du lässt dich zu schnell weichklopfen.

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