M.E. schon. Warum stört Dich ihre Haltung so ?
Sie muß Dich doch nicht betreffen.
Laß sie halt nicht von Deinem Teller naschen.
Und 50 € verkonsumiert man in einer Cocktailbar auch zu Dritt schnell.
Entweder ist diese Dame krankhaft geizig, dann ist sie ein armes Würstchen, das man nur bedauern kann.
Oder sie hat doch Schulden o.Ä., von denen Du nicht weißt.
Beides braucht Dich nicht zu stören.
Solange jemand nicht versucht, auf meine Kosten zu leben - und das habe ich in der Hand - ist mir das ziemlich schnurz.
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Thema: Umgang mit geizigen Menschen
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20.03.2012, 09:52Inaktiver User
AW: Umgang mit geizigen Menschen
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20.03.2012, 11:29Inaktiver User
AW: Umgang mit geizigen Menschen
Zu den 50 € hätte sie IMHO schon beitragen müssen. Zumindest, wenn es bei der Einladung bekant war.
Ich hatte auch so ein Exemplar: die hat immer ihre Tupperware-Dosen mit Keimlingen ausgepackt und eine Schnute (echt!) gezogen, wenn wir in ein Lokal wollten. Ich glaube, wenn es nicht so kalt gewesen wäre hätte sie vor der Türe gewartet. Sie liess uns fast 545 Minuten in einem Museum warten, weil sie dort ihre Keiminge essen musste. Leider hatte das Museum keinen Handy-Empfang, sonst hätte ich mich aus dem Staub gemacht.
Ein anderes Mal frug sie frech: wann ist Euer Grillfest denn? Ihr Mann ist eigentlich ein ganz Netter, aber sie?
OT:
Ein anderes Mal hat sie sich bei meinem Mann (eigentlich ist es seine Bekannte) eingeladen, bei Freunden von uns in deren Auto mitzufahren. Mal abgesehen, daß das erstmal ne Diskussion gab mit Göga und ich darauf insistierte, die Freunde wenigstens zu fragen, ob dies ok ging. Da sie auch nicht so gut Deutsch kann war sie die ganze Zeit mit meinem Mann Englisch babbelnd zugange und ich durfte unsere Freunde/Chauffeure allein unterhalten. Auch ein Hinweis auf gemeinsame Hobbies brachte kein 5er Gespräch zustande. Sie war also auch bei ihre sozialen Kontakten sparsam und nur auf ihren Vorteil bedacht. Diese Dame kann mein Göga gerne alleine kontaktieren. Sorry, der OT musste mal sein.
Ich finde solche Exemplare wie die Bekannte der TE auch eher arme Würstchen, da sie immer Aussenseiter sein werden.
Wobei ich jetzt nicht meine, daß mal immer und bei Allem dem Gruppendruck nachgeben muß.
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20.03.2012, 14:25
AW: Umgang mit geizigen Menschen
Semmelchen, ich fände das glaube ich sehr witzig, wenn jemand in meinem Freundes- oder Bekanntenkreis das täte -- witzig genug, daß ich sie bei jeder Gelegenheit fröhlich damit aufziehen würde, und ich denke nicht, daß ich Schwierigkeiten hätte, die Lacher auf meine Seite zu kriegen. So gesehen würden die relativ geringen Kosten, die sie verursacht, durch ihren Unterhaltungswert locker beglichen
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20.03.2012, 14:32
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20.03.2012, 14:51
AW: Umgang mit geizigen Menschen
Kaum zu fassen, aber ich kenne auch so Jemanden.
Der macht im Winter nicht mal den Lüfter im Auto an und jongliert dann mit einem winzigen Guckloch (mit der Hand freigerieben) durch die Gegend, der Rest der Scheiben ist beschlagen.
Was geht in so einem Menschen vor?
Und dann hat er im Büro immer seine Nägel geschnitten und in die Grünpflanzen getan.
"Das ist Dünger, da wachsen die besser."
Wenn er Geburtstag hatte, hat er immer den Kuchen mitgebracht, den seine Freundin (ja, der hatte tatsächlich eine Freundin) ihm geschenkt hatte.
Sie scheint aber von einem ähnlichen Planeten gewesen zu sein, denn der Kuchen schmeckte nach.....genau, nichts! Kein Zucker, keine Gewürze, einfach nur braun.
Er trug seine Sachen, bissie ihm vom Leib fielen, ehrlich. So dermaßen kaputt und verratzt, fürchterlich. Und natürlich selten gewaschen, denn er hatte keine Waschmaschine. Alle 4 Wochen fuhr er heim und Mama wusch alles.
Und nun ratet mal, was er von Beruf war, kommt ihr nie drauf.
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu! (frei nach Harald Juhnke)
Nehmen Sie die Menschen so wie sind - es gibt keine anderen!
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20.03.2012, 15:17
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20.03.2012, 15:24
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20.03.2012, 15:26
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20.03.2012, 16:05
AW: Umgang mit geizigen Menschen
Klingt nach nem IT-ler.
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20.03.2012, 16:12Inaktiver User
AW: Umgang mit geizigen Menschen

ich hatte mal einen Kollegen (weil es immer heisst, die Schwaben wären so geizig: er war ein Alemanne), der kam zu uns in die Großstadt und hat erstmal bei einem seiner neuem Kollegen übernachtet. Am Haushalt beigetragen? Fehlanzeige! Auto hatte er nicht, Fahrrad auch nicht und Bierkästen schleppen fiel ja deswegen aus. Am Trinken hats ihn nicht gehindert.
Als er dann endlich ne Wohnung hatte hat er gleich ne Mitfahrgelegenheit organisiert (Stadtraum, öfentliche Verkehrsmitte waren vorhanden, Fahrrad immer noch nicht, Telefon auch nicht). Sein Fahrer hat ihn dann mal versetzt, als er krank wurde und zum Arzt musste als in die Arbeit zu fahren. Dumm gelaufen! Danach war Ruhe im Schuppen und leider hörte ich auch keinen Klatsch mehr. Eigentlich schade!



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