Hallo Ihr Lieben,
ja nie gedacht, dass ich zu SOWAS mal einen Thread eröffne, aber ...
zu einem runden Geburtstag hab ich mal bei einem Familienmitgliedes indirekt gefragt, was sie sich so wünschen WÜRDE ...
als Antwort kam, entweder ein (bestimmtes) Parfum, oder eben einen Gutschein für einen Versandhandel.
Für mich ist klar, dass ich das Parfum verschenken werde, allerdings wäre für meinen Liebsten auch ein Gutschein okay.
Für mich ist "Gutschein", und dann noch für sowas "Unkonkretes", wirklich absoluter Notnagel. Ich hab schon erlebt, dass die nicht mal eingelöst worden sind, irgendwie ist es nur ein Stückchen Papier (bei einer Konzertkarte kann ich das Ticket noch mit dem Künstler wenigstens verbinden), dann ist der Wert zuviel, zuwenig, und, der absolute Knaller - Gutschein für Geschäft x kann nur in der jeweiligen Heimatstadt eingelöst werden.
Ich käme auch NIE auf die Idee, von meinem Herzallerliebsten anzunehmen, dass er sich einen Gutschein wünscht. So zwei, drei Dinge fallen mir bei meinen Lieben immer ein.
Da finde ich sogar Geld noch besser ... oder bin ich gerade zu "mimosenhaft"?!
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12.08.2011, 14:31Inaktiver User
Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
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12.08.2011, 14:34Inaktiver User
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Na ja ein Gutschein klingt per se schon etwas langweilig und unlieb.
Verpackt in einen gemeinsamen Shoppingbummel in xy verbunden evtl. mit einem Kinobesuch oder Cocktailabend, also verpackt als gemeinsamen Event ist das doch sicherlich anders.
Also ich bekomme von meinen Mädels ständig Gutschein, die dann aber lauten:
* einen gemeinsamen Besuch im Restaurant xy
* Spielcasinoabend
* Konzertbesucht
* Klettergarten
* Shoppingbummel
jeweils einzulösen, und zu planen, wenn ich wieder in der Heimat bin.
Ich selbst verschenke dies auch ganz gerne, was aber heißt:
* Gemeinsames Dunkeldinner
* Massage bei einem Wellnesswochenende
* Shoppingbummel in diesem GeschäftGeändert von Inaktiver User (12.08.2011 um 14:37 Uhr)
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12.08.2011, 14:35Inaktiver User
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Also meinem Mann würde ich auch niemals einen Gutschein schenken - da findet sich immer was.
Aber ich mag Gutscheine - ich hab schon einige tolle bekommen von meinen Schwiegereltern:
z.b. ein Tag in einem Spa mit Sauna etc., Massagegutschein, oder auch mal ein Gutschein von meinem Nagelinstitut. - Alles Dinge die ich gern mache oder sowieso mache. Und die Überraschung ist immer gelungen. Oder Kinogutschein mit Popcorn und Cola *g*
Ich würde mich auch über einen Gutschein aus dem Baumarkt freuen - ich liebe Baumärkte!!
Und wenn ich umgekehrt weiß meine Freund ist eine Leseratte - aber ich weiß einfach nicht welches Buch sie schon hat - Gutschein von Thalia und sie freut sich!!
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12.08.2011, 15:26
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Es kommt wie immer im Leben darauf an.
Konkrete Geschenke, mit denen man wirklich Freude verschenkt finde ich toll, Verlegenheitsgeschenke finde ich doof.
Gutscheine für gemeinsame Zeit finde ich toll, wenn ich die Leute mag und mit ihnen gerne Zeit verbringe.
Gutscheine für bestimmte Läden oder Dinge finde ich auch toll, wenn ich denn dort gerne kaufe.
Ich habe zB von meiner Mutter zu Weihnachten zwei Gutscheine bekomme, einen für eine neue Matratze plus Lattenrost, weil die sich zum einen schlecht unter den Weihnachtsbaum legen lassen und ich vor Weihnachten auch nicht zum aussuchen kam und einen für einen gemeinsamen Kinobesuch mit Film nach Wahl und für eine Musikalkarte nach Wahl. Fand ich tolle Geschenke.
Meiner Mitarbeiterin schenke ich in der Regel Gutscheine für Amazon, weil ich weiß, dass sie dort viel kauft und es immer noch netter finde als einfach Geld, aber über irgendwelchen Nippes würde sie sich nicht freuen.
Und ich selbst verschenke gerne schon mal Gutscheine für gemeinsame Erlebnisse, wenn ich meines es passt oder eben Büchergutscheine an Leseratten, deren Büchergeschmack oder Bücherregal ich nicht so gut kenne und ich freue mich über Büchergutscheine auch mehr, als über den verlegenheitsmäßig gegriffenen Bestseller, den ich entweder schon kenne oder nicht mag.
Und gut und zielgerichtet schenken ist nicht immer einfach, da finde ich oft Gutscheine die bessere Wahl.
Liebe Grüße
prometheaFreiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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12.08.2011, 15:28
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Ich finde auch es kommt drauf an. Hab einer sehr guten Freundin schon viele Gutscheine fuer Massagen (also, von Profis, nicht von mir
) und Solarium geschenkt - kam nach eigener Aussage immer sehr gut an.
Buchergutscheine - also Gutscheine fuer den Buchladen - habe ich frueher oft bekommen und mich immer sehr darueber gefreut.
Und wenn diese Freundin es sich nun wuenscht... Ich kann Dein Unbehagen schon nachvollziehen, weil es ja ein Wertgutschein waere, nicht fuer einen bestimmten Artikel (wie meine Massagen), also praktisch Geld. Aber es ist ihr Wunsch. Passt hier nicht das Sprichwort: "Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler" ?
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12.08.2011, 15:37Inaktiver User
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Jetzt mach ich mich mal unbeliebt:
Ich liebe Gutscheine.
Ich bekomme die auch supergern geschenkt.
Ich finde es einfach schön, in ein Geschäft gehen zu können und quasi "umsonst" frei auswählen zu dürfen - bzw. mittels des Gutscheins etwas zu kaufen, was mir sonst viel zu teuer wäre, um das ich aber schon lange, lange rumschleiche
Ich kann an Gutscheinen nichts Schlechtes finden.
Einfallslos?
Vielleicht.
Aber mir ist ein Gutschein 1000x lieber als ein krampfhaft gesuchtes Irgendwas.
Und: Normalerweise weiß man das bei seinen Lieben ja auch, ob derjenige gern Gutscheine mag oder ob es jemand ist, der ein "richtiges" Präsent, etwas zum Auspacken, bevorzugt....
Wenn ich jemanden frage und er mir direkt SAGT: "Gern einen Gutschein von xxy", dann gehe ich davon aus, dass ihn dies dann auch freut, wenn er dann so etwas bekommt und er mich nicht für einfallslos hält - wobei.... wenn ich eh schon fragen muss, bin ich dann einfallsloser, wenn ich den Gutschein schenke, als wenn ich ein Präsent kaufe, dass der zu Beschenkende direkt "bestellt" hat ("Parfüm xy von diesunddas")?
Irgendwie ja nicht, oder?
Das hab ich mir dann ja auch nicht mühevoll selbst ausgedacht...
Also, ich bin PRO Gutschein-Geschenke.
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12.08.2011, 17:57
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Hallo zusammen,
ich schließe mich Promethea an: kommt drauf an.
Ich habe mal einen Gutschein für einen Kosmetikerinnen-Besuch bekommen, den ich eher widerwillig eingelöst habe, um die Schenkende nicht zu enttäuschen. Einen Massage-Gutschein hab ich mal glatt verfallen lassen. Ich mag es einfach nicht, wenn fremde Menschen an mir rummachen (außer zur Lebensrettung
). War beides ein klarer Fall von gut gemeint...
Im Kollegenkreis sind Gutscheine zu runden Geburtstagen, Geburt von Kindern, Jubiläen allgemein üblich und auch gewünscht. Gerade bei vielen Schenkern finde ich Gutscheine praktisch. Und wenn man denjenigen gar nicht kennt, finde ich Versandhaus oder Kaufhaus auch okay, weil da einfach die Auswahl am größten ist.
Im Familien- und Freundeskreis mache ich es am ehesten, wenn es um konkrete Events geht, für die man vielleicht noch keine Karten bekommt, oder halt so Aktionen zu zweit.
Ich selbst freue mich immer über Büchergutscheine und sage den Schenkenden dann auch, was ich mir davon gekauft habe. Und im Idealfall passt das Buch dann auch zu demjenigen. Von einer Ärztin bekam ich mal einen Büchergutschein, für den ich mir dann ein Buch über Expeditionsmedizin gekauft habe, das ich schon lange haben wollte. Das hat sie dann auch gefreut.
Mir ist da auch lieber als ein Verlegenheitsbestseller, der mir nicht gefällt.
Und das:
stimmt auch. Ein bestelltes Geschenk ist genauso wenig originell wie ein Gutschein. Und lieber ein Gutschein, für den etwas gekauft wird, was dem Beschenkten wirklich Freude macht, als ein vermeintlich originelles Geschenk, das mit enem verkrampften Danke entgegen genommen wird.wobei.... wenn ich eh schon fragen muss, bin ich dann einfallsloser, wenn ich den Gutschein schenke, als wenn ich ein Präsent kaufe, dass der zu Beschenkende direkt "bestellt" hat ("Parfüm xy von diesunddas")?
Irgendwie ja nicht, oder?
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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12.08.2011, 18:00
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Meine besondere Abneigung gilt dem Trödel, dem Unnötigen, der Verschwendung und den Stehrümchen, deswegen mag ich Gutscheine.
Ich kriege jedes, aber auch jedes Jahr zu meinem Geburtstag Bücher, wo jemand denkt, daß ich die bestimmt mögen würde... Ja, tu ich. Deswegen hab ich sie mir vor fünf Jahren schon selber gekauft.
Oder die Leute bringen aus Verlegenheit etwas mit, daß nur aus Höflichkeit nicht sofort in die Flohmarktkiste wandert, und keiner hat was davon. Oder ich krieg' Blumen. Oder Kerzen. Was soll ich damit? Meine Katzen fressen Blumen und ihnen wird schlecht. Oder sie zünden sich an Kerzen das Fell an.
Mir hat auch noch keiner erfolgreich Klamotten geschenkt, aber einen Gutschein für einen Laden, von dem meine Freunde wissen, daß ich ihn mag aber er mir zu teuer ist ist ein tolle Sache -- die haben sich Gedanken gemacht, und ich krieg was schönes, was ich sonst nicht hätte.
Für Freunde veranstalten wir oft "Kollekten", damit die etwas kriegen, was sie sich nie leisten könnten und was keiner alleine ihnen schenken könnte: Einen Motorradhelm, oder 200 Euro für ihren Katzenwohltätigkeitsverein, oder ein Paar gute Schuhe, oder ein Musikseminar...
Das Problem bei "Eventgutscheinen" ist oft die Zeit. Ehe ich so etwas verschenke, muß ich genau wissen, daß die Person auch dazu kommt, das einzulösen, und es ihr nicht lästig ist.
Versandhaus erscheint etwas beliebig, aber vielleicht haben die ein bestimmtes Stück im Auge, was schon eine Größe hat, daß dafür zehn Leute zusammenverfen müßten?
Ich fühl mich auch oft etwas einfallslos, wenn ich im Buchladen einen Gutschein für jemanden kaufe, aber ehe ich zur Weltherrschaft des Trödels beitrage...
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12.08.2011, 18:09
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Eventgutscheine verschenke ich auch nur, wenn das Datum entweder relativ beliebig ist (z.B. einen Museumsbesuch oder einen Ausflug zu einem bestimmten Ziel) oder wenn ich weiß, dass derjenige da unbedingt hinwill. Meine Mutter hat letztens, den absonderlichen, nahezu unerfüllbaren Wunsch geäußert, zu einem Spiel des FC (Köln) zu wollen, und zwar zu einem guten - harhar. Naja, ich werde sehen, was ich tun kann.
Der Ausdruck gefällt mir, den muss ich mir merken
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Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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13.08.2011, 09:32Inaktiver User
AW: Gutschein als "Bankrott-Erklärung"?!
Von mir auch eine Stimme pro Gutschein in diesem Fall.
Keinen Gutschein würde ich schenken, wenn ich einfach nur Null Plan hätte, was derjenige gerne möchte. Aber hier handelt es sich ja um einen konkret geäußerten Wunsch. Derjenige möchte wohl beim besagten Versandhandel das eine oder andere gerne kaufen. Vielleicht ist aber die Summe zu hoch, um sich die Gegenstände direkt schenken zu lassen? Oder aber es gibt mehrere Ausführungen und der zu Beschenkende will sicher gehen, daß er nicht die falsche bekommt?
Bevor man dann einfach irgendwas schenkt, von dem man gar nicht weiß, ob der Beschenkte es überhaupt wirklich mag, finde ich einen Gutschein eine prima Idee. Man will ja eine Freude machen, und das scheint mir hier gewährleistet.


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