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  1. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also ich würde sagen, ich liebe die Speckröllchen nun nicht gerade, aber MICH hab ich dann doch noch gerne, denn ich bin ja nun wahrlich mehr als das!
    Ich denke, so ist dieser Thread auch gemeint, oder?


    *zustimm*

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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    so ist es.

    Schönen Abend euch allen!

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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Hallo zusammen,

    ich bin weder dick noch dünn und war auch noch nie im Leben so richtig dick. Mein höchster BMI lag mal bei 27, derzeit bei ca. 23.

    Und ich bin auch eine vehemente Verfechterin des Wohlfühlgewichts. Habe die erwähnten Bücher "Esst endlich normal" und "Essen als Ersat" auch gelesen, wobei letzteres zeitweilig wirklich meine Ernährungsbibel war und ich auch heute noch davon sehr überzeugt bin. Ich esse alles, worauf ich Lust habe und was mir schmeckt und kann auch relativ gut aufhören, wenn ich genug habe.

    Aber ich muss auch sagen, dass ich mich, nachdem ich in den letzten Jahren so acht Kilo zugenommen habe, in meinem Körper nicht mehr so richtig wohlgefühlt habe. Ich mag ehrlich gesagt keine Speckrollen an mir. Und vor allem stimme ich dem zu, was Susanne Fröhlich in ihrem Buch "Moppel-Ich" geschrieben hat: ichfinde ab einer bestimmten Konfektionsgröße einfach keine Kleidung mehr, die mir gefällt und in der ich mich attraktiv fühle. Wenn meine eigenen Hosen und Blusen zu sehr spannen, stört mich das ganz enorm. Und neue kaufen mag ich auch nicht, den ich mag meine Sachen ja.

    Ich habe gemerkt, dass ich im Alltag ohne weiteres ein paar hundert Kalorien täglich einsparen kann, ohne dass mir wirklich was fehlt und ohne dass ich das Gefühl habe, jetzt Diät zu machen. Dazu zweimal die Woche moderater Sport, und ich habe seit Anfang Januar fünf Kilo abgenommen. Kein Weltwunder, aber eben auch keine wirkliche Diät.

    Das sind meine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Thema. Ich habe vor fünfzehn Jahren auch mal 23 Kilo in drei Monaten abgenommen - ohne Jojoeffekt, aber mit dem Verlust von viel Lebensqualität. Das würde ich mir heute nicht mehr antun wollen. Andererseits möchte ich mir auch nicht tatenlos dabei zusehen, wie ich Jahr für Jahr ein paar Kilos mehr draufpacke.

    Insofern bin ich für den gesunden Mittelweg des bewussten Essens.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  4. gesperrt

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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von Wik68
    Falls Du noch was wissen möchtest, nur zu!

    Schöne Grüße
    Wik

    PS. Selbsthilfegruppe anzetteln? Nö, so seh ich das nicht.
    Aber hab ich nicht auch das Recht über ein Thema zu reden das mir am Herzen liegt?
    Finde ich jetzt nicht überflüssiger wie zum Beispiel "Fickhasen reloaded" Nur so als Beispiel!
    Wen es nicht interessiert der kann ja drüberweg lesen


    hallo Wik, ich haette immer noch gern eine Antwort auf meine Fragen.

    warum liegt dir das thema am herzen, wenn es doch ein so selbstverstaendlicher teil deines lebens ist?

    Gruss von jan.

  5. Inaktiver User

    Selbstakzeptanz und dick bleiben

    Zitat Zitat von Januar2008
    ... warum liegt dir das thema am herzen, wenn es doch ein so selbstverstaendlicher teil deines lebens ist?...
    Weil es für jede Frau ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens sein sollte: ein Gewicht, das ihre eigene Sache ist. Und niemand, der ihr zuflüstert, es wäre zuviel oder zuwenig...

    Ich strebe ein Gewicht von 80 Kilo an (bei einer Höhe von 1,63 m). Dann bin ich laut einschlägigen Tabellen immer noch zu dick - aber ich kann damit leben.

    Ich esse gern. Und viel. Und "falsch". Herrlich!

    Für Wik68 und diesen hübschen Strang.

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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Hallo Jan

    warum mir das Thema am Herzen liegt?

    Weil ich in meinem persönlichen Umfeld auch Frauen beobachte die sich vom allgemeinen Diktat immer noch verunsichern bzw beeinflussen lassen, die ab und wieder zunehmen die sich kasteien obwohl sie ok sind ( ok ich geb zu:in meinen Augen ok ! )
    und die seit Jahren kein normales Essverhalten haben, usw und so fort... und die den Weight Watchers und anderen Institutionen Geld in den Rachen werfen und doch zum Scheitern verurteilt sind...ich kenne auch Frauen mit Essstörungen die längst gesund sein könnten wenn sie sich nicht einem dermassen grossen Druck von aussen ausgesetzt fühlen würden. Auch eine Frau in meinem näheren Umkreis die mir sehr am Herzen liegt. Die total verzweifelt ist ... und deswegen in psychiatrischer Behandlung.

    Weil ich an mir erfahren habe wie gut es tut das alles hinter sich zu lassen. Das möchte ich gerne teilen. Es ist also nicht so dass ich Hilfe suche sondern im Gegenteil, unter Umständen Hilfe geben kann.
    Nenn mich meinetwegen Weltverbesserer aber wenn ich es schaffe das eine einzige Frau es etwas lockerer sieht und wieder etwas Freude an sich findet dann bin ich glücklich darüber! Und glaub mir das hab ich tatsächlich schon geschafft.

    Genug erklärt? Wenn Du noch was wissen möchtest, kannst mich gern jederzeit fragen

    Also schönen Abend allerseits

  7. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von Wik68
    Weil ich an mir erfahren habe wie gut es tut das alles hinter sich zu lassen. Das möchte ich gerne teilen.
    Danke dafür!
    Ich freue mich auf alle Fälle darüber!

  8. User Info Menu

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Hallo Ihr Lieben,

    wollte auch mal meinen "Senf" dazu geben.

    Ich habe mich vor 10 Jahren auf ein Gewicht von 105 kg bei
    einer Größe von 173 gearbeitet (hatte Kummer - Schutzschicht)!


    Als ich mich damit nicht mehr wohlgefühlt habe, habe ich ganz
    langsam (über einen Zeitraum von 2,5 Jahren) 23 kg
    abgenommen. Das ist jetzt 6 Jahre her. Das Gewicht ist
    auch mit Pizza und Süßigkeiten zu halten (mit ein ganz wenig
    Disziplin).


    Ich bin davon entfernt schlank zu sein, aber das ist jetzt
    für mich mein Wohlfühlgewicht.
    Ganz dünn würde ich mich überhaupt nicht wohlfühlen, paßt
    einfach nicht. Und wems nicht paßt, soll weggucken ...

    Viele liebe Grüße
    Russland

  9. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Hallo,
    ganz interessant, wie sich dieser Strang entwickelt hat.
    Was ich halt etwas erschreckend finde, wenn ich bei einer eigentlich schlanken! Freundin Fettabsorb-Tabletten namens F..ine auf dem Tisch liegen sehe, wenn mir eine (in meinen Augen ebenfalls schlanke) Freundin erzählt, seit sie bei WW ist, sieht sie jedes Lebensmittel nur als Punkteträger, wenn ich sehe, mit welcher Ausdauer hier Frauen, die 5 kg abnehmen wollen, um bei 55 kg zu landen, täglich ihre Nahrungs/Energieaufnahme posten...Dann finde ich das irgendwie schon etwas befremdlich. Und ich finde es auch teilweise schwierig, sich einem solchen Druck zu entziehen, der bei der "fit statt fett" Kampagne der Bundesregierung beginnt, über diverse Diätsendungen mit teils gar nicht soo dicken Menschen weitergeht und bei obigen Beispielen im Umkreis endet. Ich empfinde es zumindest so.
    Lg
    rubinrot

  10. gesperrt

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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von Wik68
    Hallo Jan

    warum mir das Thema am Herzen liegt?

    Weil ich in meinem persönlichen Umfeld auch Frauen beobachte die sich vom allgemeinen Diktat immer noch verunsichern bzw beeinflussen lassen, die ab und wieder zunehmen die sich kasteien obwohl sie ok sind ( ok ich geb zu:in meinen Augen ok ! )
    und die seit Jahren kein normales Essverhalten haben, usw und so fort... und die den Weight Watchers und anderen Institutionen Geld in den Rachen werfen und doch zum Scheitern verurteilt sind...ich kenne auch Frauen mit Essstörungen die längst gesund sein könnten wenn sie sich nicht einem dermassen grossen Druck von aussen ausgesetzt fühlen würden. Auch eine Frau in meinem näheren Umkreis die mir sehr am Herzen liegt. Die total verzweifelt ist ... und deswegen in psychiatrischer Behandlung.

    Weil ich an mir erfahren habe wie gut es tut das alles hinter sich zu lassen. Das möchte ich gerne teilen. Es ist also nicht so dass ich Hilfe suche sondern im Gegenteil, unter Umständen Hilfe geben kann.
    :

    Also doch Selbsthilfegruppe. Was ist nicht verstehe, Wik, ist, dass du dir verbittest, hier "missionarisch" angeschrieben zu werden, selbst aber missionarisch agieren moechtest.

    Meinst du nicht, dass es Sache dieser Frauen ist, ob sie die x-te Diaet machen oder WW oder sontwohin gehen? Sie akzeptieren offenbar, dass diese Diaeten ein Teil ihres Lebens sind....

    Gruss von Jan.

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