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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Wik, ich haette zwei Fragen:

    erstens, warum sollte man anfangen zu diaeten nach deiner Theorie, wenn die Gesundheit angegriffen ist? Ist ja dann eh zu spaet.

    zweitens, warum muss man - ich nenns jetzt mal Selbsthilfegruppen oder -diskussionen wie diese hier anzetteln, wenn doch alles so gut ist und man mit sich selbst im Reinen?

    Interessiert mich wirklich, auch wenn du schlanken Menschen hier direkt im ersten Beitrag den Mund verboten hast. (was uebrigens sehr intolerant ist finde ich in einem offenen Forum und eigentlich genau das darstellt, was die Dicken so oft beklagen: naemlich Diskriminierung. Ab das nur mal am Rande).

    Gruss von Jan.

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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von Januar2008
    Wik, ich haette zwei Fragen:

    Interessiert mich wirklich, auch wenn du schlanken Menschen hier direkt im ersten Beitrag den Mund verboten hast. (was uebrigens sehr intolerant ist finde ich in einem offenen Forum und eigentlich genau das darstellt, was die Dicken so oft beklagen: naemlich Diskriminierung. Ab das nur mal am Rande).

    Gruss von Jan.
    Also ich habe das anders verstanden, sie hat ja keinem den Mund verboten, sie wollte halt keinen, der sie davon überzeugen will abzunehmen, weil sie mit 90 kilo sie sich ja gar nicht wohlfühlen "kann".

    Also liebe Wik,

    Ich habe das Problem in Umgekehrt. Jahrelang litt ich unter meinem Untergewicht. Wir sind alle in der Familie so Aale, also denke ich, ist es auch vererbt. Ich habe immer unter meiner extremen Schlankheit gelitten, zumal wirklich jeder den ich traf meinte, mich darauf ansprechen zu müssen, nicht in einer neutralen Weise, damit hätte ich umgehen können, sondern sehr erniedrigend und beleidigend.
    Ich glaube, die Menschen sind da bei Übergewichtigen etwas zurückhaltender,(kann auch sein, daß ich mich irre), aber 1000mal am Tag zu hören wie dünn man ist, ob man ja gar nichts isst, daß man nur noch ein Gerippe ist, wie ein Skelett aussieht, ein Knochentiger ist, wahrscheinlich keinen vernünftigen Mann findet etc. ist es schon sehr schwer sich selbst zu akzeptieren.
    Ich habe das nie so richtig gekonnt.
    Dann habe ich es geschafft ca 10 Kilo zuzunehmen, und war sehr glücklich darüber.
    Nun bin ich schwanger und Erbreche so viel, daß wieder mehr als die Hälfte runter ist.
    ICh finde es ganz wunderbar, wenn egal ob dick oder dünn oder groß oder krummbeinig, man sich akzeptieren kann. Das zeugt von einem sehr harmonischen Seelenleben und von Selbstbewußtsein.
    Solange man sich nicht selbst betrügt.

    Ich habe es nicht gekonnt.

    Liebe Grüße

  3. User Info Menu

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Hallo Jan, ich habe niemand den Mund verboten. Und diskriminiert? Schon gar nicht. Da verstehe ich etwas anderes darunter. Und übrigens, bin ich auch nicht intolerant. Wenn Du andrer Meinung bist, find ich das völlig ok und wenn Du möchtest diskutiere ich das natürlich auch aus. Ich wollte nur vermeiden dass hier die Leute zuhauf über mich "herfallen" und mir unterstellen dass ich ja nur zu viel Esse und zu bequem bin und dass alles gut wird wenn man schlank ist. Ich kenne halt beide Seiten, war nicht immer dick. Ich hab auch schon erklärt wie das kam.

    Und zum zweiten Einwand, wo schrieb ich denn dass man diäten soll? Ich schrieb dass man abnehmen soll wenn Gründe vorliegen, und ich schrieb ausdrücklich man solle nicht Diät xyz machen. Und, was heisst denn, in demZusammenhang "zu spät"???
    Bist Du denn im Umkehrschluss der Ansicht dass alle dicken Menschen automatisch krank werden vom Übergewicht? Das ist beileibe nicht so. Du hast meines Erachtens Vorurteile die von öffentlichen "MainStream" also weit verbreiteten Ansichten geprägt sind und das zeugt für mich nicht davon daß Du Dich näher damit befasst hast.

    Ich bin absoluter Verfechter einer gesunden Lebensweise, rauche nicht mehr (auch davon kamen meine Kilos!) nehme Treppe statt Lift ogbwohl ich gehbehindert bin, ernähre mich gesund etc pp...
    und stell Dir vor mein Blutdruck ist vorbildlich. Ich bin höchstens alle drei oder vier Jahre mal erkältet und meine Knie sind auch ok.

    Falls Du noch was wissen möchtest, nur zu!

    Schöne Grüße
    Wik

    PS. Selbsthilfegruppe anzetteln? Nö, so seh ich das nicht.
    Aber hab ich nicht auch das Recht über ein Thema zu reden das mir am Herzen liegt?
    Finde ich jetzt nicht überflüssiger wie zum Beispiel "Fickhasen reloaded" Nur so als Beispiel!
    Wen es nicht interessiert der kann ja drüberweg lesen
    Geändert von Wik68 (02.03.2008 um 18:12 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von dido07
    Schau dir mal die Frau vom letzten James Bond an.

    Ein liebender Mann - und das Gewicht ist egal.

    http://web.ard.de/galerie/bilderpool...ma/brosnan.jpg

    Viele Menschen wären heute noch schlank,

    wenn sie nie eine Diät gemacht hätten.

    Nichts macht dicker als JOJO.
    Das glaube ich auch!
    Und: Was für eine schöne Frau! Wow!

  5. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Hi Dido, ich glaube, du hast so recht damit, mit der Aussagen, viele wären noch schlank, hätten sie nie Diät gemacht.
    Über Gewichte, die mich früher zum Diäten brachten könnte ich heute nur noch lachen, aber damals war es mir wohl wichtig. Mit 15, mit 19 mit 25 und... und es war nicht mal soo oft, doch scheinbar zuviel für meinen Körper, der schrie irgendwann JOjo!! - Heute ist mein BMI fast 31, abnehmen ist etwas was bei mir nur ganz schwer funktioniert, vom Kopf her nicht und vom Körper her auch kaum, der rückt nicht mehr gern was ab.
    Ich esse oft was ich möchte, unter etwas Kontrolle, ein Hineinstopfen ist es zum Glück nie gewesen, es ist Genuss, aber ich muss mich ab und zu mal bremsen und fragen, ob das jetzt wirklich sein muss. Damit lebe ich wenigstens ganz gut, aber die Waage schreibt eben Zahlen, die ein Ergebnis hier u. da stehen haben.

    Ich möchte mich auch so gern akzeptieren und ich tue das auch sehr oft, trotzdem melden sich immer mal zeichen, die Alarm schreiben, weil es an die Gesundheit gehen könnte und das ist bei mir nun der wichtigste Grund geworden, wenigstens ein bißchen an dem Gewicht zu drehen, in der Hoffnung das geht. Ich bin grad dabeim ich etwas bewusster, mit Regelmäßigkeit und gezielter zu bewegen, das tut mir einfach gut und meiner Gesundheit ganz sicher auch.
    Und eigentlich eben mag ich mich auch, fühl mich oft gar nicht so häßlich wie mir das Mode, Tabellen und Trends einreden wollen, auch wenn der Spiegel rausruft: "Doch, schau nur genauer hin, es war mal viel besser". :-(


    Ich hatte hier auch den Thread " Fühlt ihr euch schön, trotz viel zu viel Gewicht?" angefangen, genau mit der gleichen Intuition, wie dieser hier ist, denke ich, aber die Antworten sind nicht so üppig ausgefallen leider.
    http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=81695

    Schaut doch eventuell mal rein oder gern kann es auch hier weiter gehen, das Akzeptieren, sich Mögen, ist mir eines der wichtigsten Dinge, die mich glaub ich, vorm weiteren Zunehmen eher noch bewahren.
    Geändert von Inaktiver User (02.03.2008 um 18:29 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von Wik68
    Möglicherweise geht es anderen hier ähnlich und man kann sich austauschen?
    Hier!
    Ich habe eine Weile versucht, abzunehmen, allerdings per Ernährungsumstellung und nicht mit Diät und habe es mit der LOGI-Methode auch eine Weile geschafft, nur: Sobald ich mich nicht mehr sklavisch an die Vorgaben gehalten habe, habe ich schneller wieder zugenommen und mein Ausgangsgewicht schwupps wieder draufgehabt.
    Ich finde Diäten Quälerei und Lebensqualität ist mir wichtiger als un-be-dingt schlank zu sein. Bis vor ca. 5 Jahren war ich schlank bzw. im Bereich Normalgewicht, was den BMI angeht. Mit Ende Zwanzig war ich dürr (teilweise 57kg bei 172, weil ich eine persönliche Krise durchlebt habe) und habe mich körperlich wesentlich weniger wohl gefühlt als jetzt.
    Da ich eine Schwäche für Süßkram habe, versuche ich, mich möglichst ausgewogen zu ernähren und immer an "mehr Gemüse" (esse ich auch gerne) zu denken.
    Aber insgesamt: Ich kann mit meinen paar Kilos zu viel (BMI 27) gut leben und tu mir deswegen keinen unnötigen Stress an, weil ich merke, wie leicht es passieren kann, dass man ein gestörtes Essverhalten entwickelt. Mir hat dabei auch eine wirklich kompetente Ernährungsberaterin geholfen, die ausdrücklich keine Diätberatung macht.


    Geändert von Inaktiver User (02.03.2008 um 18:41 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat von dido

    Viele Menschen wären heute noch schlank,

    wenn sie nie eine Diät gemacht hätten.


    Na ich glaube, sie wären heute noch schlanker, wenn sie einfach nicht so viel gegessen hätten......

    Ich selbst esse einfach zu gerne und finde den Absprung nicht. Jedenfalls bin ich nicht so breit, weil ich Salatblättchen abnage.
    Den Prallhintern akzeptieren? Das ist Selbstlüge und wird bei mir nicht funktionieren. Ich hätte schon gerne wieder Kleidergröße 40 statt 46....

  8. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von crocus53
    Den Prallhintern akzeptieren? Das ist Selbstlüge und wird bei mir nicht funktionieren. Ich hätte schon gerne wieder Kleidergröße 40 statt 46....
    Selbstakzeptanz heißt ja nicht unbedingt, dass man nicht gerne schlanker wäre, sondern nur dass man sich auch MIT dem Speck gern hat und sich nicht unentwegt grämt.

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    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Wenn ich in der Umkleidekabine stehe und die nächste sackartige, die Hüfte umspielende Tunika überziehe, dabei einen Blick auf die Fettrollen werfe - da hab ich mich selten gerne.
    Und wenn ich aus der Badewanne nicht rauskomme, weil es klemmt - tut mir leid, da müßte ich mich schon gewaltig selbst belügen, wenn ich das akzeptabel finden würde.....

  10. Inaktiver User

    AW: Selbstakzeptanz und Dick bleiben

    Zitat Zitat von crocus53
    Wenn ich in der Umkleidekabine stehe und die nächste sackartige, die Hüfte umspielende Tunika überziehe, dabei einen Blick auf die Fettrollen werfe - da hab ich mich selten gerne.
    Also ich würde sagen, ich liebe die Speckröllchen nun nicht gerade, aber MICH hab ich dann doch noch gerne, denn ich bin ja nun wahrlich mehr als das!
    Ich denke, so ist dieser Thread auch gemeint, oder?

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