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  1. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Naja ich würde mich halt nicht nur auf die Bundweite einer Hose als Massstab verlassen. Je nach Alter und Stoff kann das Zeug deutlich mehr nachgeben heisst ne oft getragene 38 er Hose/Jeans ist schon etwas ausgeleiert und eigentlich keine 38er mehr.

    Ausserdem ist es doch so dass, bis man wirklich was merkt, also nicht nur ne normale Gewichtsschwankung, wie z.B. hormonelle Wassereinlagerungen etc, sind ggf. schon einige Kilos drauf. Wenn man grösser ist und es sich auch noch gut verteilt, merkt man es noch später.
    Pro Kilo sind dann 7.000 kcal einzusparen.
    Dass ist dann allein bei 3-4 kg schon ne Hausnummer von über 20.000 kcal.

    Lieber die Sache regelmässig im Auge behalten und gleich gegensteuern.

    @Antje genau. So „ungefähr“ funktioniert nichts beim Abnehmen bzw. Gewichthalten.
    Da kommt die KüchenWaage auf die Arbeitsplatte und die Zutaten, Portionen werden gewogen.
    Ich versuche mir da Mengen in Vergleichsgrössen einzuprägen. Mein Handteller= 1 Fleischportion, Streichholzschachtel= ca. 30 Gramm Käse. Usw.
    Der Punkt zu Notieren was man isst und trinkt ist ebenfalls entscheidend.
    Hier kann man gut individuelle Mengen, Sättigungsgrade, Zusammensetzung etc. festhalten und Veränderunge im Hinblick auf das gewünschte Ergebnis prüfen. .
    Wie will man sonst etwas verbessern, steuern.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
    Geändert von Beachnoodle (14.11.2018 um 16:16 Uhr)

  2. Moderation Avatar von katelbach
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Ich wiege mich immer noch täglich. Früher musste ich das mal, weil ich aufgrund einer Malabsorption sehr schnell Gewicht verloren habe.

    Ich habe auch lang ein Ernährungstagebuch geführt, in das ich auch die Symptome geschrieben habe, aber Wiegen war immer wichtig, weil der Gewichtsverlust vor den unangenehmen Syptomen kam.

    Seit langem habe ich meine Ernährung weitgehend im Griff und müsste nicht mehr auf die Waage, aber aus der jahrzehntelangen Wiegerei kann ich immerhin sagen, dass sich mein Gewicht in sehr engen Grenzen hält - außer ich mache einen groben Fehler beim Essen oder ich esse weniger als mir gut tut.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin


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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Meine Waage ist mir schon wichtig, so kann ich mein Gewicht besser kontrollieren. Allerdings wiege ich mich nicht täglich. Einmal in der Woche reicht völlig, sonst macht man sich doch nur unnötig Stress.

  4. Avatar von Fyona
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Ich habe mich früher täglich gewogen und war anschließend entweder erfreut oder frustriert.
    Seit ich eine Lesebrille brauche, kann ich die Angaben auf der Waage nicht mehr genau erkennen. Wahrscheinlich brauche ich mittlerweile auch noch eine andere Brille, aber da ich ansonsten alles gut sehe - bilde ich mir jedenfalls ein - möchte ich keine.
    Natürlich gibt es längst Waagen, die mit mir sprechen , aber so eine will ich nicht.
    Mich nervt schon die Tussi, die durch mein Blutdruckmessgerät spricht!

    Also orientiere ich mich auch an meiner Kleidung, und das klappt sehr gut.
    Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind.
    Charles Bukowski

  5. Avatar von Sugarnova
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Okay, wenn die Fettanalyse Quatsch ist, dann kann ich drauf verzichten.

    Wäre halt nur spannend, genau nachverfolgen zu können, was funktioniert und was nicht.


  6. Registriert seit
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Kicher.....
    Meine Nachbarin hat sich vor gut 20 Jahren eine der ersten Modelle gekauft.

    Entsetzt über ihren Körperfettanteil kam sie zu mir, Waage unter dem Arm, und bat mich ums Probewiegen. Ich war damals hochschwanger und meine Nachbarin befand, die Waage müsste ja erkennen, dass bei mir Baby und nicht Fett das Gewicht erzeugen.

    Erkannte sie aber nicht.

    Leichter war meine Nachbarin deshalb nicht geworden- aber da sicher feststand, dass die Waage blöd ist, war wenigstens ihr Seelenheil wiederhergestellt.

  7. Avatar von Antje3
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Ich bin in einer bundesweiten gesundheitsstudie - und da wird man auf einer Profi-Analyse-Waage gewogen (Waage ist für das Ding eigentlich ne Beleidigung als Bezeichnung). Da haben die mir erklärt, daß bei den Fettanalysewaagen für Endverbraucher die Ungenauigkeit daher kommt, daß im Grund nur bis zu den Knien gemessen wird (die Fettanalyse soll ja dadurch passieren, daß Strom durch den Körper geleitet wird und durch den Wiederstand der Fettgehalt ermittelt wird).

    Die Ergebnisse müssen nicht grundsätzlich falsch sein - wenn man davon ausgeht - überspitzt formuliert - daß man schon "überall im Verhältnis letztlich die gleiche Menge Fett zuviel hat".

    "Preiswerte Körperanalysewaagen haben jedoch meistens den Nachteil, dass sich die Messelektroden nur in der Waage befinden und deshalb lediglich mit den Füßen in Kontakt kommen. Der Strom fließt so durch die Beine und die Leistenregion. Aber das Fett, dass sich oberhalb der Beine befindet – etwa am Bauch – wird nicht erfasst. "Sie können damit keine genaue Aussage über die Körperzusammensetzung treffen", sagt Tuttor. Auch Stiftung Warentest bemängelte in einem Test zu Personenwaagen, dass diese bei der Körperfettanalyse teils große Messfehler aufwiesen."
    (Quelle: Apothekenumschau)

    Der gesamte Artikel geht auch noch auf weitere Faktoren ein, die die Meßgenauigkeit beeinflussen. so können nasse Füße, eine volle Blase, das unverdaute Müsli im Magen, Feuchtigkeitscremes die Werte verändern.

    Wenn man Wert auf eine echte Analyse legt, muß man wohl bei jemandem messen lassen, der ein echtes Profigerät hat (dessen Preis eher 5-stellig ist)
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  8. Moderation
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Wäre halt nur spannend, genau nachverfolgen zu können, was funktioniert und was nicht.
    Wie gesagt, wenn du immer die gleiche Art von Messung unter den gleichen Umständne auf dem gleichen Gerät machst, kriegst du zwar (meist) keine absoluten Wert, aber eine Tendenz (="was funzt und was nicht") . Und es ist nur eingeschränkt "genau".

    Da muß man überlegen, ob der Informationsgewinn das Geld und (möglicherweise) den Kopf, den man sich macht, wert ist.

    Ich finde diese Zahlen interessant (ich finde Zahlen immer interessant...), aber ich lasse die bei der Muckibude oder bei den Gesundheitstagen der KK ermitteln. Da scheitert es zwar an "gleiche Art, gleiches Geräte" aber dafür ist der Absolutwert vielleicht besser.

    Manche Fitnessblogger und Trainer empfehlen Meßzangen oder einfach "mal vor den Spiegel stellen". Ich hab schon Mal Vergleichsbilder verlinkt, glaube ich.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  9. Registriert seit
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    169

    AW: Waage - ja oder nein?!

    Nachdem ich von zuhause ausgezogen war, hatte ich eine Zeit lang keine Waage. Zu der Zeit habe ich mich weniger bewegt als früher, ungesünder gekocht und habe auch viele Klamotten neu geshoppt, so dass ich keinen direkten Vergleich hatte, ob mir etwas nicht mehr passt. Als ich dann nach wenigen Jahren wieder auf eine Waage gestiegen bin, war ich durchaus negativ überrascht. Dass ich zugenommen hatte, habe ich schon mitbekommen. Dass es aber über 10kg waren, hätte ich nie geglaubt.

    Inzwischen habe ich die Pfunde schon seit Jahren wieder herunten. Und ich besitze wieder eine Waage. Ich wiege mich nicht ständig, vielleicht einmal die Woche, manchmal auch seltener. So kriege ich es mit, wenn die Waage zum Beispiel nach Weihnachten wieder mal nach oben ausschlägt und kann, weil ich will, rechtzeitig gegensteuern. 2kg abzunehmen ist einfacher als 10.

  10. Avatar von Sugarnova
    Registriert seit
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    AW: Waage - ja oder nein?!

    Ich hatte gerade beim Fremdwiegen einen Unterschied von fast 5 kg … und das beim Wiegen innert 24 Stunden. Und ich glaube nicht mal, dass meine Winterjacke plus Sneaker so viel wiegen …

    Aber solange die Messgeräte nicht wirklich zuverlässig messen, lass ich es erstmal.

    Ich möchte halt nicht in einen unguten Kreislauf reinkommen - damals weiss ich noch, wie mich das Wiegen gestresst hat.

    Ich hab sogar eine Hose, in die ich wieder bequem reinpassen will. Derzeit passt sie so gerade noch … am Bund dehnt sie sich definitiv nicht.

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