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  1. Registriert seit
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    Fettlogik überwinden

    Gibt es hier Abnehmwillige, die auch mit diesem Buch abnehmen wollen? Oder es schon geschafft haben und mal erzählen wollen, wie es war?


  2. Registriert seit
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    AW: Fettlogik überwinden

    Hast du das Buch schon gelesen? Es ist kein Abnehmbuch im klassischen Sinne, also „damit abnehmen“ halte ich nicht für durchführbar wenn du dir die klassischen Empfehlungen „iss dieses nicht, lass jenes weg, iss dafür täglich einen Smoothie aus einer viertel Tomate im Mondlicht, aber nicht nach 18 Uhr“ versprichst. Das Buch befreit einen von vielen falschen Glaubenssätzen (kaputter Stoffwechsel), das hat mir gut geholfen. Ich finde es sehr lesenswert, aber es ist kein Abnehmbuch.

  3. Inaktiver User

    AW: Fettlogik überwinden

    Zitat Zitat von Tumbleweed_ Beitrag anzeigen
    ... Ich finde es sehr lesenswert, aber es ist kein Abnehmbuch.
    So isses.

    Die Autorin war sehr stark übergewichtig und hat nach einer Knieverletzung monatelang von 500 Kalorien täglich gelebt - natürlich hat sie dabei viel Gewicht verloren. Aber in dem Buch gibt es keine Diätrezepte, keine Sport- und Essenspläne.

    Ein paar neue Denkansätze, ja.

    Eine „neue“ Diät? Nein.

  4. Avatar von telefonietis02
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    AW: Fettlogik überwinden

    ich hab es gelesen.
    fand es aufklärend aber auch zäh und ihrgendwie hat die autorin ein abwertendes bild von übergewichtigen und fettleibigen menschen. stellenweise hat mich das ganz schön angekot.. wer ein angeknackstes selbst hat und fettleibig ist sollte das buch mit vorsicht geniessen. abgenommen habe ich durch das buch nicht. aber ich weis jetzt ne menge mehr.

    abgenommen habe ich mit disziplin, sport, kcal zählen, tagebuch führen und einer abnehmgruppe siehe unten.


  5. Registriert seit
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    AW: Fettlogik überwinden

    Zitat Zitat von telefonietis02 Beitrag anzeigen
    abgenommen habe ich mit disziplin, sport, kcal zählen, tagebuch führen und einer abnehmgruppe siehe unten.
    Es ist ja nichts Neues im Grunde genommen. Ich war mal in einer Facebook-Gruppe dieses Namens. Für die war das Buch praktisch wie die Bibel, und Nadja Herrmann ihre Prophetin, so las sich das teilweise.

    Klar ist, es geht nicht anders als negative Kalorienbilanz, dass man eben mehr verbraucht als zu sich nimmt. Soweit logisch.
    Die Autorin behauptet allerdings, es gäbe kein Runterfahren des Stoffwechsels bei sehr geringer Kalorienaufahme. Das sehe ich anders. Wer keinen Sport dabei treibt, nimmt Muskelmasse ab, was hinterher zum Jojo-Effekt führen kann.


  6. Registriert seit
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    AW: Fettlogik überwinden

    Zitat Zitat von Sahari Beitrag anzeigen
    Die Autorin behauptet allerdings, es gäbe kein Runterfahren des Stoffwechsels bei sehr geringer Kalorienaufahme.
    Das stimmt nicht. Frau Herrmann hat lediglich klargestellt, dass der Körper den Grundumsatz zwar runterfährt, aber dies nicht so viel an Kalorieneinsparung beim täglichen Bedarf ausmacht, wie viele Menschen gerne behaupten/glauben.

    Ich weiß nicht mehr exakt, wie groß diese Einsparung war, meine aber, dass es ca. 30 % des individuellen Grundumsatzes waren, die der Körper durch eine Art künstliche Unterfunktion der Schilddrüse/Runterfahren des Stoffwechsels einsparen kann, wenn länger deutlich zu wenig gegessen wird. Die 30 % sind aber wie gesagt der Maximal(!)wert, den z. B. anorektische Menschen erreichen können oder Menschen, die tatsächlich stark zu wenig essen, und bei den meisten dürfte es weniger sein und der Grundumsatz nur etwas reduziert werden temporär.

    Weiterhin hat Fr. Herrmann zum Stoffwechsel noch erklärt, dass der Körper seinen Grundumsatz auch wieder hochfährt auf Normalmaß, wenn eine Weile wieder ausreichend gegessen wird.

    Mit u. a. diesen Aussagen macht sich Fr. Herrmann wenig überraschend unbeliebt bei denen, die predigen, dass man seinen Stoffwechsel schrotten würde - im Zweifel auf ewig - sobald man unter seinem Grundumsatz essen würde und der Körper seinen Bedarf angeblich immer weiter runterregeln könnte, sodass man hinterher von 700 kcal/Tag zunehmen würde, wenn man vorher länger 500 kcal/Tag gegessen hätte (jene gehen davon aus, dass der Körper seinen Kalorienbedarf auf zauberhafte Weise extrem an die tägliche Kalorienzufuhr anpassen kann und 100 kcal. unterschiedlich verwertet je nach Kalorienaufnahme, was aber Quatsch ist wissenschaftlich betrachtet. Für den Körper ist 1 kcal immer 1 kcal und nicht mal 0,5 kcal oder 2 kcal).
    Geändert von Dystopie (17.07.2018 um 22:08 Uhr)

  7. Avatar von Horus
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    AW: Fettlogik überwinden

    Wenn man leichter wird, sinkt der Grundumsatz, weil der Körper weniger Masse versorgen, warten (Zellerneuerung), heizen und tragen muss.
    Deshalb ist bei einer 70-kg-Person, die täglich Kalorienmenge x isst und damit ihr Gewicht hält, die gleiche Kalorienmenge x zu viel, wenn sie, die gleiche Person, 60 kg wiegt.
    Wer viel abnimmt, muss daher in seiner Planung die „erlaubte“ tägliche Kalorienmenge im Laufe des Abnahmeprozesses sukzessive nach unten anpassen, sonst geht es irgendwann nicht mehr weiter.

    Ausserdem: was nicht gebraucht wird, das baut der Körper ab. Das ist eine Grundregel in der Evolution, bei der es darum geht, mit knappen Ressourcen effizient auszukommen. Insbesondere bei geringer Kalorienzufuhr klammert sich der Körper an das, was in Notzeiten überlebenswichtig ist, nämlich das Körperfett, und greift zur Energiegewinnung stattdessen auf Muskulatur zurück, die im Zeitalter der überwiegend sitzenden Arbeit und Fortbewegung vom Körper als entbehrlich klassifiziert wird. Dem kann nur entgegengewirkt werden, wenn man zur Zeit knapper Kalorienzufuhr seine Muskulatur ausgiebig und regelmässig nutzt und dem Körper so signalisiert „nicht entbehrlich!“

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