Und wenn nicht - was soll's?Zitat von challengerseven
Du musst dich wirklich einfach davon frei machen, allen gefallen zu wollen bzw. es allen recht machen zu wollen. Man muss sich im Leben irgendwann mal mit dem Gedanken abfinden, dass das nicht geht, sonst geht man selbst vor die Hunde.
Niemals sollte man sein eigenes Wohlbefinden und vorallem seinen Selbstwert von den Beurteilungen anderer (einem nicht nah stehenden) Menschen abhängig machen.
Es gibt nämlich Leute, die SUCHEN geradezu jemanden, an dem sie was auszusetzen haben. Es ist eine beliebte Strategie sich selbst besser zu fühlen, wenn man andere runterputzt! Ist einfach so. Wie dobby schon schrieb: Das sind häufig Leute, die entweder gerade slebst etwas eunschönes Erlebt haben und ein ventil suchen oder wenn das regelmäßig vorkommt vermutlich Leute, die sebst so weing Selbstbewusstsein haben, dass sie sich durch die Erniedrigung anderer aufwerten müssen. Beides hat aber NICHTS mit dir zu tun - du bist austauschbar - das musst du dir immer sagen.
Das einzige, wo du ins Spiel kommst, ist deben deine Ausstrahlung, wie ja auch schon jemand sagte. Solche Leute (gerade die zweite Gruppe) suchen sich nämlich für diese Attacken natürlich Leute, bei denen sie davon ausgehen, dass ihre Abwertungen fruchten (denn das brauchen sie ja für sich selbst).
Du musst also an dir arbeiten, denn du bist in der Hinsicht offenbar der "Opfertyp". Das an der dir arbeiten darf aber nie in die Richtung laufen, dass du versuchst, dich so zu verhalten, dass andere keinen Grund mehr finden zu motzen. Den finden sie nämlich immer, den suchen sie und erfinden sie auch - das wäre ein hoffnungsloses Unterfangen.
Dazu gibt es die Analogie des Windhundrennens: Egal wie schnell die Hunde der Hasenattrappe nachjagen und egal wie sehr sie trainieren und rennen, sie werden den Hasen nie bekommen - denn da sitzt immer jemand, der den Hasen kurz vorher etwas schneller dreht...
Beispiel aus dem Leben dazu:
Mädchen, 16/17 Jahre alt, wird in ihrer Peergroup ständig von den selben Mädels übel gehändelt, weil sie ja "so fett" ist. Egal, was sie anhat, generell bekommt sie zu hören "sowas" könne sie mit ihrem fetten Arsch, ihren Pferdehüften und ihren Stummelbeinen ja nicht anziehen... Das Mädchen hat keineswegs Übergewicht, ist aber eben stämmig gebaut und an der oberen Grenze des Normalgewichtiges. Besonders bei einem Kleid, was die Mädchen sehr mag, fallen die Kritiken hart aus: "Soooo ein tolles Kleid, aber DU darin versaust es total!" Das sitzt, sie traut sich nicht mehr das Kleid anzuziehen.
Irgendwann nimmt sie rapide ab. In den Ferien. Nach den Ferien wiegt sie 13 kg weniger und kommt in eben diesem Kleid zur Schule. Die ganzen Ferien hat sie sich auf die erstaunten Blicke und die Komplimente der anderen gefreut, putzt sich extra heraus und geht hin. Und was geschieht? Abschätzige Blicke und der Kommentar: "Jetzt hast du ja gar keinen Busen mehr! Das sieht total beschissen aus so..."
Verstehst du die Botschaft? Hätte sie sich den Busen vergrößern lassen, wäre es die Haarfarbe gewesen, die ja absolut gar nicht zum Kleid passt und hätte sie sich die Haare gefärbt, hätte es zur Augenfarbe scheiße ausgehesen...
Dem Mädchen geht es heute gut. Sie hat 10 der 13 kg wieder drauf und trägt das Kleid gern und oft - weil sie SICH SELBST darin mag...Und wenn jemand ihr sagt, sie sei zu fett (was kaum noch geschieht), lächelt sie und wünscht einen schönen Tag - und niemand sagt es ihr ein zweites mal, weil es nicht nur gewünschten Ergebnis für denjenigen, der sie beleidigt führt... Sowas kann man lernen...
Antworten
Ergebnis 11 bis 13 von 13
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06.09.2008, 16:53
AW: Ich bin ein Ventil für den Frust anderer Leute
Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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06.09.2008, 17:01
AW: Ich bin ein Ventil für den Frust anderer Leute
Ein guter Rat!

Ein gutes Beispiel!
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06.09.2008, 17:19
AW: Ich bin ein Ventil für den Frust anderer Leute
Murmaltier
Zitat von murmeltier
das ist ein Superbeispiel
Besser kanns garnicht formuliert werden.
Gruss Chaoshexe aus dem RegenwaldDer Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein



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