Zitat von Inaktiver User
Ja, klar ist es eine Straftat, ABER Hans Meier, der ein bekannter Meckerkopp ist, braucht sich nur noch ins Netz einklinken und jemanden einfach so anzeigen, wenn er lust hat, oder streit mit dem Nachbarn. Vorher war wenigstens eine Schwelle vorhanden. Nun kann es passieren das Ilse Schröder in eine Lage gebracht wird, und für etwas gerade stehen muss, was sie gar nicht zu verantworten hat. Nämlich ärger mit dem Gesetz.
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22.06.2008, 17:19
AW: Förderung von Denunziantentum
Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)
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Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
(Honore de Balzac)
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Grüße O_I
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22.06.2008, 17:19
AW: Förderung von Denunziantentum
Wenn ich den begründeten Verdacht habe, dass mein Nachbar Autos stiehlt, darf ich dann auch nicht die Polizei informieren, weil es Denunziantentum wäre? Oder gilt das nur für das Kavaliersdelikt Steuerhinterziehung?
Leben wir besser in einer Gesellschaft, in der man sich einen Scheissdreck darum kümmert, was nebenan passiert? Gab es da nicht neulich so einen Fall...?Die Ente bleibt draußen.
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22.06.2008, 17:20
AW: Förderung von Denunziantentum
Du kannst immer irgendwen anzeigen. Dann kommt die Polizei und wenn nichts war, fährt sie wieder.
Zitat von On_Ice
Die Ente bleibt draußen.
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22.06.2008, 17:22Inaktiver User
AW: Förderung von Denunziantentum
Ich verstehe die Aufregung nicht. Steuerhinterziehung ist eine Straftat. Genauso wenn jemand in das Haus meiner Nachbarn einbricht um zu klauen. Wenn ich es mitbekomme würde ich den Einbrecher "denunzieren".
Zitat von Inaktiver User
Ein Steuerhinterzieher sollte doch bitte so rücksichtsvoll sein und so hinterziehen, dass es keine Mitwisser gibt. Sonst ist man ja ewig erpressbar.
Was verstehst Du denn unter denunzieren? Auch eine Zeugenaussage bei einem Verkehrsunfall?
Ich kann das Problem einfach nicht nachvollziehen,
Gruß dingsda
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22.06.2008, 17:25
AW: Förderung von Denunziantentum
Verdächtigen ist was anderes als Wissen. wen du deinen NAchbarn siehst wie er ein Auto klaut, dann ist es kein Verdacht mehr sondern er tut es ja wirklich. Das ist was anderes. Aber einfach jemanden zu verdächtigen und das stimmt dann nicht, na prost mahlzeit.
Zitat von Edelherb
Hier ein Beipsiel hat zwar weniger was mit der Steuer zu tun, aber das kommt ähnlich unter verdächtigung:
Meine Ma arbeitet im Sozialen Bereich, dort gibt es eine Familie mit vielen Kindern. Die Kinder sind ordentlich, nicht verhaltensauffälig und haben einen astreinen Umgang mit Menschen. Die Eltern schlagen die Kinder nicht oder Alkoholiker sind sie auch nicht, aber finanziell schwach. Das Jugendamt hängt dazwischen. Warum?keine Ahnung. Der Vater traut sich selbst zu seinem Geburttag kein Bier zu trinken, weil das klischee doch sehr schnell zu schlägt.Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)
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Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
(Honore de Balzac)
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Grüße O_I
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22.06.2008, 17:28
AW: Förderung von Denunziantentum
Ich habe vom begründeten Verdacht geschrieben. Hätte ich Wissen gemeint, hätte ich Wissen geschrieben.
Zitat von On_Ice
Die Ente bleibt draußen.
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22.06.2008, 17:31Inaktiver User
AW: Förderung von Denunziantentum
Vom Grundsatz her hast du Recht.
Zitat von Edelherb
Das Problem ist aber, dass das Delikt der "Steuerhinterziehung" von Außenstehenden kaum beurteilt werden kann. Dazu müsste man nämlich wissen, was derjenige in seiner Steuererklärung der Wahrheit zuwider angegeben hat - oder nicht angegeben hat.
Von der Natur dieses Delikts her ist ein Vorwurf daher oft spekulativ .
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22.06.2008, 17:32
AW: Förderung von Denunziantentum
Zitat von Edelherb
Das sind die Auswirkungen von Misstrauen und Verdächtigungen. Wen nichts war, dann haben wir es uns durch die Polizei bestätigen lassen. Die entwicklung ist bedenklich, weil einfach auf Verdacht ohne direkte Hinweise jemand in eine Lage gebracht werden kann, die er nicht zu verschulden hat. Man kann schnell jemanden verdächtigen und dort kommt man nicht wieder so schnell raus, vor allem wenn es nicht gerechtfertigt ist.
Es ist so wie mit Gerüchten. Jemand erzählt was alle glauben es und der Betroffene weiß nicht was los ist und darf sich mit dingen rumschlagen, die ihm das leben schwer machen.Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)
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Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
(Honore de Balzac)
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Grüße O_I
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22.06.2008, 17:34
AW: Förderung von Denunziantentum
Zitat von Inaktiver User
Und das kann nur die Steuerbehörde oder der Steuerberater beurteilen. die haben doch die einsicht und müssten eigentlich ihre pappenheimer kennen. Nur das das Steuersystem so komplex ist, das es schon fast im ermessen des Sachbearbeiters liegt, wie was zu beurteilen ist, wie soll das der Bürger können.Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)
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Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.
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Grüße O_I
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22.06.2008, 17:37
AW: Förderung von Denunziantentum
Ich finde Gerüchte viel fieser, weil man die nicht widerlegen kann, es wird ja nur gemunkelt und offen sagt niemand was.
Zitat von On_Ice
Natürlich ist es eine Gratwanderung zwischen Denunziantentum und Weggucken. Eine "Entwicklung" sehe ich in unserer Gesellschaft übrigens nicht in dieser Richtung, mein Eindruck ist, dass es anerkannter ist, "sich nicht einzumischen", egal wobei.Die Ente bleibt draußen.


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