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  1. User Info Menu

    Herdprämie...

    echt ein Super-Unwort! Wer ist darauf gekommen? Endlich wird die Arbeit von Müttern mal etwas anerkannt, und zack gibt es wieder einen Stempel drauf, in Form dieses Wortes.

    Es gibt bestimmt eine Menge Mütter, die lieber ihre wertvolle Zeit ihren Kindern widmen würden, sich das finanziell aber nicht leisten können. Wer regt sich eigentlich darüber auf, das würde mich mal interessieren?! Eigentlich ist es doch eine positive Sache (vor allem für die Kiddies)!

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    AW: Herdprämie...

    Mir ist es ehrlich gesagt ziemlich egal, ob es die "Herdprämie" gibt. Zu Bedenken ist, daß das Zuhausebleiben schon durch die Steuerklasse stark bezuschusst wird. Ich war ein Jahr zu Hause, mein Mann hatte in dieser Zeit Steuerklasse 3, jetzt haben wir beide 4. Und der Unterschied ist ganz schön gewaltig.
    Ich arbeite Teilzeit (verdiene als Akademikerin nicht so schlecht). Wenn man jetzt aber sieht, wie viel weniger mein Mann jetzt verdient und was noch an Betreuungskosten draufgeht, gibt es die Untersützung der "Mütterarbeit" schon allein durch die Steuerklassen und das Einsparen der Kosten für die Fremdbetreuung.
    Ich habe nichts dagegen, daß Frauen, die zu Hause bleiben, auch etwas dafür bekommen. Ich möchte nur zu Bedenken geben, daß der Staat die "Hausfrauenehe" schon immer subventionniert hat.
    Geändert von Schussel (28.02.2008 um 15:55 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Herdprämie...

    Den Begriff finde ich auch daneben.

    Allerdings leider auch das ganze Konzept. Wie erwaehnt wird 'Zuhause-bleiben' steuerlich schon belohnt, und ausserdem befuerchte ich, dass gerade diejenigen zuhause bleiben und das Geld nehmen werden - und damit die Kinder auch zuhause lassen werden (im Sinne von KiTa und Kiga nicht in Anspruch nehmen) - , deren Kinder eigentlich ein bisschen Einfluss von Aussen und extra Foerderung sehr gut gebrauchen koennten.

    Mir ist schon klar, dass es unzaehlige Muetter gibt, die einfach gerne zuhause bleiben moechten und die dort ihre Kinder optimal foerdern. Es ist aber auch Fakt, dass solche Praemien auch die Unterstuetzen, die das Geld nicht zum Wohl der Kinder einsetzen und die es so noch leichter haben, ihre Kinder bis zum Schulanfang fast allen Uebrpruefungen und Hilfestellungen zu entziehen.

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    AW: Herdprämie...

    Hallo,

    mir ist es auch egal, da ich 2013 eh nicht mehr davon betroffen bin, aber ich verstehe die Leute nicht so sehr, die sich darüber aufregen.

    Die Frage ist doch, ob die Mütter überhaupt so eine "Prämie" wollen. Es gibt doch immer weniger Mütter, die "freiwillig" die ersten drei Jahre bei ihrem Kind bleiben. Jetzt steinigt mich nicht, wenn man sich mal so umschaut, ist es doch so.

  5. Inaktiver User

    AW: Herdprämie...

    Zitat Zitat von mamaan
    Jetzt steinigt mich nicht, wenn man sich mal so umschaut, ist es doch so.
    Wieso sollte dich für diese Feststellung jemand steinigen? Meine Freundinnen mit Kindern sind fast alle nach einem Jahr zu Hause wieder in den Beruf eingestiegen, teilweise mit reduzierter Stundenzahl. Drei Jahre nur zu Hause wäre ihnen zu lang(weilig) gewesen. Finanzielle Gründe standen da weniger im Vordergrund, (miesere Steuerklasse dank Ehegattensplitting, Betreuungskosten ect.).

    Das, was aktuell als "Herdprämie" kursiert, halte ich zumindest für verheiratete Frauen mit halbwegs gut verdiendendem Ehepartner für überflüssig. Die für ein solches Modell existierenden Steuervorteile wurden hier ja bereits erwähnt.

    Gruß, Spellbound

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    AW: Herdprämie...

    Ist die "Herdprämie" denn schon endgültig? Ich hatte es so verstanden, dass sie zwar beschlossen wurde, es aber der Regierung in 2013 überlassen bleibt, ob und wie dieses umgesetzt wird.
    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Kierkegaard)

    Ein wahrer Freund ist der, der dein Lächeln sieht, aber weiß, dass deine Seele weint.

  7. Inaktiver User

    AW: Herdprämie...

    Zitat Zitat von mamaan
    Die Frage ist doch, ob die Mütter überhaupt so eine "Prämie" wollen. Es gibt doch immer weniger Mütter, die "freiwillig" die ersten drei Jahre bei ihrem Kind bleiben. Jetzt steinigt mich nicht, wenn man sich mal so umschaut, ist es doch so.
    Wenn ich voraussetze, dass nur Mütter so etwas wollen und nur Mütter daheimbleiben, empfinde ich auch das Wort "Herdprämie" nicht als Stempel.

    Es ist genau so eine Pauschalisierung, die uns solch ein Wort einbringt.

  8. gesperrt

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    AW: Herdprämie...

    Ich frage mich, wer sich heute noch leisten kann daheim zu bleiben?

    Nach dem neuen Unterhaltsrecht gibt es bei Kindern über 3 nichts mehr. Wenn der Ehemann nicht auf ewig an der Kette ist (wer weiss das schon vorher?) , muss frau zusehen, dass sie baldmöglichst nach der Plumpsgeburt wieder im Büro sitzt.

    Die Herdprämie wurde längst überholt.
    Sobald es bekannter wird und es abweisende Urteile zum Nachteil von Frauen hagelt, wird in 2013 keine mehr an den Herd wollen.

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    AW: Herdprämie...

    Frauen die heute davor zurückschrecken ein zweites oder drittes Kind zu bekommen weil Berufstätigkeit und 2 oder 3 kleine Kinder für viele nur unter großen Anstrengungen zu vereinbaren sind, würden diese "Herdprämie" sicher gern in Anspruch nehmen um sich eben ein zweites oder drittes Kind leisten zu können und die Zeit dann auch dafür haben.
    Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)



  10. User Info Menu

    AW: Herdprämie...

    Liebe Diskussionsteilnehmer(innen),
    ganz gleich, welchen Standpunkt Ihr vertretet, ich empfehle Euch allen das Taschenbuch "Supermuttis" vom Knaur Verlag

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