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    Fachkräftemangel

    Ingenieure werden dringend gesucht

    Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels öffnet Deutschland seinen Arbeitsmarkt für Ingenieure aus Osteuropa. Elektro- und Maschinenbauingenieure aus den neuen EU-Beitrittländern können vom 1. November an eingestellt werden, ohne dass wie bisher deutschen Bewerbern der Vorzug zu geben ist. Arbeitsminister Franz Müntefering betonte aber am Donnerstag, abgesehen von diesen Spezialkräften sollten heimische Arbeitskräfte bei der Stellenbesetzung grundsätzlich weiter Vorrang haben.

    Abbau von Ausbildungs- und Studienplätzen
    In der Haushaltsdebatte des Bundestages kritisierten die Oppositionsparteien Ausbildungs- und Studienplatzabbau. Mit weniger Lehrstellen in den Betrieben und dem Streichen von Studienplätzen in den vergangenen Jahren durch die Länder werde der Fachkräftemangel nicht bekämpft, sagte der Grünen-Bildungspolitiker Kai Gehring. Die Studienanfängerzahlen an deutschen Hochschulen sind jetzt im dritten Jahr in Folge zurückgegangen, obwohl es mehr Abiturienten gibt. Petra Sitte von der Fraktion Die Linke rügte die Einführung von Studiengebühren in unionsgeführten Bundesländern.

    ************************************************

    Ich behaupte, der Fachkräftemangel ist in der Regierung größer als in der freien Wirtschaft!
    Barbarus hic ergo sum, quia non
    intellegor ulli.

  2. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel

    Warum sollen ausländische Ingenieure ausgerechnet nach Deutschland kommen?

    Da gibt es andere Regionen die ebenfalls nach Fachkräften rufen.
    Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass gute, junge deutsche Fachkräfte das Land nach dem Studium verlassen, warum wohl?

    Was soll Andere anziehen, was unsere eigenen Akademiker vertreibt?
    V.G.

  3. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Fachkräftemangel

    Kannst du vielleicht mal die Verlinkung angeben, wo du den Text herkopiert hast?

    Im Übrigen gibt es schon zwei andere Stränge zu dem Thema.

    Man oh man !

    Da will mir einer im Fassungslosstrang Konkurrenz machen


    spoookie, die gerade wieder fassungslos ist!

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    AW: Fachkräftemangel

    Für mich ist es ein Versagen der Hochschulen.

    An den großen TUs (Aachen, München, Karlsruhe, Braunschweig, Darmstadt, etc.) halten zurZeit nur ca. 40% der Studienanfänger bis zum Diplom durch.

    Maschinenbau und Elektrotechnik sind nun ja mal nicht die typischen Parkstudien. Üblicherweise hat man keine Semesterferien, sondern Prüfungen und Praktika.

    Wenn man die Durchfallquote auf 25% drücken könnte, wäre der Ingenieurmangel schon heftig weniger und die Studenten deutlich motivierter.

    Es ist eine Vergeudung von Jahrhunderten von Arbeit!!!

    Meint Didi
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

  5. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel

    Wenn man die Durchfallquote auf 25% drücken könnte, wäre der Ingenieurmangel schon heftig weniger und die Studenten deutlich motivierter.
    Daran denkt natürlich wieder keiner.

  6. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel

    Zitat Zitat von Didi50

    Wenn man die Durchfallquote auf 25% drücken könnte, wäre der Ingenieurmangel schon heftig weniger und die Studenten deutlich motivierter.

    Meint Didi
    Das darf aber nicht auf Kosten der Qualität gehen. Deutsche Ingenieure genießen weltweit einen ausgezeichneten Ruf, der nicht gefährdet werden sollte.
    Übrigens ist diese Versagerquote gar nicht mal so hoch. In BWL liegt sie hier in Münster bei 50% - bis 60%.
    Wobei Versagen das falsche Wort ist. Das sind nur alle die aufhören.
    Ich gehöre offiziell auch zu den 50% - 60% die hier BWL nicht geschafft haben. Ich habe aber nicht versagt, sondern trotz bestandener Scheine das Studienfach gewechselt weil ich BWL stinklangweilig fand.

    Brumby

  7. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel

    es immatrikulieren sich aber auch weniger Studenten in den nachrichtentechnischen Studiengängen, hat mir ne Professorin erzählt.
    Kommt wohl aus USA rübergeschwappt: da will ja jeder and der Börse oder als Anwahlt viel und schnell Kohle verdienen.

    Medizin,Ingenieure: da haben die Asiaten die Nase vorn.

    Auch übrigens in Australien wo eh surfen obenansteht beí den Einheimischen. Da ost ein langes Ingenieursstudium megaout.

    Ich denke aber daß es doch genug (arbeitslose) Ingenieure gibt, nur will die halt keiner einarbeiten.

    Und was jene besagten Greencards anbelangt, gabs den Hype schon mal: allerdings hat man nicht evtl Mentalitätsunterschiede bedacht.

  8. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    es immatrikulieren sich aber auch weniger Studenten in den nachrichtentechnischen Studiengängen, hat mir ne Professorin erzählt.
    Kommt wohl aus USA rübergeschwappt: da will ja jeder and der Börse oder als Anwahlt viel und schnell Kohle verdienen.
    Das stimmt. Ingenieursberufe sind nicht sehr begehrt. Mein bester Freund hat Elektrotechnik studiert an einer FH. In seinem Jahrgang waren ungefähr 40 Leute. Dabei ist ein Job garantiert.
    Nach Geschichte auf Magister ist die Arbeitslosigkeit garantiert (überspitzt formuliert) Dennoch studieren das mehrere Hundert leute an meiner UNI. Ich auch - allerdings im Nebenfach.
    Das bedeutet aber auch, dass das mit dem schnellen Geld nicht so stimmt. Wir bilden in Deutschland viel zu viele Geistes- und Sozialwissenschaftler aus und dort sind die Aussichten auf Geld alles andere als gut.

    Brumby

  9. User Info Menu

    AW: Fachkräftemangel

    Joo ich (32) bin so ne Fachkraft aus der Halbleiter- und Nanotechnologie. Ich arbeite für die TU_Darmstadt verschiedene Projekte aus Medizin, Raum- und Luftfahrt. Da ich nun allerdings schon seit über 12 Jahren auf Zeitverträgen sitze, alle paar Jahre für mehrere Monate arbeitslos werden muss um dann wieder neu eingestellt zu werden (sonst könnt ich ja auf ne Feststelle klagen), habe ich zum Ende des Jahres meine Kündigung eingereicht und werde nun für eine kanadische Firma arbeiten (anfänglich von Deutschland aus, doch das Übersiedeln ist schon in die Wege geleitet).
    Tjo....wenn Deutschland, mit all seinen Firmen und Unis, den Arsch net hoch bekommt, sorry. 12 Jahre warten und hoffen ist genug.

  10. Inaktiver User

    AW: Fachkräftemangel

    Zitat Zitat von Mitleser
    Joo ich (32) bin so ne Fachkraft aus der Halbleiter- und Nanotechnologie. Ich arbeite für die TU_Darmstadt verschiedene Projekte aus Medizin, Raum- und Luftfahrt. Da ich nun allerdings schon seit über 12 Jahren auf Zeitverträgen sitze, alle paar Jahre für mehrere Monate arbeitslos werden muss um dann wieder neu eingestellt zu werden (sonst könnt ich ja auf ne Feststelle klagen), habe ich zum Ende des Jahres meine Kündigung eingereicht und werde nun für eine kanadische Firma arbeiten (anfänglich von Deutschland aus, doch das Übersiedeln ist schon in die Wege geleitet).
    Tjo....wenn Deutschland, mit all seinen Firmen und Unis, den Arsch net hoch bekommt, sorry. 12 Jahre warten und hoffen ist genug.

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