Knapp davon gekommen...es ist nur cleveren Ermittlern zu verdanken, daß es nicht einen Terroranschlag auf den Frankfurter Flughafen und andere deutsche Einrichtungen gegeben hat.
Der Terror kommt näher - die Gefahr war die ganze Zeit schon da - aber jetzt ist es greifbar.
Die Chancen sind groß, daß die Fahnder irgendwann nicht mehr rechtzeitig reagieren können und es ein Blutbad gibt.
Das macht mich heute irgendwie etwas fassungslos...
Ruby
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 27
Thema: Terrorgefahr
-
06.09.2007, 14:09Inaktiver User
Terrorgefahr
-
06.09.2007, 14:24
AW: Terrorgefahr
Natürlich kommt es irgendwann dazu. Einige Vorhaben konnten vereitelt werden. Nach aller Wahrscheinlichkeit muss einmal so ein Vorhaben Erfolg haben.
Den Grundstein hat Deutschland selbst gelegt, etwa mit dem militärischen Engagement in Afghanistan. Und dort gab es auch schon tote Deutsche. Aber bis jetzt eben "nur" Uniformträger.
-
06.09.2007, 14:25
AW: Terrorgefahr
Nein, fassungslos macht mich das überhaupt nicht. Als ich davon gehört hatte, dachte ich mir nur: Schwein gehabt, das nächste Mal könnte es schon ganz anders aussehen.
Mal ganz ehrlich, dass noch nichts passiert ist, ist das erste Mal Glückssache gewesen (der Anschlag auf den Zug), das zweite Mal war es gründliche Überwachungsarbeit. Und für mich ist ganz klar, dass die Polizei nicht überall zugleich sein kann, also wird es auch mal krachen.
Das macht mir aber keine grauen Haare. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass es bei 82 Mill. Deutsche ausgerechnet meine Familie, Freunde oder mich trifft, ist wahrscheinlich auch nicht besser als ein Lottogewinn."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
-
06.09.2007, 15:49Inaktiver User
AW: Terrorgefahr
Den Grundstein hat Deutschland selbst gelegt, etwa mit dem militärischen Engagement in Afghanistan. Und dort gab es auch schon tote Deutsche. Aber bis jetzt eben "nur" Uniformträger.[/QUOTE]
Ich bin auch kein Freund vom Afghanistan-Einsatz.
Aber den Grundstein für Terror ist maßloser Haß. Ins Visier gerät jeder, der den Terroristen nicht passt, egal warum.
Ob Uniformträger oder nicht: für mich ist jedes Leben gleich wert.
Der Gedanke, daß irgendwo in der Nähe ein Blutbad geschehen könnte, ist scheußlich...
Die Wahrscheinlichkeit, daß es jemand trifft, den ich kenne, ist gar nicht so gering: viele meiner Bekannten arbeiten am Frankfurter Flughafen.
Ich finde diese Bedrohung jedenfalls zum Kotzen.
-
06.09.2007, 15:55Inaktiver User
AW: Terrorgefahr
Dennoch hält sie sich - nicht zuletzt dank tüchtiger Sicherheitsbehörden - doch sehr im Rahmen.
Zitat von Inaktiver User
Sie ist auch wesentlich geringer als die Bedrohung durch einen Autounfall, z.B. auf Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbeschränkung, oder auch auf Landstrassen, auf denen vorwiegend jüngere Fahrer die unübersichtlichsten Kurven nach dem Motto schneiden "gestern war da auch kein entgegenkommendes Auto".Geändert von Inaktiver User (06.09.2007 um 15:59 Uhr)
-
06.09.2007, 16:02
AW: Terrorgefahr
Da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Was wir Terror nennen, ist für die Ausführenden ihre Form von Kriegführung bzw. Abwehrkampf. Da sie eben keine Flugzeugträger, Lenkwaffen und B1-Bomber haben.
Ich bin auch kein Freund vom Afghanistan-Einsatz.
Aber den Grundstein für Terror ist maßloser Haß. Ins Visier gerät jeder, der den Terroristen nicht passt, egal warum.
Sie sehen sich einer weit überlegenen westlichen Kriegsapparatur gegenüber und antworten mit ihren Mitteln. Immer eine Frage des Standpunktes wer angreift und wer sich nur verteidigt.
-
06.09.2007, 16:20
AW: Terrorgefahr
Gewalt gehört zur menschlichen Natur und Zivilisation ist eine sehr dünne Tünche.
Und die Anleitung für das Zeug, dass die mischen wollten, findet sich auch in der Wiki (übrigends das selbe das sie für die Flugzeuge in London verwenden wollte):
http://de.wikipedia.org/wiki/Carosche_S%C3%A4ure
.
-
06.09.2007, 16:59
AW: Terrorgefahr
Die Wahrscheinlichkeit, daß es jemand trifft, den ich kenne, ist gar nicht so gering: viele meiner Bekannten arbeiten am Frankfurter Flughafen.
Ich finde diese Bedrohung jedenfalls zum Kotzen
Find ich irgendwie nett. Solange es also irgendwo in Madrid, London, Bagdad knallt, geht's ja noch. Aber nu ist es ja quasi ums Eck, da wird es bedrohlich. Naja, vielleicht nehmen sie ja nächstes mal den Stuttgarter Flughafen in Visier. Es sei denn, da kennst du auch jemanden...
Sorry, dass ich das so krass schreibe, aber diese "Solang-es-nicht-vor-meiner-Haustür-passiert"-Mentalität finde ich erschreckend. Diesen Terror sehen wir tagtäglich in den Nachrichten, nur eben weit weg
-
06.09.2007, 22:44
AW: Terrorgefahr
Es ist aber nur menschlich, dass wir uns erst dann betroffen fühlen, wenn wir es tatsächlich auch sind oder sein könnten. Das Schicksal Einzelner geht uns ja auch näher als das von Tausenden - das Porträt eines verhungernden Kindes berührt uns viel mehr als die Information darüber, dass im vergangenen Monat soundsovieltausend Kinder verhungert sind. Erst wenn das Elend ein Gesicht hat, wird es wirklich sichtbar für uns.
Mich hat die Meldung auch erschreckt, obwohl ich im Grunde schon lange weiß, dass es irgendwann auch hier einen "geglückten" Terroranschlag geben wird. Das war abstrakt, die Meldung war konkret.
Ich lese derzeit "Der Baader Meinhof Komplex" von Stefan Aust, über die RAF, und im Artikel fielen mir Parallelen zu diesem Buch auf. Terrorismus und Terrorismusbekämpfung haben sich im Grunde nicht allzusehr gewandelt in den vergangenen 30 Jahren, auch wenn die Technologien inzwischen viel weiter sind...Ich habe eine Wassermelone getragen.
-
07.09.2007, 09:25Inaktiver User
AW: Terrorgefahr
Sehe ich genauso.
Zitat von chevelle
Terror ist der Krieg der Armen,
Krieg ist der Terror der Reichen.
Sir Peter Ustinov


Zitieren