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  1. gesperrt

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    geschockt Nebenjobs der Politiker

    Also ich bin extrem empört, dass Bundestagsabgeordnete, die eh schon tausende von Euros jeden Monat verdienen, sich auch noch weigern, ihre zahlreichen Nebenjobs zu offenbaren.

    Erzählt das mal einem Hartz4-Menschen. Der muss doch jeden Cent an Einnahmen angeben.
    Und der Politiker bisher nicht, oder was? Hallo?????

    Wo leben wir eigentlich?
    Wie dreist sind die denn?

    Ich bin für deutlich schärfe Kontrollen.
    Ja, aber in den oberen Kategorien, und nicht im Abgrund !

  2. Moderation

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    AW: Nebenjobs der Politiker

    Aber der BGH hat ja jetzt anders entschieden - Du musst Dich also nicht mehr aufregen.
    Ich bin da übrigens etwas zwiespältig. Einerseits kann ich Deiner Argumentation folgen, auf der anderen Seite denke ich auch, dass das schon sehr weit in die Privatsphäre geht. Es ist ja was anderes, ob man sein Vermögen vor einer Institution oder vor einer breiten Öffentlichkeit offenlegen muss.

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    AW: Nebenjobs der Politiker

    Was mich bei dem Ganzen seit jeher tierisch aufregt, ist, daß da niemals jemand das Wort 'Doppelverdiener' in den Mund nimmt!
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein

  4. gesperrt

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    AW: Nebenjobs der Politiker

    Ja, ich weiß, dass der BGH gestern entschieden hat, dass alles offengelegt werden muss.
    Was mich so aufregt ist der Umstand, dass es bisher nicht so war. Und die Abgeordneten (u.a. der Merz) sich geweigert haben, mit offenen Karten zu spielen. Sondern schön brav weiter privat einsacken :-((((

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    AW: Nebenjobs der Politiker

    privat einsacken = im Falle des Herrn Merz seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in eigener Kanzlei etc. Da trifft es das Wort Doppelverdiener doch ziemlich genau. Nachhause schickt auch denen noch keiner das Geld ;-)
    "Mitleid ist keine Basis"
    "Geht nicht nach Lust, geht nach Notwendigkeit!" - Shankar-

    -Das Leben ist schön und teuer! Man kann es auch ein bischen billiger haben, aber dann isses nicht mehr ganz so schön!-

    „Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser,
    in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn.“
    Marcel Reich- Ranicki

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    AW: Nebenjobs der Politiker

    Herr Merz hat achtzehn Nebenjobs. 18.
    Das ist schon kein Nebenjob mehr, das stinkt nach verkappter Korruption.

    Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, wenn ein Politiker sagt, dass er während seiner Zeit im Parlament seinen Job als Arzt/ Maurer/ Anwalt/ Koch usw. nicht aufgeben kann, weil er nach Ende seiner politischen Laufbahn sonst nicht wieder in seinen Beruf hineinkommt, aber das, was die meisten machen, geht so weit über das hinaus.
    Das macht mich wirklich fassungslos.

  7. Inaktiver User

    AW: Nebenjobs der Politiker

    Müssen die Mehrfachverdiener nicht ihre sämtlichen Einkünfte schon bei der Steuererklärung angeben? Wobei ich mich immer frage, ob so ein Politiker überhaupt noch seinen eigentlichen Job (nämlich den des Bundestagsabgeordneten z.B.) ordentlich machen kann? Oder haben die betreffenden Personen dafür ihre Angestellten, die die Arbeit für sie machen, während sie weiter in der freien Wirtschaft tätig sind? Und werden diese Angestellten
    wenigstens angemessen entlohnt?

    Herr Merz hat achtzehn Nebenjobs. 18.
    Echt, sooo viele? Oops, wie bekommt der alle unter einen Hut? Wie schafft Herr Merz es nur, auf so vielen Hochzeiten zu tanzen, während andere wiederum froh wären, wenigstens eine bezahlte Tätigkeit ausüben zu können.

    Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, wenn ein Politiker sagt, dass er während seiner Zeit im Parlament seinen Job als Arzt/ Maurer/ Anwalt/ Koch usw. nicht aufgeben kann, weil er nach Ende seiner politischen Laufbahn sonst nicht wieder in seinen Beruf hineinkommt
    War zunächst auch mein Gedanke, aber dann sagte ich mir, hey, bekommen die nicht auch für ihre Tätigkeit als Politiker ein Gehalt? Und falls ja, blockieren sie dann nicht während der Zeit, in der sie beide Funktionen ausüben, u.U. die Stelle, die nun ein anderer locker ausfüllen könnte? Aber wie auch immer, wenn ich z.B. heute meinen Job wechsele und nach drei Jahren diesen nicht mehr ausüben kann, dann wird mich mein alter Betrieb, in dem ich vorher gearbeitet habe, auch nicht mehr einstellen.


    Das Leben ist hart und ungerecht...
    Geändert von Inaktiver User (05.07.2007 um 14:01 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Nebenjobs der Politiker

    Zitat Zitat von spoookie
    Also ich bin extrem empört, dass Bundestagsabgeordnete, die eh schon tausende von Euros jeden Monat verdienen, sich auch noch weigern, ihre zahlreichen Nebenjobs zu offenbaren.

    Erzählt das mal einem Hartz4-Menschen. Der muss doch jeden Cent an Einnahmen angeben.
    Und der Politiker bisher nicht, oder was? Hallo?????
    Muss ein Harz-4-Empfänger seine Einkünfte
    a) der Öffentlichkeit
    b) dem Finanzamt offenlegen?

    Die richtige Antwort ist b. Auch dies muss ein Politiker schon jetzt, und das ist richtig so.
    Die Öffentlichkeit geht m.E. weder mein noch der Nebenjob des MBs etwas an.

  9. Inaktiver User

    AW: Nebenjobs der Politiker

    Das soll jetzt aber den Nachteil mit sich bringen, dass kein Freiberufler mehr in die Politik geht.

  10. Inaktiver User

    AW: Nebenjobs der Politiker

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Öffentlichkeit geht m.E. weder mein noch der Nebenjob des MBs etwas an.
    Gesetzt den Fall, du würdest in einer 40-Stunden-Woche als Sekretärin in einem grösseren Unternehmen arbeiten. Meinst du nicht, es darf deinen Arbeitgeber interessieren, wenn du abends in einer Kneipe bedienst, plus am Wochenende die Buchhaltung eines anderen Unternehmens machst, plus in deinem Urlaub als Animateurin in einem Ferienclub arbeitest?

    Oder nimm einen Ingenieur bei Daimler, der im Nebenjob bei BMW arbeitet. - Glaubst du nicht, das interessiert seine(n) Arbeitgeber?

    Ich garantiere dir, dass der Arbeitgeber den betreffenden Mitarbeitern in beiden Fällen den Stuhl vor die Türe setzen würde, wahrscheinlich sogar fristlos, wegen Verletzung von wichtigen Vertragspflichten:
    Wenn Nebenjobs erlaubt werden, dann erstens nur in einem zeitlich geringen Umfang und zweitens nicht ausgerechnet bei der Konkurrenz - wegen der Interessenskonflikte mit dem Hauptjob bzw. dem Arbeitgeber.

    Genau das gleiche müsste auch für Abgeordnete gelten. Ihre Haupttätigkeit ist die parlamentarische Vertretung der Bürger. Sollte man jedenfalls meinen. Ist aber nicht so.
    Stattdessen betrachten einige von ihnen die Abgeordnetentätigkeit nur als Voraussetzung und Gelegenheit für lukrative Einnahmen anderer Art. Diese heissen dann "Gutachten", "Vortragstätigkeit", "Aufsichtsratsposten" und dienen als wirksame finanzielle Anreize um statt der Bürgerinteressen doch lieber die Interessen zahlungskräftiger Unternehmen zu vertreten.
    Geändert von Inaktiver User (06.07.2007 um 15:17 Uhr)

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