Ich finde, man sollte das Thema Kinder nicht pauschal betrachten. Genau wie nicht alle alten Männer unerträglich sind, sind auch nicht alle Kinder Nervensägen.
Kinder sind - wie wir alle - Menschen. Unter uns Menschen gibt es welche, die man mag und andere, die man unausstehlich findet. Genauso sehe ich das auch mit Kindern. Manche mag ich, die Mehrzahl ist mir egal und einige sind unausstehlich.
Unseren Nachbarjungen, der immer mit seinem Hund Gassi geht, finde ich sympathisch, einen anderen, der meint, im Vorgarten lautstarke Kriegsspiele spielen zu müssen, kann ich nicht leiden. Ist doch ganz normal, oder?
Man kann sie doch nicht alle in einen Sack stecken. Jeder Mensch ist anders und das gilt auch für Kinder!
Ich frage mich nur immer, wie eine Familie damit klar kommt, wenn sie ein Kind bekommt und es sich nicht als nettes Kind, sondern als Ekelpaket entpuppt? Den Partner kann man sich aussuchen, sein Kind nicht.
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Ergebnis 21 bis 30 von 413
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25.04.2007, 11:02
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
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25.04.2007, 11:05
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Und vom Partner kann man sich schlimmstenfalls trennen. Von seinem Kind nicht.
Zitat von Ebayfan
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25.04.2007, 11:08
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Genau man kann sich nunmal nicht von nervigen Familienmitgliedern trennen.
Ich trenne mich auch nie von meinen Haustieren, die nervig sind weil sie mir zugelaufen sind und in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben.
<<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>
Marcel Proust
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25.04.2007, 11:10
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Wenn dein Kind ein Ekelpaket ist / wird, dann bist du selber schuld. Es ist nicht so geboren, sondern von dir so erzogen. Das haben die Eltern selbst in der Hand - Konsequenz ist wohl das Zauberwort.
Zitat von Ebayfan
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25.04.2007, 11:12Inaktiver User
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Genau sowas wollte ich eben auch schreiben, aber nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, kann ich mir das ja sparen. *unterschreib*
Zitat von Ebayfan

Ich hab auch einen Sohn und wenn der meint, mit dem Nachbarsjungen die ganze Siedlung beschallen zu müssen, drohe ich an, das Kreischduett zu trennen. Das klappt dann meistens auch.
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25.04.2007, 11:15
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Nimmst Du denn jedes dahergelaufene Mistvieh bei Dir auf? Wenn wir uns ein Tier angeschafft hatten (z.Zt. habe wir keines mehr) haben wir schon darauf geachtet, dass es uns sympathisch war. Was soll denn das für ein Zusammenleben werden, wenn man sich von Anfang an nicht leiden kann?
Zitat von Amely
Als wir einmal Jungtiere hatten und nicht alle behalten konnten (es waren 7 junge Hamster) haben wir auch die zwei abgegeben, mit denen wir uns weniger gut verstanden hatten. Das war doch für alle Beteiligten die beste Lösung. Ich weiß nicht, ob ein Hamster in der Lage ist, es zu fühlen, ob er mehr oder weniger geliebt wird, aber der Kollege, der die beiden bekam, mochte sie sicher sehr. Bei uns wären sie immer Nr. 7 und 8 gewesen.
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25.04.2007, 11:19
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
@Ebayfan ....meist sind das arme Tiere die von der Polizei und vom Staatsanwalt gewaltsam befreit werden mussten und mit denen kann es auch nicht jeder und das Verhalten des Katers hat sich auch schon sehr gebessert - er ist mittlerweile sehr gut erzogen - leider aber ziemlich verfressen - und will immer wieder gefüttert werden und bettelt lautstark - dem gebe ich dann aber nicht nach und spreche mit ihm, denn trotz allem ist er sehr clever und versteht eine gerechte und faire Behandlung. Es gibt ja auch keine Tierpsychologen ;-((
<<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>
Marcel Proust
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25.04.2007, 11:21Inaktiver User
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Die gibbet nicht, eindeutig ein schwerer Produktionsfehler, den ich früher regelmäßig bemängelt habe. Ständig suchte ich nach dem Aus-Schalter, aber da war keiner. *heul*
Zitat von Inaktiver User
Ich kann Rocca schon verstehen, im Moment gibt es hier einige zum Teil gar nicht mal so unsachliche Diskussionen (oh Wunder, das geht auch bei der Bri) zum Thema. Aber: Sie sind forenspezifisch, wenn man also zeitweise mehr gerade in diesen Foren oder Threads liest, entsteht schon ein entsprechend einseitiger Eindruck. Wendet man sich anderen Themenbereichen zu, relativiert sich das dann auch wieder.
Ich bin überzeugt, dass es hier eine Menge Frauen gibt, die mit oder ohne Kind nicht die Notwendigkeit sehen, ihr Lebensmodell in epischer und wiederkehrender Breite zu diskutieren, jedes Argument der "Gegenseite" zu zerfitzeln und widerlegen. Die leben ihr Leben, wie sie es für richtig halten und stellen das nicht zur Diskussion oder verfallen in Rechtfertigungszwang. Mitunter mutet es fast wie ein Wettstreit an, wer nun das bessere, wertvollere, erfülltere Leben führt oder einfach die besseren Argumente hat. Wozu? Unterm Strich bleibt sowieso übrig: Es gibt auf jeder Seite Kluge/Dumme, Gebildete/Ungebildete, Nette/Doofe. Ich bin Mutter und ich kenne Mütter, die ich gräßlich finde ebenso wie auch viele, die klasse sind - unabhängig davon, ob sie arbeiten oder nicht. Und bei kinderlosen Frauen sieht es genauso aus.Geändert von Inaktiver User (25.04.2007 um 11:27 Uhr)
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25.04.2007, 11:24
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Genau so sehe ich das auch.
Zitat von Ebayfan
Wobei meine Kinder natürlich die absolut wunderbarsten sind und ich mir nicht vorstellen kann, dass sie jemals andere Menschen nerven könnten
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25.04.2007, 11:25Inaktiver User
AW: Kinderfeindlichkeit in der Bri-Com
Bezogen auf Kaninchen: Wenn ich den Platz und die finanziellen sowie zeitlichen Ressourcen habe: Ja.
Zitat von Ebayfan
Herzige, niedliche, verschmuste und zutrauliche Tiere werden gern genommen, ich nehm lieber die zickigen, gern als bissig deklarierten Mistviecher, für die sich niemand interessiert.
Aber um aufs Thema zurückzukommen: Kinder sind zwar das Produkt ihrer Erziehung, aber nicht die gesamte Erziehung obliegt den Eltern, da greifen zu viele andere Faktoren mit rein, auf die Eltern nicht 100 %ig Einfluss haben, insofern kann man Eltern kaum vorwerfen, sie hätten versagt, wenn das Kind sich daneben benimmt.


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