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  1. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Ich für meinen Teil kriege eher die Krätze, wenn ich Babys/Kinder mit Tieren sehe, weil mir die Tiere leid tun.
    Ganz meine Meinung.

    Und bei niedlichen Tiervideos kriege ich das speien.
    Vor allem, weil meine blöde Schwägerin (die mir die Dinger massenhaft per WhatsApp schickt) immer denkt das ist echt und "toll, was die Tiere alles können!". Ja, genau....

  2. Moderation

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Ich kriege regelmäßig die Krise, wenn unser Nachbarsjunge sein Kaninchen rumschleppt, obwohl es sich sichtlich windet und überhaupt keinen Bock darauf hat

    Inzwischen bin ich tatsächlich der Meinung, dass Kinder nicht zwingend mit Tieren aufwachsen müssen ... vor allem nicht, wenn keiner weiß, wie man sie korrekt behandelt.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Marie-Madeleine Beitrag anzeigen
    Inzwischen bin ich tatsächlich der Meinung, dass Kinder nicht zwingend mit Tieren aufwachsen müssen ... vor allem nicht, wenn keiner weiß, wie man sie korrekt behandelt.
    Zumindest sollten es Tiere sein, die sich zur Not wehren können und/oder entsprechend groß sind. Eine Katze sagt schon Bescheid, wenn es ihr zuviel wird bzw. geht einfach weg.

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Ich habe früher auch viele Tiervideos gesehen, aber bei einigen bleibt mir das Lachen tatsächlich im Hals stecken. Es gibt eine asiatische YouTuberin, die Videos mit ihren Katzen macht. Sie versperrt den Weg mit Klarsichtfolie, wirft große Bälle, obwohl die Katzen sich in die Ecken verkrümeln, erschreckt sie mit allen möglichen Dingen.....ich mag das nicht mehr sehen.

    Mir ist beim Sehen von Sendungen mit Martin Rütter oder auch Cesar Milan nur immer wieder aufgefallen, dass nie die Hunde das Problem waren, sondern die Halter - oft auch aus falschem Verständnis, was ein Hund braucht. Da werden die Hunde "tot gequasselt", statt über klare Kommandos geführt zu werden, da gibt es Süssigkeiten, die Tiere werden in Klamotten gesteckt..... finde ich traurig.

    I
    Ich bin eine Fee! Eine KatastroFEE!

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Pummelfee69 Beitrag anzeigen
    erschreckt sie mit allen möglichen Dingen.....ich mag das nicht mehr sehen.I
    Die Leute finden es auch wahnsinnig witzig, Katzen mit Salatgurken zu erschrecken. Klingt erstmal lustig, aber die Katzen drehen sich um und kriegen einen halben Herzinfarkt, weil sie denken, hinter ihnen liegt eine Schlange...
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Ich hab das mit dem letzten Kater ausprobiert, den hat's nicht interessiert, und erschrocken war er auch nicht.

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Die Leute finden es auch wahnsinnig witzig, Katzen mit Salatgurken zu erschrecken. Klingt erstmal lustig, aber die Katzen drehen sich um und kriegen einen halben Herzinfarkt, weil sie denken, hinter ihnen liegt eine Schlange...
    Unsere Nachbarskatze würde sich vermutlich nicht vor einer Salatgurke erschrecken, weil sie die für eine Schlange halten würde.. unsere Nachbarskatze weiß nämlich vermutlich gar nicht, dass es Schlangen gibt.

  8. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Klar hat es nichts mit Tierliebe zu tun, Tiere für "witzige Filmchen" zu drappieren.
    Das "Vermenschlichen" von Tieren kann natürlich fiese Blüten treiben - aber ist es Vermenschlichen, wenn ich einen Hund mit Leckerli fettfüttere?
    Das ist ja auch für den Menschen nicht gesund.

    Vielleicht ist es an mancher Stelle auch nicht verkehrt, Tiere "menschlich" zu behandeln. Wenn es um medizinische Behandlungen geht zum Beispiel.
    Da wird schon mehr getan als früher, aber immer noch zu wenig.
    Katze zieht sich zurück, ha ja mei, is doch bloß a Katz, des werd' scho' wieder! Würde man beim Kind ja auch nicht machen, sondern umgehend einen Arzt aufsuchen.
    Angefahrene Tiere werden oft genug einfach liegengelassen, anstatt zu halten - auch da wo eine Haltemöglichkeit besteht.
    Würde man bei einem Menschen ja auch nicht machen. Von Massentierhaltung will ich gar nicht reden.
    Wenn das Tier öfter mal betrachtet würde wie ein Mensch statt als Lebewesen dritter Klasse... das wäre fabelhaft.

  9. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Und was mir positiv auffällt: es gibt inzwischen viel mehr Auswahl in normalen Märkten beim Tierfutter. Früher musste ich hochwertiges Katzenfutter online bestellen oder ins Fachgeschäft.
    Auch machen sich Halter von Kleintieren inzwischen mehr Gedanken über artgerechte Haltung. Immer noch nicht genug, aber es geht voran.
    Welcher Mensch würde sich auch in einer zwei Quadratmeter großen Wohnung wohlfühlen? Da darf man schon auch von sich auf ein Tier schließen.

  10. gesperrt

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Marie-Madeleine Beitrag anzeigen
    Inzwischen bin ich tatsächlich der Meinung, dass Kinder nicht zwingend mit Tieren aufwachsen müssen ... vor allem nicht, wenn keiner weiß, wie man sie korrekt behandelt.
    Und dann noch Nager, die eigentlich am liebsten ihre Ruhe haben.

    Wenn ich mich erinnere, was wir mit Hamstern aufgeführt haben, dann schäme ich mich heute und es tut mir leid. Aber sie waren halt so niedlich ...

    Meine beste Freundin ist im Tierschutz tätig, da höre ich auch immer Geschichten ... von Menschen, die sich selbst als tierlieb beschreiben und dann Streunerkatzen an "gute Plätze" vermitteln wollen. Klar, eine scheue Streunerkatze träumt von einem Leben im geheizten Plattenbau ... und ab und zu einen Spaziergang an der Leine.

    Der Kater meiner Nachbarin tut mir auch leid. Sein Vorgänger war das Ein und Alles und der Frau, und er saß jahraus-jahrein auf der Loggia. Er war schon fast 20 und sehr ruhig.

    Sein Nachfolger kam vor kurzem als Kleiner zu ihr und muss es dem Vorgänger nun nachtun - man hat ihm richtig angesehen, dass es ihm nicht gefallen hat, täglich auf die Loggia gesetzt zu werden, bei Wind und Wetter, und schreckhaft war er auch. Jedesmal wenn ein Vogel vorbeigeflogen ist oder ich den Badezimmervorleger ausgebeutet habe, hat es ihn gerissen ...

    Mittlerweile sitzt er wohl freiwillig draußen alleine rum, die Nachbarin qualmt ja die Bude voll.

    Ich darf allerdings auch nicht zu laut reden, ich habe mir mit knapp 20 einen Papagei eingebildet und den dann 16 Jahre lang einzeln gehalten - das tut mir heute auch sehr leid.

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