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Thema: Vermeintliche Tier"liebe"
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26.02.2021, 10:51
AW: Vermeintliche Tier"liebe"
Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
Douglas Adams
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26.02.2021, 10:57
AW: Vermeintliche Tier"liebe"
Ich habe von Kaninchen wenig Ahnung. Aber ich habe Katzen erlebt , die sich von unserer damals kleinen Tochter ziemlich viel gefallen ließen. Die meisten hatten überhaupt keine Lust auf ihre ruppige Art des Umgangs und waren rechtzeitig weg oder haben sich im Notfall gewehrt. Aber es gab da auch Ausnahmen. Ein Kater, der sich gefallen ließ, von ihr auf den Rücken gedreht, zugedeckt (mit Pfötchen über der Decke) und festgehalten zu werden... und der dabei geschnurrt hat... Ich dachte mir, okay, wenn du freiwillig liegen bleibst und immer wieder freiwillig zu ihr gehst, ist es wohl okay für dich.
Naja, bei Kaninchen gibt es das vielleicht auch?
Übrigens kannte ich zwei Freigänger-Kaninchen. Die sind über einen Erdgeschoss-Balkon davongehoppelt und zurückgekommen, wie man es sonst von Katzen kennt. Das hat mich sehr erstaunt, aber es hat funktioniert.
Ich finde, anders geht es auch nicht. Wenn du für dein Kind ein Tier anschaffst, ist es dennoch DEIN Tier.Bei uns war übrigens von Anfang an klar, dass für die Tiere ich zuständig bin.Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
Douglas Adams
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26.02.2021, 11:03
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26.02.2021, 11:18
AW: Vermeintliche Tier"liebe"
Ja - ich würde vor allem kein Tier nur für Kinder anschaffen, wenn ich selbst keine Freude dran hätte. Unseren Kater habe ich explizit für mich angeschafft und natürlich freue ich mich, dass die Kinder und inzwischen auch mein Mann ihn mögen und umgekehrt auch, aber es würde einfach keinem Tier gerecht, wenn Eltern dann vielleicht absolut zuverlässig die Grundversorgung übernehmen, aber keinen Spaß dran haben und es nur eine weitere Pflicht ist.
12 26. We are Family.
Moderation in Erziehung & Freundschaft
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26.02.2021, 12:43
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26.02.2021, 15:11
AW: Vermeintliche Tier"liebe"

Okay, wenn wir nicht schon im Fassungslosen wären... das kann man einer Katze doch nicht zumuten! Das ist ja wie diese - zu Recht - verpönten Löwenkäfige im Zoo.
Unsere Familienkatze früher war absolute Freigängerin - die durfte raus, so lange und viel wie sie wollte und war sehr glücklich dabei. Hätte man die in so ein Ding gesperrt, sie wäre eingegangen wie ein Primelchen.*lost in the woods*
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26.02.2021, 16:30
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26.02.2021, 19:17
AW: Vermeintliche Tier"liebe"
Nein, sicher nicht. Das könnte von einem unsensiblen Menschen (oder eben einem Kind, dem nichts anderes beigebracht wurde) aber wahrscheinlich als "Sichgefallenlassen" interpretiert werden...
Ich glaube, gerade die kleineren Tiere, die in der Regel im Käfig sitzen, leiden Höllenqualen in den Kinderzimmern dieser Welt. Ich erinnere mich an einen Jungen, der seinen Hamster Zug fahren ließ... Das war so ein Ding, das im Kreis fuhr. Ich war damals selbst noch ein Kind und habe mir nichts dabei gedacht.
Aber ich weiß, warum ich bei meiner eigenen Tochter hart geblieben bin und keinerlei kleine Käfigtiere erlaubt habe.Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
Douglas Adams
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05.03.2021, 16:31
AW: Vermeintliche Tier"liebe"
(Was als "gesicherter Freigang" bezeichnet wird, würde ich "Außengehege" nennen. Zusätzlich können die Katzen hier durch das Kellerfenster ins Innere gelangen.
Ähnlich könnte man einen Balkon oder eine Terasse sichern.
Das hat den Vorteil, daß die Katzen ganzjährig rauskönnen, und nicht im kompletten Frühjahr in die Wohnung eingesperrt werden müssen, um Vogeljunge zu schützen, generell, daß sie nicht wildern, und weder Nachbarn verärgern noch totgefahren werden.
Andererseits könnte man ihnen dann auch ein komplettes Zimmer zur Verfügung stellen und sie ganz als Wohnungskatzen halten, und ggf Vitamin D zufüttern.)



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