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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vieles, das vegan ist, ist sehr ungesund und Produkt von Lebensmittelchemikern, insbesondere die Fleischnachbauten beispielsweise.
    Und genauso wie man ohne Fleisch leben kann, kann man ohne die Nachbauten leben.
    Was an einem Burger aus Erbsenprotein mehr an Lebensmittelchemie verlangt als Wurstwaren würde mich dann aber schon auch interessieren.

    Und nein: Tofu und Seitan sind keine "Nachbauten", sondern jahrtausendealte Lebensmittel.

    Ich esse keinen Zucker, der in veganen Produkten sehr häufig enthalten ist.
    Zucker ist einfach überall enthalten, also in allem was auch nur irgendwie verarbeitet wurde.


    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Bitte bleibt beim Strangthema - es geht um Tierliebe bzw. um das, was man dafür hält. Es ist nicht der xte Strang um Ernährung mit oder ohne tierische Produkte.
    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Sorry, zu spät gesehen, aber ich kann ganz leicht den Bogen schlagen: Es passt einfach nicht zusammen, wenn man sagt, man liebt Tiere, aber gleichzeitig hat man (anscheinend) kein Problem damit, dass Tiere unter schrecklichen Bedingungen gehalten werden, dass sie als noch junge Tiere getötet werden, damit die Menschen sie essen können - oder aber ihr Fleisch wegwerfen, weil der Markt übersättigt ist etc. pp.
    Das ist eine Dissonanz, die ich nicht verstehe, denn andererseits setzen sich viele Menschen dafür ein, dass Hunde in China nicht geschlachtet werden.
    Ja eben!

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"


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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Dennoch ist es Fakt: das Milchvieh / Mastvieh stirbt vor dem Erreichen der durchschnittlichen Lebenserwartung. Ein Rind könnte bis zu 20 Jahre alt werden. Im Durchschnitt wird eine Milchkuh jedoch mit 5-6 Jahren geschlachtet, der Mastbulle wird durchschnittlich nicht einmal 2 Jahre alt. Da kann das Vieh noch so zufrieden und glücklich gewesen sein, den schönsten und modernsten Stall erlebt haben. Am Ende ist es tot.
    Und um es nochmal zu ergänzen: die Milchkuh sieht in in ihren 5-6 Jahren wenigstens noch Weideland, weil sie raus ins Grüne darf. Der Mastbulle in konventioneller Haltung steht sich auf Vollspaltenboden die Beine in den Bauch. Die Bewegungsfreiheit ist kaum gegeben, es ist rutschig und die Viecher stressen sich zuzüglich noch gegenseitig. Selbst in der Bio-Landwirtschaft ist die Regelung hinsichtlich der Weidehaltung unterschiedlich gehandhabt zwischen Kuh und Bulle. Bei letzterem kriegen sie durch Weidehaltung die Fütterung nicht so geregelt, dass das Fleisch fett genug bzw. qualitativ ist so wie es der Kunde wünscht und zudem ist es auch schlicht nicht ungefährlich. Nee, also im nächsten Leben möchte ich kein Nutzvieh sein.

  4. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Es wird sich erst etwas ändern, wenn sich die Standards von oben ändern.

    Allerdings seh ich dann das Problem, dass Bauern wie Sasapi aussen vor bleiben, während von draussen alles ohne Kontrollen eingeschleppt wird.

    Wir haben hier das Glück, dass wir von lokalen Anbietern viel im Supermarkt kriegen.

    Aber selbst DA wird manchmal von meinen Gästen die Nase gerümpft - weil das Tier ja so "niedlich" ist (speziell bei Wild oder Lamm vom türkischen Metzger, der wirklich gut ist).

    Aber selbst den Kids mehrmals am Tag Gallertwurst und Schweinewürstel mit Geschmacksverstärkern servieren, ich fass es nicht ....

    Ich bin mit Sicherheit nicht perfekt, bin aber seit Corona dazu übergegangen, ur 1 bis 2 Mal Fleisch in der Woche zu essen.
    Und es geht mir gesundheitlich gut damit (man bewegt sich ja nicht mehr so viel).

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

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  6. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Um ebenfalls die Kurve zum Strang zu kriegen -

    ja, bei solcher "Tierliebe" rolle ich auch innerlich mit den Augen.

    Ich hab mal einen teilnehmenden Büffel-Hof besucht, die Tiere sind den ganzen Tag draussen, im Stall (mit Frischluft) gibts so Massagebürsten ... und noch ein paar andere Wellness-Spirenzien, die Tiere haben echt viel Platz.

    Und übrigens ist das gar nicht mal sooo teuer. Wenn mans halt nur 1x die Woche isst.

  7. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Den mittleren Absatz verstehe ich nicht in dem Zusammenhang.
    Ich habe mal Wild zubereitet, die "armen" Tiere, Telpa (war übirgens abgesprochen, was es gibt).

    Bei Lammragout beim Osteressen "durfte" ich dann nicht sagen, was es war.

    Entschuldigung, aber das finde ich wirklich hochgradig albern - gerade bei jemandem, der sich durch Billigfreisch regelrecht durchfr....

    Ich hätte es ok gefunden, vorher informiert zu werden "du, ich esse kein xy". Aber bitte nicht BEIM Essen auf einmal so tun, als ob.

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    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe mal Wild zubereitet, die "armen" Tiere, Telpa (war übirgens abgesprochen, was es gibt).
    Da würde ich auch nur mit den Augen rollen.

    Zumal das Wild im Vergleich zum Mastbullen oder Mastschwein mit hoher Wahrscheinlichkeit das feinere Leben geführt hat.

    Fleisch essen und beim Fleisch noch zwischen armen und nicht armen Tier zu unterscheiden, ist Doppelmoral at it‘s best.
    Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.

  9. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Nach Editierung des vorherigen Beitrags erledigt.
    Sorry, liebe Telpa, ich schreibe gerade (und I-net spinnt seit dem Wochenende).

  10. Inaktiver User

    AW: Vermeintliche Tier"liebe"

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Da würde ich auch nur mit den Augen rollen.

    Zumal das Wild im Vergleich zum Mastbullen oder Mastschwein mit hoher Wahrscheinlichkeit das feinere Leben geführt hat.

    Fleisch essen und beim Fleisch noch zwischen armen und nicht armen Tier zu unterscheiden, ist Doppelmoral at it‘s best.
    .... ich musste mich SEHR zusammenreissen, die Speisen nicht kommentarlos vom Tisch zu nehmen, liebe Telpa.

    (Zumal beide Fleischsorten wirklich mild zubereitet wurden, also nicht komisch rochen oder so)

    Beim Perfekten Dinner hat eine mal tatsächlich geheult, weil sie Lamm vorgesetzt bekam. Aber das Rinderfilet als Ersatzspeise war dann kein Problem, wenn ich das recht erinnere.

    (Da würde ich wahrcheinlich die Kameras vergessen und laut loslachen ...)

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