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  1. Moderation

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    Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Ist es ein Zeichen von Emanzipation, wenn Frauen - es sind in erster Linie Frauen - ihre Arbeitszeit reduzieren zugunsten der Familie? Ist es ein Zeichen von Emazipation, wenn sie die negativen Folgen wie drohende Altersarmut, Abhängigkeit vom (Ehe)partner oder Aufgabe der eigenen beruflichen Ziele?
    Geändert von skirbifax (10.09.2020 um 22:04 Uhr)
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
    - Ich habe meinen Sport gefunden.


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    Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Solange keine (meist sind die Kollegenschaft ja Frauen) nicht darunter leiden muss - wäre das ja kein Problem.

    Der Witz ist ja, dass sich gerade diese Supermamas als "emanzipiert" betrachten.
    Klar - wie wir hier gelesen haben, gibt es ja viele Frauen, die es sich auch leisten "können", gar nicht zu arbeiten. Also sollten wir über die Teilzeit-Mütter die so engagiert sind ja dankbar auch noch sein.

    Woher sie es sich leisten können, nicht zu arbeiten, dass das in den meisten Fällen mit finanzieller Abhängigkeit eines Mannes einhergeht, wurde nicht erläutert. Wahnsinnig emanzipiert das!
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

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    AW: Helikopter-Mutti

    Viele Frauen bezeichnen sich als emanzipiert und sind es bei genauer Betrachtung nicht
    Dies am Beschäftigungsgrad festzumachen, finde ich seltsam. Nur weil jemand Zuhause bei der Familie bleibt, Teilzeit arbeitet oder Vollzeit ist er/sie nicht automatisch emanzipiert oder eben auch nicht emanzipiert...

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    AW: Helikopter-Mutti

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Viele Frauen bezeichnen sich als emanzipiert und sind es bei genauer Betrachtung nicht
    Dies am Beschäftigungsgrad festzumachen, finde ich seltsam. Nur weil jemand Zuhause bei der Familie bleibt, Teilzeit arbeitet oder Vollzeit ist er/sie nicht automatisch emanzipiert oder eben auch nicht emanzipiert...
    Die Frage ist halt: wie man finanziert man es.
    Und welche Nachteile könnten sich aus dem Finanzierungsmodell ergeben.

    Als alleinstehende Frau ohne finanzkräftigen Gatten muss ich ganz "unemanzipiert" in Vollzeit arbeiten und habe diese Wahlmöglichkeit gar nicht.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

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    AW: Helikopter-Mutti

    Und wenn man einen Mann hat und sich anders einigt, ist man automatisch unemanzipiert? Meine Rente wird niedriger sein, aber wer sagt denn, dass es hier nicht einen Ausgleich gibt? Vielleicht ist mir die Lebensqualität für unsere Familie wichtiger, als noch ein Vollzeitgehalt, nur um am Ende eine Menge Kohle auf dem Konto zu haben? Dafür aber immer Stress für alle Beteiligten? Schlimm finde ich es, dass viele Frauen/Männer nie die Wahl haben, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Sei es, weil Alleinerziehend, sei es, weil das Einkommen von Einem nicht reicht

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    AW: Helikopter-Mutti

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Und wenn man einen Mann hat und sich anders einigt, ist man automatisch unemanzipiert? Meine Rente wird niedriger sein, aber wer sagt denn, dass es hier nicht einen Ausgleich gibt? Vielleicht ist mir die Lebensqualität für unsere Familie wichtiger, als noch ein Vollzeitgehalt, nur um am Ende eine Menge Kohle auf dem Konto zu haben? Dafür aber immer Stress für alle Beteiligten? Schlimm finde ich es, dass viele Frauen/Männer nie die Wahl haben, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Sei es, weil Alleinerziehend, sei es, weil das Einkommen von Einem nicht reicht
    Und du findest es überhaupt nicht auffällig, dass es in großer Mehrheit Frauen sind, denen niedrigere Rente und Lebensqualität für die Familie wichtiger ist?

    Richtig: ich habe die Wahl nicht, aber ich bin auch nicht neidisch auf das Familienleben. Ich finde es einfach bedenklich, wieviele Frauen noch zum Wohl der Familie springen und auf eigenes Geld verzichten.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

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    AW: Helikopter-Mutti

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Und du findest es überhaupt nicht auffällig, dass es in großer Mehrheit Frauen sind, denen niedrigere Rente und Lebensqualität für die Familie wichtiger ist?

    Richtig: ich habe die Wahl nicht, aber ich bin auch nicht neidisch auf das Familienleben. Ich finde es einfach bedenklich, wieviele Frauen noch zum Wohl der Familie springen und auf eigenes Geld verzichten.
    Selbstverständlich ist es nicht ausgewogen,aber man kann doch nicht alle Hausfrauen/Teilzeitkräfte gleich als Dummchen und nicht emanzipiert hinstellen. Ich finde den Ansatz schon falsch, wieso verzichte ich damit auf eigenes Geld? Eine Hausfrau leistet doch auch ihren Beitrag und selbstverständlich haben wir eine gemeinsame Kasse und selbstverständlich gehört mir von allem die Hälfte. Bei einer Scheidung steht mir anteilig staatliche und Betriebsrente zu
    Außerdem sind die wenigsten Frauen ausschließlich Zuhause und erarbeiten auch eine eigene Rente. Verdienstausfall kann man doch ausgleichen und mal ehrlich, die wenigsten Frauen die angeblich auf Karriere verzichtet haben, hätten diese auch gemacht. Wichtig ist doch, dass man seinen Wohlfühlweg geht und ich finde es nicht anrüchig, wenn dies für jemanden bedeutet Zuhause zu bleiben. Due meisten Frauen fangen doch inzwischen rasch wieder zu arbeiten an und reiben sich auf. Warum auch immer, aber Frauen fühlen sich doch irgendwie Hauptverantwortlich für alles... Das Problem fängt doch meistens schon bei der Partnerwahl an. Sorry, aber das Thema triggert mich

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    AW: Helikopter-Mutti

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich ist es nicht ausgewogen,aber man kann doch nicht alle Hausfrauen/Teilzeitkräfte gleich als Dummchen und nicht emanzipiert hinstellen. Ich finde den Ansatz schon falsch, wieso verzichte ich damit auf eigenes Geld? Eine Hausfrau leistet doch auch ihren Beitrag und selbstverständlich haben wir eine gemeinsame Kasse und selbstverständlich gehört mir von allem die Hälfte. Bei einer Scheidung steht mir anteilig staatliche und Betriebsrente zu
    Hausarbeit wird nicht bezahlt und ist auch nicht kontrollierbar. Das klingt so, als ob alle Frauen die zuhause bleiben Top-Familienmanagerinnen wären.
    Und ja, es ist Verzicht auf eigenes Geld - wenn ich dann bei der Scheidung ausverhandeln muss, was mir zusteht. Hat man sein eigenes kommt man doch nicht in die Verlegenheit.

    Du gehst ja anscheinend von einem Mann aus, der ausreichend verdient und selbst nicht erwerbsunfähig wird.
    Meine Eltern haben dieses Modell wenig erfolgreich gelebt - meine Mutter wollte zuhause bleiben und es wurde ihr auch eingeredet, schließlich mussten auch Haus und Garten gepflegt werden.

    Dann kam die Scheidung, jahrelange Streitereien, Geld war fast keines da und mein Vater hörte dann ad hoc auf zu arbeiten. Meine Mutter musste nach 15 Jahren als Hausfrau mit vorhergehender fünfjähriger Berufstätigkeit in Teilzeit umschulen, um sich dann mit Ende 40 in der Pflege einen Job zu suchen, den sie bis zur Pension runtergebogen hat, damit noch irgendwas rumkommt in der Pension.

    Aber dafür hatten wir die Jahre davor immer saubere Wäsche und einen gepflegten Garten. Wunderbar.

    Und bei der Häufigkeit von Scheidungen muss ich wirklich sagen: nein, diese "Wahlmöglichkeit" ist eine ganz große Falle für viele. Weil: wenn es kein Geld mehr gibt, oder nur ein Part ausfällt, dann gibt es nichts großartig zu teilen.

    Und das ist nicht das einzige Beispiel, das ich so oder so ähnlich kenne.


    Außerdem sind die wenigsten Frauen ausschließlich Zuhause und erarbeiten auch eine eigene Rente. Verdienstausfall kann man doch ausgleichen
    Was meinst du damit? Also mit dem Ausgleich?
    Dass man dann in der Pension jobben geht?

    und mal ehrlich, die wenigsten Frauen die angeblich auf Karriere verzichtet haben, hätten diese auch gemacht.
    Ja eh, für viele mag es eine bequeme Flucht sein. Muss man sich aber auch "leisten" können, aber der Schuss kann eben nach hinten losgehen.

    Warum auch immer, aber Frauen fühlen sich doch irgendwie Hauptverantwortlich für alles...
    Zum Beispiel, den fast erwachsenen Kindern Mittagessen zu kochen.
    Oder die Kinder durch die Gegend zu kutschieren.
    tbc
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

  9. User Info Menu

    AW: Helikopter-Mutti

    Wie vorurteilsbehaftet die Haltung gegenüber Frauen ist, die auf das Berufsleben weniger Wert legen und zu Hause bleiben, finde ich wenig emanzipiert.
    Und es scheint auch etwas wie Missgunst durchzuklingen, trotz der Ablehnung dieser Lebensform.

    Dabei ausschließlich Negativbeispiele vor Augen zu haben, wird der Sache nicht gerecht.
    Das Ganze kann man auch durchaus gut durchdacht angehen und als das betrachten, was es ist: ein Deal, ein Vertrag zwischen Mann und Frau zur Absicherung der Nachwuchs-Aufzucht.
    Und Frau sollte sich dabei gut absichern!
    Denn sonst liegen die Nachteile tatsächlich überwiegend bei ihr.

    Dass der Brötchenverdiener dazu entsprechend viel in seinem Tütchen haben muss versteht sich von selbst.

    Risiken gibt es im Leben immer und gegen alles kann man sich nicht absichern, egal, für welches Lebensmodell man sich entscheidet.

    Und nicht zuletzt:
    Ein reiner monetärer Blickwinkel ist ein doch recht beengter, dem einiges entgeht.
    Dinge, die in Familien, die diesen Weg wählen, entsprechend hoch gewichtet werden.

    Was ich hier schreibe, kann verwirrend wirken, wenn man mein Post zum Eingangsbeitrag liest.
    Mehr oder weniger erwachsene "Kinder" finde ich als Grund, seine Arbeitszeiten zu beschränken, nunmal merkwürdig.
    Da sollte doch schon eine beiderseitige Abnabelung geschehen oder zumindest deutlich im Gange sein.

    Irritierend empfand ich diese Aussage:
    *"Nein, das geht nicht, die Kinder wollen mittags was Warmes!"

    Das klingt für mich nicht nach sich sonst kaum sehen und so noch etwas Familienzeit genießen wollen, wie hier dann auftauchte.

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    AW: Helikopter-Mutti

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Wie vorurteilsbehaftet die Haltung gegenüber Frauen ist, die auf das Berufsleben weniger Wert legen und zu Hause bleiben, finde ich wenig emanzipiert.
    Und es scheint auch etwas wie Missgunst durchzuklingen, trotz der Ablehnung dieser Lebensform.
    Dass Altersarmut ein sehr häufig vorkommendes "weibliches" Phänomen ist, ist also ein Vorurteil?

    Wie kann man sich denn absichern, mit geringem/null Einkommen? Ohne sich von einem anderen abhängig zu machen?

    Nein, gegen alle Risiken kann man sich nicht wappnen, ich muss sie aber nicht herausfordern.

    Und nein, es ist nicht mein heimlicher Traum, Teenager zu bekochen oder "die starke Frau hinter einem starken Mann" zu sein.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***

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