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  1. Inaktiver User

    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Da dir die nötigen Versicherungszeiten in der Rentenversicherung fehlen, kannst du noch keine Rentenberechnung haben - völlig egal, wie alt du bist.
    Das stimmt, ich habe mir allerdings angeschaut, wieviele Rentenpunkte ich aktuell bekäme und wieviel das wäre, bei unverändertem Verdienst.

    Und ja, Ehen können immer gut gehen. Meine läuft schon 30 Jahre.

    Aber noch bin ich weder Rentnerin noch kurz vor dem Ableben (hoffe ich zumindest).

    Und in 30 % Prozent der Fälle geht eine Ehe nicht gut aus.
    Aber es gibt auch genügend Leute, die ständig auf den Lottogewinn hoffen....
    Bei einer 70%-Wahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn würde ich das auch....

  2. gesperrt

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    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Gekürzt von mir

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei einer 70%-Wahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn würde ich das auch....


    Und selbst ich zu den 30% gehöre, die nicht gewinnen....Spiel ich halt nochmal.
    Die ganz Verrückten heiraten sogar nochmal.

  3. Inaktiver User

    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Teilzeitfalle:

    Ich bezweifle, was hier vorausgesetzt wird, nämlich dass Frauen und Männer bei Karriere/Gehalt bei gleicher Leistung gleich behandelt werden. Frauen in DAX-Vorständen? Gender-Pay-Gap? Das kann man doch bei der Diskussion um „wer macht Karriere“ nicht ignorieren. Männer verdienen in Deutschland 2020 so viel mehr, dass Frauen umgerechnet 2,5 Monate gratis arbeiten. Das ist doch auch ein Emanzipationsfaktor.

    Das muss man bei einem Familieneinkommen erst einmal geradebiegen. Wenn „er“ schon allein qua Geschlecht mehr verdient und bessere Karrierechancen hat, ist es finanziell logisch, wenn sie reduziert. Damit haut sie sich nach wie vor in vielen Branchen die Chancen auf Managementebenen weg. Wiedereinstieg als Angestellte geht oft. Aber „weiter“ geht’s selten.

    Ich arbeite in einem DAX-Konzern und kenne in meinem großen Umfeld keinen Teilzeit-Manager m/w/d. Selbst Projektleitung nicht. Das mag mal die Zukunft sein und es wird auch theoretisiert, wie fein das alles geht. In der Realität: unrealistisch. Es gibt Frauen auf Managementebene, die, die in meinem Bereich arbeiten, sind alle verheiratet, Geschiedene/Singles/AE gibt’s da keine. Bei den Männern wird das übrigens nicht thematisiert.

  4. gesperrt

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    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    @ja-aber
    Und wielange sind diese Manager m/w/d im Unternehmen?
    Klingt nicht nach einem Job, den man bis zur Rente macht...

  5. Inaktiver User

    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Teilzeitfalle:

    Ich bezweifle, was hier vorausgesetzt wird, nämlich dass Frauen und Männer bei Karriere/Gehalt bei gleicher Leistung gleich behandelt werden. Frauen in DAX-Vorständen? Gender-Pay-Gap? Das kann man doch bei der Diskussion um „wer macht Karriere“ nicht ignorieren. Männer verdienen in Deutschland 2020 so viel mehr, dass Frauen umgerechnet 2,5 Monate gratis arbeiten. Das ist doch auch ein Emanzipationsfaktor.

    ...

    Ich arbeite in einem DAX-Konzern und kenne in meinem großen Umfeld keinen Teilzeit-Manager m/w/d. Selbst Projektleitung nicht. Das mag mal die Zukunft sein und es wird auch theoretisiert, wie fein das alles geht. In der Realität: unrealistisch.
    Ich bleibe optimistisch, auch wenn aktuell noch stimmt, was du sagst. Das ändert sich doch gerade. Ich glaube, es war auch hier im Thread, wo jemand aus einem anderen DAX-Konzern das Gegenteil von dem berichtete, was du schreibst. Ich bin auch in einem Konzern (aber nicht deutsch), bei uns läuft es seit ein paar Jahren auch anders, und das weiß ich aus erster Hand, nämlich meiner bei uns sind viele Führungspositionen mit Frauen besetzt, teils auch in TZ (wobei das dann aber rd 30h bedeutet und nicht 20 oder so). Auch eine unserer Vorständinnen () ist in TZ.

    Das ist auch eine unternehmenskulturelle Frage, und ich glaube, dass es immer mehr Unternehmen gibt, die an dem Punkt umdenken. Bei meinem Mann im Unternehmen z. B. gibt es immer mehr männliche Kollegen, die TZ arbeiten auf rd. 30h. Wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Und ja, ich kenne die persönlich, weiß also, dass es stimmt. Sie leben dann idR wirklich emanzipiert, beide Partner 30h, Haushalt und Kinder werden gemeinsam versorgt.
    Natürlich ist da noch viel zu tun, aber diese Modelle kommen, auch wenn es immer noch Gegenwind gibt, denn es ist eine Umstellung für alle, v. a. auch für die Vollzeit-Kräfte, die bei ihrer Arbeit berücksichtigen müssen, dass jemand anders nicht immer verfügbar ist. Klingt immer so platt, aber letztendlich ist es häufig einfach eine Frage der Kultur und Orga, und zwar muss das von oben gelebt werden.
    Beispiel: Bei uns gibt es einen komplett meetingfreien Tag. Da darf niemand Meetings einstellen (außer, die Hütte brennt natürlich, und es wird vorgelebt, dass Meetings an diesem Tag auch wirklich nur bei brennender Hütte erwünscht sind). Es gibt eine Uhrzeit, ab der niemand mehr mit einer Antwort auf eine Mail rechnen sollte etc pp. Das kommt vom Vorstand. Sowas hilft ungemein, denn es stärkt den Rücken derjenigen, die zeitlich eingeschränkt sind und beugt der "ich bin so unersetzlich, dass ich auch nachts Mails beantworte" - Mentalität vor. Unterm Strich ist es besser für alle, gerade übrigens auch für die "Unersetzlichen".

    Mich würde immer noch interessieren, aus welcher Generation die meisten der Beispiele, wo jemand sich für die Hausfrauenrolle entschieden hat und sich vom Mann abhängig gemacht hat, stammen. Nach wie vor glaube ich nicht daran, dass die heutige Generation, die vor der Entscheidung jetzt gerade steht, in signifikanter Anzahl so handelt. Die meisten sind mir viel mehr Unsicherheit aufgewachsen als die Generationen davor und wissen, dass sie für sich sorgen müssen, weil von heut auf morgen alles anders sein kann. Also nicht zwingend eine Frage der Emanzipation, sondern schlichte Notwendigkeit.

  6. Inaktiver User

    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    @ja-aber
    Und wielange sind diese Manager m/w/d im Unternehmen?
    Klingt nicht nach einem Job, den man bis zur Rente macht...
    Das sind altbackene Vorstellungen.

    Ab der mittleren Laufbahn hat fast jeder "Manager" auf der Karte stehen....

    Und der ehemalige "Hausmeister" ist heute "Facilty-Manager".

    Das Thema Projekt alleine ist gar nicht mit Teilzeitlern realisierbar.
    Da muss alleine die Laufzeit aufgrund der Stunden deutlich verlängert werden.

    Da freut sich jede Firma.
    Geändert von Inaktiver User (24.09.2020 um 08:55 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und der ehe "Hausmeister" ist heute "Facilty-Manager".
    Nein.

  8. Inaktiver User

    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bleibe optimistisch, auch wenn aktuell noch stimmt, was du sagst. Das ändert sich doch gerade. Ich glaube, es war auch hier im Thread, wo jemand aus einem anderen DAX-Konzern das Gegenteil von dem berichtete, was du schreibst. Ich bin auch in einem Konzern (aber nicht deutsch), bei uns läuft es seit ein paar Jahren auch anders, und das weiß ich aus erster Hand, nämlich meiner bei uns sind viele Führungspositionen mit Frauen besetzt, teils auch in TZ (wobei das dann aber rd 30h bedeutet und nicht 20 oder so). Auch eine unserer Vorständinnen () ist in TZ.
    Wir haben auch Führungskräfte in (hoher) Teilzeit, wobei man aber sagen muss, dass die dann im Notfall halt doch mal mehr arbeiten. Mit Flexibilität geht alles.

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    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sind altbacken Vorstellungen.

    Ab der mittleren Laufbahn hat fast jeder "Manager" auf der Karte stehen....

    Und der ehe "Hausmeister" ist heute "Facilty-Manager".

    Das Thema Projekt alleine ist gar nicht mit Teilzeitlern realisierbar.
    Da muss alleine die Laufzeit aufgrund der Stunden deutlich verlängert werden.

    Da freut sich jede Firma.
    Ich weiß nicht genau was du meinst das Thema Projekt alleine ist mit Teilzeit nicht realisierbar.
    Mein Mann ist Projektingenieur und wenn es bei ihm an Projekten hakt dann wegen schlechtem Projektmanagement und unsinnigen Doppeltarbeiten an Software z.b. Aber nicht wegen seiner 35 h statt 40, die andere gerne mal im Leerlauf beim kaffetrinken verbringen.

    Es ist einfach ein Umdenken gefragt.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


  10. User Info Menu

    AW: Outtake: Ist es emanzipiert, zugunsten der Kinder die Arbeitszeit zu reduzieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir haben auch Führungskräfte in (hoher) Teilzeit, wobei man aber sagen muss, dass die dann im Notfall halt doch mal mehr arbeiten. Mit Flexibilität geht alles.
    Das sagt die Statistik für 2019 bezüglich Teilzeit mit minderjährigen Kindern:

    Vollzeit- und Teilzeitquote von erwerbstatigen Mannern und Frauen mit Kindern 2019 | Statista

    Ja, es muss sich noch viel ändern; zumindest was den Part von Männern angeht - wenn denn das TZ-Modell gelebt werden soll -.

    Was Führungskräfte angeht, wäre ich mir nicht so sicher, was daheim noch be- und aufgearbeitet und nicht angegeben wird. Wobei diese vermutlich keine Schwierigkeiten haben, weil finanziell gut bestückt, Fremdhilfe(n) in allen möglichen Haushalts- und Betreuungsbereichen in Anspruch zu nehmen.

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