Eben! Und viele eben jetzt beim Lachs-Essen.
Ich benutze z.B. mein Auto wirklich nur, um zur Arbeit zu kommen (Öffis wären für mich Zeitfresser, von der Enge und dem Mief in den Herbst- und Wintermonaten einmal ganz abgesehen) oder wenn ich wirklich mal eine längere Strecke fahre (z.B. zu meiner Freundin). Ansonsten bleibt es in der Remise. Ich gehe zu Fuß, fahre Rad oder nehme die DB.
Oder den TGV, um von Frankfurt nach Avignon zu fahren. Hätte auch den Flieger nehmen können bis Marseille. Aber wollte ich nicht. Bahnfahren ist umweltverträglicher und viiiiiel schöner. Der Zug war übrigens proppevoll bis auf den letzten Platz alles ausgebucht.
Ich denke schon, dass die Gesellschaft im Wandel ist und zwar hin zum Positiven. Ist noch nicht alles gut, aber wir sind - denke ich - auf gutem Wege.
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Thema: Massentierhaltung von Lachs
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16.06.2020, 15:06
AW: Massentierhaltung von Lachs
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16.06.2020, 15:18
AW: Massentierhaltung von Lachs
Wenn ich das noch zusammenkriege ... ich meine, es begann damit, dass ich seit vor einigen Jahren keinen Aal mehr kriegte. Sonst, seit meiner Kindheit: An Heiligabend Aal auf Butterbrot, für mich ein Fest, ich liebe es. Dann, nur der Punkt an sich, die Reihenfolge weiß ich nicht mehr, tut für mich auch nichts zur Sache, nur noch Fisch mit MSC-Siegel. Letztens ging's um Burrata, also Büffel-Burrata, wird nicht mehr gekauft. Jetzt Lachs. Für mich gab's seit zwei, drei Jahren keine Woche ohne ein Stück Stremellachs, vorbei, dahin, perdu. Geht's mir deswegen schlechter? Nä, kann ich nicht sagen. Ärgern tut's mich, aber mich ärgert so manches, damit kann ich leben.
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16.06.2020, 15:24Inaktiver User
AW: Massentierhaltung von Lachs
Grundsätzlich ist an Nachhaken ja auch nichts auszusetzen - aber es sind halt (nicht nur hier in der Bri) häufig die Leute, die selbst gar nichts tun, aber alle, die Veränderungen wünschen, als Träumer und oft genug auch als Idioten hinstellen. Besserwisser, die selbst auch keine Lösungen anbieten können. Und dies auch gar nicht wollen.
Davon lese ich zumindest hier nichts. Wohl den allermeisten ist klar, dass man nicht alles auf einmal haben kann. Mich (!) stört aber, dass so viele eben genau anders herum argumentieren: "Wenn ihr keine Lösungen habt und wenn ihr nicht gleich zu 100% alles anders macht, dann könnt ihr es auch gleich lassen."
Von solchen Alternativen ist diese Community voll. Z.B. zum Thema vegan leben - und da kommen eben immer dieselben User mit ihrer Häme um die Ecke, aber natürlich nicht mit vernünftigen Lösungen.
Aber genau das ist doch der Punkte: Niemand von uns kann Alternativen im richtig großen Stil anbieten, und das ist auch gar nicht nötig. Es geht um die Schritte, die jeder von uns unternehmen kann. Und es sind eben gerade diejenigen, die die kleinen Schritte lächerlich machen und nach allumfassenden Lösungen rufen, die selbst NICHTS tun. (Das zieht sich ja durch alle Postings durch und man kennt seine Pappenheimer inzwischen).
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16.06.2020, 15:26Inaktiver User
AW: Massentierhaltung von Lachs
Diesen Punkt noch mal extra, auch, weil du das Wort schon gefettet hast: Ja, das ist allerdings so. Viele Dinge müssen sofort angeschoben werden und können nicht warten, bis auch die bequemsten unter uns einsehen, dass unsere Lebensweise die Erde kaputt macht. Viele Probleme sind seit Jahrzehnten bekannt und es hat sich wenig bis nichts getan, eben weil die meisten meinten, is ja nich so eilig ...
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16.06.2020, 15:27Inaktiver User
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16.06.2020, 15:34
AW: Massentierhaltung von Lachs
Ich lese dich ausgesprochen hochnäsig und selbstbeweihräuchernd, vombata.
Du magst deine Gründe für dieses Verhalten haben.
Aber mit einem "Alles doof und faul, ausser ich..." kommt man in der Regel nicht weit.
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16.06.2020, 15:35
AW: Massentierhaltung von Lachs
Geändert von Sentenza_ (16.06.2020 um 16:54 Uhr) Grund: Alles nur wegen eines Wortes
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16.06.2020, 15:46
AW: Massentierhaltung von Lachs
Wobei die Krux hierbei ist, dass Deutschland keine Insel ist.
Viele Probleme entstehen in Ländern, auf die wir leider keinen/wenig Einfluss haben (Abholzung Regenwald z.B.; Übervölkerung u.a.). Die Abholzung entsteht, weil andere Länder Taek- oder anderes Regenwaldgehölz entdeckt haben und weil Weideflächen entstehen sollen. Hier könnte vielleicht eingegriffen werden durch Importverbote von Holz und Fleisch? Aber da fehlen mir Vertragskenntnissse der Zulieferer mit den Empfängern. Kann ja auch nicht mal eben so verboten werden. Wer trägt ggf. Schadenersatzbeträge?
Hätte vor was weiß ich wievielen Jahren auch keiner gedacht, dass die Deutschen mal zum Mülltrenner Nr. 1 werden.
Und um beim Lachs zu bleiben: Wenn nach Deutschland dann eben Millionen Tiere nicht mehr geliefert werden (und eigene Lachszuchten runtergefahren werden), dann ist das für mich ein Erfolg.
Und ich sehe es auch als heimischen Erfolg an, wenn der Fahrradboom weiter anhält und die Städte radfreundlicher werden (einschließlich Ausbau der Möglichkeiten). Geht aber auch nicht von heute auf morgen; aber man ist dran.
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16.06.2020, 16:52
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16.06.2020, 16:58Inaktiver User



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) oder wenn ich wirklich mal eine längere Strecke fahre (z.B. zu meiner Freundin). Ansonsten bleibt es in der Remise. Ich gehe zu Fuß, fahre Rad oder nehme die DB.
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