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  1. User Info Menu

    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Wo kein Personal ist, da kann man auch nicht immer sofort reagieren. Das medizinische System ist komplett ausgenockt. Glaubt ihr, die sitzen da und drehen Däumchen? Nein. Es wird sich nach und nach um jeden einzelnen gekümmert.

    Was kann man tun?
    1.Wählen und demonstrieren. Das ist letztendlich nämlich das Ergebnis der Wahlentscheidungen der Generation, die es jetzt am nötigsten braucht.
    2. Aufhören wegen jedem scheiß den Notarzt zu rufen oder die Ambulanzen zu besetzen. Dann bleibt nämlich Zeit für die dringenden Fälle wie hier im Fall der TE. Täglich lese ich Notdienstscheine wegen irgendeinem Blödsinn. Ein 17 jähriger hat einmal erbrochen und geht Mittwoch Nachmittag ins Krankenhaus...

    DIESE Menschen, sind diejenige, die eure Leute im Stich lassen. Nicht die Ärzte, Schwestern, Rettungssanitäter usw.

  2. Inaktiver User

    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Zitat Zitat von jubidu Beitrag anzeigen
    Aufhören wegen jedem scheiß den Notarzt zu rufen oder die Ambulanzen zu besetzen. Dann bleibt nämlich Zeit für die dringenden Fälle wie hier im Fall der TE. Täglich lese ich Notdienstscheine wegen irgendeinem Blödsinn. Ein 17 jähriger hat einmal erbrochen und geht Mittwoch Nachmittag ins Krankenhaus... .
    So ist es... oder die alte Dame, die bei der 112 anruft und sagt, sie sei in der Wohnung gestürzt, und wenn der Rettungsdienst da ist, erst mal in aller Ruhe von ihre Wäsche aufhängen will. Ist so passiert. Oder die Leute, die am Samstagabend nach getaner Gartenarbeit in den Notaufnahmen aufschlagen. Eigentlich tut der Rücken schon seit Dienstag weh. Aber da war die Zeit knapp, und beim Hausarzt hätte man so lange warten müssen - und jetzt hat man Zeit und das Wetter taugt eh nicht zum Grillen.

  3. Inaktiver User

    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Nummer 116 117 führt zum ärztlichen Bereitschaftsdienst, der für medizinische Notfälle, die nicht lebensbedrohlich sind, zuständig ist. Die Mitarbeiter fragen den Fall ab, schicken bei Bedarf einen Bereitschaftsarzt oder verweisen auf eine Bereitschaftspraxis, die am Wochenende oder nachts geöffnet hat.
    Fetttung von mir: Woher soll der Laie wissen, ob es was Lebensbedrohliches ist? Nach deinen Ausführungen würde ich tatsächlich nur die 112 anrufen und eben behaupten, es sei lebensbedrohlich (natürlich nicht bei den Beispielen, die du weiter oben anführst, aber wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist, würde ich keine Experimente wagen).

  4. Moderation

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    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist, ist das eh ein Fall für den Rettungsdienst.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Zitat Zitat von Marie-Madeleine Beitrag anzeigen
    Wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist, ist das eh ein Fall für den Rettungsdienst.
    Das denken wir …. im Falle meines Onkels wurde zuerst die 112 angerufen. Dort wurde meine Tante abgewiesen und aufgefordert, die andere Nummer zu wählen. Von dort aus wird entschieden, ob es sich um einen Notfall handelt und dann auch ggf. der RTW organisiert. Blöd nur, wenn man niemanden dort erreicht. Das kann lebensgefährlich sein.
    LG, Cappu

  6. Inaktiver User

    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fetttung von mir: Woher soll der Laie wissen, ob es was Lebensbedrohliches ist?.
    Zu diesem Zweck sitzen an den Telefonen der Leitstelle ja Fachleute, die diverse Parameter abfragen. Wenn ein Patient nicht mehr ansprechbar ist, bewusstlos ist, massiv blutet (z.B. nach einem Unfall), dann ist das immer potenziell lebensbedrohlich - und damit ein Fall für den Rettungsdienst.
    38 Grad Fieber, bisschen Kopfweh, Schüttelfrost und Husten hingegen sind, weil üblicherweise Anzeichen eines grippalen Infektes, eher etwas für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

    Zweierlei sollte man sich klar machen:

    1. Wenn sich der Zustand eines Patienten rapide verschlechtert, sollte man nicht zögern, sich ein zweites Mal Hilfe zu holen und zu schildern, was seit dem ersten Anruf passiert ist.

    2. Es kann nicht schaden, alle zwei, drei Jahre, wieder mal die eigene Erste-Hilfe-Ausbildung aufzufrischen. Viele Leute machen in ihrem Leben genau einen Erste-Hilfe-Kurs: Wenn sie den Führerschein machen. Aber auch auf diesem Gebiet ändern sich die Standards, vieles wird einfacher (z.B. die viel beschworene und gefürchtete "stabile Seitenlage"). Je öfter man seine Kenntnisse auf diesem Gebiet trainiert, desto sicherer wird man. Und in den Kursen gibt es in der Regel auch Tipps, wer für welche Art von Notfall zuständig ist.
    Und wer weiß´, welche Informationen für die Leitstelle oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst wichtig sind, kann den Leuten dort auch die richtigen Informationen liefern, anhand derer die die Sache einschätzen können.

  7. Inaktiver User

    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Was ja alles nix nützt, wenn niemand drangeht.
    Und im geschilderten Fall war der Mann ja nicht ansprechbar - warum da noch mal hin und her telefonieren? Nee, das System ist verbesserungsbedürftig.

  8. Moderation

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    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Das System ist halt immer nur so gut wie sein schwächstes Glied. Der Disponent in der Leitstelle war wohl nicht ganz auf der Höhe. Natürlich sollte es auf keine Fall so sein, dass man hinterhertelefonieren muss. Aber stundenlang zuzuwarten ist noch weniger gut (kein Vorwurf an Cappuccinogirl und Familie, man ist in solchen Situationen ja oft so aufgewühlt, dass man nicht hinterfragt, was die Fachleute einem sagen).
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    Leonard Cohen


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    Erich Kästner

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    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daran stimmt leider so einiges nicht.
    Was genau stimmt an meinem Beitrag nicht?

  10. Inaktiver User

    AW: Von wegen: "Ärztl. Bereitschaftsdienst - Schnell und einfach 116 117‎"

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Was genau stimmt an meinem Beitrag nicht?
    Ich schreib meine Anmerkungen einfach in Deinen Text...


    Gibt es bei euch im Landkreis sowas wie eine Rettungsleitstelle? Das ist hier die Rufnummer, die man anruft, wenn es einem schlecht geht (wie deinem Onkel) und ärztliche Hilfe nötig ist, aber nichts lebensbedrohliches ist.
    Die Leitstelle ist für ernste, lebensbedrohliche Erkrankungen da. Wenn es nichts Lebensbedrohliches ist, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig.
    Die schicken dann RTW und, falls nötig auch Bereitschaftsarzt.
    Die Leitstelle schickt den RTW, den Notarzt, evtl. einen KTW. Der Bereitschaftsarzt wird vom ärztlichen Bereitschaftsdienst geschickt.

    Die 116117 habe ich immer als Rufnummer begriffen, bei der man evtl. Tipps bekommt, was man zur Verbesserung der Lage tun könnte oder eine Vermittlung zu einem Arzt, der im Dienst ist.
    Das auch.
    Nicht unbedingt als die Nummer, über die ich den Bereitschaftarzt geschickt bekomme.
    Das ist aber genau die Nummer.

    Ich weiß, es wirkt kleinlich und nickelig, wenn so auf den Begrifflichkeiten herumreitet. Aber man sollte sich das einfach in einer ruhigen Stunde vor Augen führen.
    Wie hier schon von anderen erwähnt, ist man in einem Notfall womöglich aufgeregt, und wenn man dann was durcheinanderbringt, geht womöglich auch wertvolle Zeit verloren.

    Manche Leute setzen "Notarzt" und "Bereitschaftsarzt" gleich. Wenn ich dann bei der Leitstelle anrufe und nach einem Notarzt verlange, mein Kind aber nur Magen-Darm hat, geht erstens Zeit verloren, bis geklärt ist, warum die Leitstelle nicht zuständig ist - und man blockiert womöglich eine Leitung für echte Notfälle.

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