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  1. Avatar von Kitty_Snicket
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    Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Komplett fassungslos. Über den Fall, über die fehlende Intervention (das Detail finde ich unglaublich schmerzhaft), über den vorbestraften Täter.
    Mir fehlen echt die Worte, das ist von vorn bis hinten mal so eine richtige Horrorstory.

    Munchen: Polizei nimmt mutmasslichen Wolfsmasken-Vergewaltiger fest!
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.


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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Ich hab es intensiv verfolgt, da ich ja in München lebe.

    Erstmal bin ich superfroh, dass die Polizei den so schnell ermitteln und auch festnehmen konnte.

    Aber "mehrfach einschlägig vorbestraft", angeordnete Unterbringung - und dann läuft der frei rum? Da wird mir echt übel.

    Das finde ich für Opfer immer noch grausamer, das Wissen, das hätte verhindert werden können. Ganz schlimm.

    Ich finde, da muss der Schutz potentieller Opfer sehr viel höher gewichtet werden. Wer solche vernichtenden Straftaten begeht, der hat für mich sein Recht auf Freiheit eben leider verwirkt. Das ist doch kein Lotteriespiel, wo man in Ruhe schaut, klappt es oder klappt es nicht mit der Straffreiheit? Dafür sind die Folgen für die Opfer doch viel zu gravierend.

    Ich habe es echt satt, das immer wieder zu lesen, wieviel Straftaten gegen Frauen und Kinder von mehrfach vorbestraften Männern begangen werden. Wenn der Typ 43 ist, dann kann man nur zynisch sagen: das reicht noch für ein paar Opfer in seinem Leben.
    Geändert von R-osa (27.06.2019 um 20:41 Uhr) Grund: Titel repariert


  3. Registriert seit
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Wenn der Typ 43 ist, dann kann man nur zynisch sagen: das reicht noch für ein paar Opfer in seinem Leben.

    Schlimm, nicht?

    Das Verfahren mit medzinischen Gutachten ist eine Schwachstelle.
    Ähnliches kennt man auch aus dem Bereich der Psychiatrie.

    Es hat mit unseren Gesetzen zu tun.
    Ein Mensch soll eine Chance zur Wiedereingliederung bekommen und dafür gibt es bestimmte Verfahren.

    Die Schwachstelle entsteht vor allem dadurch, dass ein Mensch einen anderen täuschen kann.
    Manche sind darin sehr gut. Und für die "Experten", die beurteilen sollen, ob von jemandem eine Gefahr ausgeht oder nicht, kann es manchmal sehr schwer sein, eine Täuschung zu durchschauen.
    Dadurch entsteht eben die Schwachstelle.

    Furchtbar, wenn jemand deswegen Schaden erleidet.
    Aber hierbei eine absolute Sicherheit zu erreichen ginge nur, wenn jemand nie mehr in seinem Leben das Gefängnis verlassen kann und das ist nicht gewollt.

    Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Fall der Gefängnis-Psychologin Susanne Preusker, die sich viele Jahre danach das Leben nahm.
    Geändert von R-osa (27.06.2019 um 20:41 Uhr) Grund: Titel repariert


  4. Registriert seit
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Ich sag das mal politisch unkorrekter.
    Kann dann gelöscht werden, so die AGB da zu zart besaitet wären..


    Deutschland ist ein Täter-Land.
    Unser System schützt Täter.

    Der hat und hatte ein Phalanx an Therapeuten und Anwälten und was weiß ich - das Opfer darf sich in Deutschland (und in Österreich leider auch) dann mit der Krankenversicherung rum schlagen um Therapie zu bekommen.
    Bei Opfer muss das "genehmigt" werden. Der Täter kriegt sie frei Haus in den Knast geliefert. Als Auflage zur Resozialisierung.

    Da fängts doch schon an....

    S. auch Lüdge Fall.
    und so weiter und so fort.

    Für manche Gerichtspsychiater ist ein total irrer Täter mit entsprechendem Medien- und Fachwelt-Echo was zum renommieren.
    Jahrhundertfall wie Fritzl aus Amstetten.
    Die Opfer dürfen sich mit der Sozialversicherung in mehreren Instanzen auseinander setzen.

    Da ist kein Rechtsstaat da, der hilft und sorgt. Das tut er nur für Täter.

    Deutschland ist und bleibt ein Täterland. Man hat aufgrund der Geschichte so eine Angst, jemand Falschen einzubuchten und wirklich zu bestrafen, dass man lieber in Kauf nimmt die Opfer noch mal zu Opfern.

    Allein dieser "Resozialisierungs-Grundsatz"
    Ich sage ja nicht, dass man bei einem landläufigen Straftäter tatsächlich Gnade vor Recht ergehen lassen sollte. Sollte man sogar mehr.
    Jeder Steuersünder geht in den Bau. Beim Sexualverbrechen an Kindern wird therapiert und resozialisiert.

    Allein diese Begriffe "Missbrauch" "Kinderschänder" - wie aus einer anderen Zeit gefallen. Nie hinterfragt.
    Genauso wie "häusliche Gewalt" oder "Familiendrama"
    Schon mit Sprache macht man Politik. Gegen Kinder und Frauen.

    Und ich finde es seltsam, dass bei Verbrechen an Kindern kein "Generalbundesanwalt" eingreift. Der Fall Lüdge hätte das schon verdient.
    Wieso eigentlich nicht?
    Ist das zu sehr egal?
    Sind in Deutschland Kinder egaler als so komische Nazis?


    Schrecklich. Und jetzt kann bestimmt wieder keiner was dafür und alles ist Schicksal und blöder Zufall.
    Geändert von R-osa (27.06.2019 um 20:40 Uhr) Grund: Titel repariert


  5. Registriert seit
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Also : Die Bundesanwaltschaft, der Generalbundesanwalt ist in solchen Fällen rein Formal nicht zuständig. Vereinfacht ist er immer dann zuständig, wenn es um Staatsschutzdelikte geht (innere Sicherheit, Terrorismusverdacht) und wenn ein Verfahren zum BGH geht.

    Da gehören solche Verfahren wie das obige allein von der Zuständigkeit nicht hin.

    Opfer können sich an den weißen Ring wenden und müssen nicht auf irgendwelche Genehmigungen der KK warten. Die KK fordert übrigens nicht nur in solchen Fällen sondern immer dann, wenn Kosten durch das Verschulden Dritter entstehen, diese auch dort zurück.

    Dein Beitrag strotzt vor Unwissenheit.


  6. Registriert seit
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    Jeder Steuersünder geht in den Bau. Beim Sexualverbrechen an Kindern wird therapiert und resozialisiert.
    Ja, was willst du denn sonst mit den Tätern machen? Kopf abhauen?


    Und ich finde es seltsam, dass bei Verbrechen an Kindern kein "Generalbundesanwalt" eingreift. Der Fall Lüdge hätte das schon verdient.
    Die Zuständigkeit des GBA ist doch keine Wertung - je schlimmer das Verbrechen desto eher GBA. Der Generalbundesanwalt ist für den Staatsschutz zuständig. Du erwartest doch auch nicht, dass der Verfassungsschutz bei Diebstahl eingreift.

    So sehr ich das Gefühl der Empörung verstehe, aber das ist ein wenig arg Stammtischpopulismus.
    Geändert von R-osa (27.06.2019 um 20:40 Uhr) Grund: Titel repariert

  7. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Zitat Zitat von Katzir Beitrag anzeigen

    So sehr ich das Gefühl der Empörung verstehe, aber das ist ein wenig arg Stammtischpopulismus.
    Was nicht zuletzt wegen des sehr schnellen Ermittlungserfolges total daneben ist.
    Geändert von R-osa (27.06.2019 um 20:39 Uhr) Grund: Titel repariert


  8. Registriert seit
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen

    Dein Beitrag strotzt vor Unwissenheit.

    Ob es Unwissenheit ist, weiß ich nicht.
    Er ist zwar so tatsächlich nicht haltbar, der Beitrag, aber er weist trotzdem auf einen wunden Punkt hin:
    STRAFrecht.
    Der Fokus liegt auf dem Strafen und demzufolge auf dem Täter.
    Staatsanwalt, Richter, Gericht, Kosten, Zeitaufwand, Gefängnis, wiederum Kosten, Resozialisierungsversuche etc...
    Die Aufmerksamkeit auf den Täter ist zumindest für Nicht-Beteilgte deutlich sichtbarer.

    Die Frage, warum auch nicht Betroffenen so viel Aufmerksamkeit angedeihen zu lassen (inkl. tatsächlicher Begleitung und Hilfen jeglicher Art) wäre keine falsche.

    Ein Opfer verliert vielleicht seinen Job, landet in der Arbeitslosigkeit, bekommt mangels zu weniger Rentenbeiträge später eine Mini-Rente und Ähnliches.
    Das ist SEIN Problem.

    Man wird sagen, ein Opfer hat über die Krankenkasse Anspruch auf Psychotherapie. Ja. Aber wie lange? Der Erfolg ist zudem nicht immer sicher. Und was geschieht danach? Pech gehabt..

  9. Avatar von Paraplumeau
    Registriert seit
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Der Fokus liegt auf dem Strafen und demzufolge auf dem Täter.
    Staatsanwalt, Richter, Gericht, Kosten, Zeitaufwand, Gefängnis, wiederum Kosten, Resozialisierungsversuche etc...
    Die Aufmerksamkeit auf den Täter ist zumindest für Nicht-Beteilgte deutlich sichtbarer.

    Die Frage, warum auch nicht Betroffenen so viel Aufmerksamkeit angedeihen zu lassen (inkl. tatsächlicher Begleitung und Hilfen jeglicher Art) wäre keine falsche.
    Dem bürgerlichen Engagement für das Opfer sind - soweit ich weiß - keinerlei gesetzliche Grenzen gesetzt.
    Jeder darf sich für die Opfer einsetzen.

    Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte müssen ermitteln, anklagen und ein Urteil finden.
    Das ist ihre Kernkompetenz.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  10. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Kind in München

    @R_Rokeby: der Begriff sexueller Missbrauch, der einen "sexuellen Gebrauch" zu implizieren scheint, ist eine fehlerhafte Übersetzung aus dem Englischen. Sexual abuse wäre mit sexueller Misshandlung zutreffender übersetzt.

    Bei "Familiendrama" gebe ich dir Recht, eine unsägliche Verdrehung der Sachlage.

    Auch "Schändung" oder insbesondere "sich an jemandem vergehen" (was sicher historisch anders hergeleitet wird, aber fatal an ein Vergehen anklingt) finde ich als Begriffe verdreht oder verharmlosend.
    that was the river - this is the sea


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