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    AW: Frau von der Leyen

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    Geändert von Malaita (20.06.2018 um 22:51 Uhr)

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    AW: Frau von der Leyen

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Sondern darauf, dass der Wechsel innerhalb der Ministerien jemanden aus der Fassung bringt. Das passiert ja vermutlich nur wenn man noch jung ist und einem das auf einmal "aufgeht". Das passiert ja eher mit 25 als mit 45. Oder man war vorher absolut uninteressiert am politischen Geschehen.
    So lese ich aber den EP der TE nicht. Ich habe sie so verstanden, dass es ihr darum geht, dass sie nun in dem Verteidigungs-Ministerium ist, das ja schon ziemlich konträr zum Fam-Ministerium ist.
    Sie schreibt ja:

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    U. von der Leyen ist mit Sicherheit eine kluge Politikerin, aber wie eine Ministerin nahtlos nach Jahren des Engagements für Familie und Soziales, wofür sie absolut geeignet war und das man ihr abnahm, zur Verteidigungsministerin wechseln kann und sich offenbar kein Mensch außer mir darüber wundert, macht mich fassungslos.
    Heißt, ich lese den EP so, dass der TE es um das Inhaltliche der beiden Ministerien geht. Und das hat für mich nichts mit dem Alter der TE zu tun und auch nicht mit der Tatsache, dass Minister die jeweiligen Ministerien wechseln können. Daum geht es ihr m.E. nicht, sondern um das Konträre der beiden Ministerien.

    Aber die TE wird das sicher hier noch aufklären.

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    AW: Frau von der Leyen

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass sie Zu Hause sein und hinter dem Herd stehen soll, aber gerade DIESER Ministerposten müsste einer Mutter wesensfremd sein.
    Ein bisschen OT, aber ich finde es passt ganz gut in die Diskussion. Schauen wir uns mal die "großen" Frauen in der Geschichte an. Wir reden hier von Elisabeth I oder Katharina die Große. Besonders letztere hat sich gegen ihren Mann militärisch durchgesetzt und ihn geputscht.
    Es ist bis heute ungeklärt, ob Sie an seinem Tod mitgewirkt hat.
    Soviel zur großen Mutter. Die waren halt "Mütter" der Nation. Und eine "Mutter" schaut auf ihre gesamte Familie. Sagt zu den älteren Geschwistern, dass diese auf die jüngeren schauen sollte. Manchmal muss man sich auch gegen andere Familien behaupten. Auch die Königinnen haben durchaus Krieg geführt.

    Und ich bin auch auch Mutter. Mir ist aber Bewaffnung zur Verteidigung(!) aber nicht zuwider. Schießen an sich ist für mich ein Sport. Ein sehr anspruchsvoller noch dazu. Zudem wäre ich froh, wenn Deutschland im Falle des Falles (es sind ja irre Zeiten im Moment) zumindest verteidigen könnte. (Leider Wunschdenken)

    Ich finde von der Leyen gut. Ich habe auch das Gefühl, dass sie in der Bundeswehr auch was bewegt, was dringend nötig war.
    Manchmal wäre es besser gewesen, wenn sie ihren Mund gehalten hätte, aber sie muss eine super kompetente, starke und kluge Frau sein. Sonst wäre Sie nicht an den Posten wo sie jetzt ist.

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    AW: Frau von der Leyen

    Ich arbeite ja auch in so einer Beratungsfirma, deren Mandant u.a. die Bundesregierung ist. In meinem Bereich hauptsächlich das Bundesfinanzministerium. Ich muss mich manchmal auch wundern, was für Gutachten etc. sie uns in Auftrag geben, wie Gesetze und Steuerrichtlinien steuerlich und rechtlich etc. zu werten sind, die sie ja eigentlich selbst machen .... Es ist schon etwas grotesk.

    Ich persönlich erkäre es mir immer so, dass die wirklichen Experten eben nicht beim Staat arbeiten. Dafür zahlt er schlichtweg viel zu wenig, daher der Staat sich das Fachwissen dann eben extern wieder einkaufen muss. Milchmädchenrechnung?

  5. Inaktiver User

    AW: Frau von der Leyen

    Eine Außensicht kann vor dem Elfenbeinturm bewahren...

  6. Inaktiver User

    AW: Frau von der Leyen

    Auch Minister sind immer noch Leute, die als Politiker von Wählern gewählt werden.
    Natürlich brauchen sie im Background Spezialisten.

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    AW: Frau von der Leyen

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    So lese ich aber den EP der TE nicht. Ich habe sie so verstanden, dass es ihr darum geht, dass sie nun in dem Verteidigungs-Ministerium ist, das ja schon ziemlich konträr zum Fam-Ministerium ist.
    Ich verstehe das pauschal. Sie schreibt:

    Kann man Ministerposten wahllos untereinander austauschen und auswürfeln und kann man einfach so in einen hineinspringen?
    Muss man nicht Kompetenz für die Aufgabe nachweisen?
    Offenbar nicht!
    Hat sie sich nach der Ernennung im Hauruckverfahren Knowhow angeeignet und genügt das?


    Das trifft ja nun seit immer und auf alle Ministerposten zu.

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    AW: Frau von der Leyen

    Ursula von der Leyen ist in der langen Liste der Verteidigungsminister eine von den wenigen, die zumindest eine volle Legislaturperiode das Amt inne hatte und immer noch hat. Quelle

    Viele Verteidigungsminister sind an Affären gescheitert. Der Posten ist in meinen Augen ein Schleudersitz für viele gewesen. Sie beschafften ungeeignete Waffen wie Franz-Josef Strauß den Schönwetterflieger Starfighter, der zu einem Allroundflieger umgebaut wurde. In den Einsatzjahren von 1960 bis 1991 stürzten von 916 Maschinen 269 ab, 116 Piloten starben. Man nannte ihn den "Witwenmacher".

    Sie sonnten sich bei den Einsätzen im Jugoslawienkrieg auf Mallorca und ließen sich von der "Bunten" ablichten (Scharping)

    Zu Guttenberg, der einerseits die Aussetzung der Wehrpflicht anordnete, um angeblich Geld zu sparen, andererseits einen Kapitän eines Schulschiffes des Kommandos entband, weil eine Rekrutin auf dem Schiff zu Tode kam, ohne das Ermittlungsergebnis abzuwarten. Er scheiterte an seinem Plagiat der Doktorarbeit.

    Den meisten Verteidigungsministern wurde falsche Waffeneinkäufe zum Verhängnis. Auch von der Leyen wurde das immer wieder vorgeworfen. Einmal das Standgewehr G8, das bei Einsätzen durch Hitzeentwicklung seine Zielgenauigkeit verlor und zur Zeit, dass die Bundeswehr keine einsatzfähigen U-Boote und Helikopter und kaum noch Flugtransporter mehr hat, weil sie selbst so gut wie alle Ersatzteillager unter Guttenberg aufgelöst hat und die Industrie nicht nachliefern kann und will.

    Jede Waffe hat unter extremen Bedingungen wie Einsätzen eine relativ kurze Lebensdauer. Und jede Neuanschaffung ist extrem teuer.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. Inaktiver User

    AW: Frau von der Leyen

    Ich muss sagen, dass ich von der Leyen nicht nur als Verteidigungsministerin wirklich schätze, sondern auch als Politikerin an sich.
    Sie ist nämlich eine der wenigen Politiker, sie noch wirklich stehen für was sie sagen und wirklich nahezu ausschliesslich ihren derzeitigen Job machen.
    Sie redet nicht rum, sie eiert nicht rum, sie macht was sie sagt.
    Nicht alles gefällt mir, aber ... man kann sich auf sie verlassen. Von welchem Politiker sonst noch, kann man das heute schon noch überzeugt sagen?!

    Und zu dem Ding, von wegen Frau und Mutter haben andere hier schon deutlich was gesagt ... danke dafür

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    AW: Frau von der Leyen

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Kann man Ministerposten wahllos untereinander austauschen und auswürfeln und kann man einfach so in einen hineinspringen?
    Muss man nicht Kompetenz für die Aufgabe nachweisen?
    Offenbar nicht!
    Hat sie sich nach der Ernennung im Hauruckverfahren Knowhow angeeignet und genügt das?
    Ich möchte auch noch auf diesen Punkt eingehen. Ich finde, ein guter Minister ist wie ein guter CEO. Und ein guter CEO soll Menschen führen und Sie daran anleiten, ihren Job gut zu machen.
    Um sich in der Thematik gut auszukennen, sind Staatssekretäre da, nicht die Minister an sich. Ein guter Anführer, muss nur verstehen was der Mitarbeiter macht. Aber er muss die Arbeit nicht in Detail selbst ausführen können.

    Zudem kann man als Argument anfügen, dass es auch psychologisch wertvoll ist mal eine FRAU, an der Spitze des Verteidigungsministerium zu stellen. Frauen denken anders wie Männer. Das ist an sich einer super Sache. Dadurch werden auch mal andere Lösungswege gegangen und andere Fragen gestellt.
    Deshalb sind Firmen mit einer Doppelspitze (Mann/Frau) langfristig am erfolgreichsten.

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