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  1. Moderation
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Was wäre in z.B. meinem Fall gewesen, wenn ich nicht das Glück gehabt hätte, dass Mr. Blue noch zuhause war und mich ins KKH hätte fahren können? (keine Schmerzen, diffuses Gefühl/starke Nervosität - ich war total durch den Wind und hätte mir nicht selbst zugetraut, zu fahren).
    Das ist das Blöde, manche echt gefährlichen Sachen merkt man nur daran. daß es einem irgendwie nicht gut geht. Vielleicht noch daran, daß man in Ohnmacht fällt.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ist das Blöde, manche echt gefährlichen Sachen merkt man nur daran. daß es einem irgendwie nicht gut geht. Vielleicht noch daran, daß man in Ohnmacht fällt.
    Oder auch gar nicht. Ich weiß noch, wie ich Herrn S. ins Krankenhaus gebracht hatte - Lebensgefahr nebenbei bemerkt. ER wollte nicht ins Krankenhaus. Darauf habe ich bestanden. Dass er lebensgefährlich erkrankt war und allerhöchste Eisenbahn war, hatte ich auch nicht vermutet. Morgens ist er noch quietschvergnügt (na ja, nicht ganz) in die Arbeit gefahren.
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  3. Registriert seit
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Deswegen ist er ja auch Experte. Aber als Laie weiß man manchmal eben nicht, ob Handlungsbedarf besteht oder nicht.
    Und mancher ‘Experte’ ist auch in der Notaufnahme nicht unbedingt einer, sondern auch nur eine überforderte Pflegerin.

    Im Herbst 2014 wurde ich mit schlimmsten Krämpfen, Durchfall, Fieber und Erbrechen abends in eine Notaufnahme in der Hauptstadt gebracht. Die dortigen Schwestern wollten mich am liebsten wegschicken, mein Vater - ich war kaum ansprechbar - stellte klar, dass wir nicht gehen bevor wir einen Arzt gesehen haben.

    Der kam dann, einige Stunden später und fragte mich als erstes, ob ich im Ausland gewesen sei. Ja, sagte ich, In Westafrika, ich arbeitete damals da. Deswegen seien wir ins Krankenhaus gekommen. Ob wir das der Schwester bei der Aufnahme gesgat hätten. Ja, hatten wir.

    Ich habe nur sehr selten gehört wie jemand so rund gemacht wurde, wie der Arzt die Schwestern rund gemacht hat.

    Und im Allgemeinen bin ich sehr dagegen, Personal vor Patienten abzubürsten, in dem Fall fand ich’s berechtigt.

    Im Hebrst 2014 war in Westafrika die Ebola-epidemie im vollen Ausbruch. Symptome sind Schwäche, Fieber, Durchfall und Krämpfe.

    Ich schüttele noch heute den Kopf, dass ich in dieser Situation nicht sofort isoliert wurde - auch wenn es dann am Ende ‘nur’ eine Amöbenruhr war.


  4. Registriert seit
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ist das Blöde, manche echt gefährlichen Sachen merkt man nur daran. daß es einem irgendwie nicht gut geht. Vielleicht noch daran, daß man in Ohnmacht fällt.
    Daher denke ich inzwischen, lieber einmal zu viel in der Notaufnahme zu sitzen als dass man irgendwann selbst das Nachsehen hat.
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


    ~Die reinste Form von Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert ~

    ~Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast~

    ~Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht ~


    ~Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem~


  5. Registriert seit
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Mit einem grippalen Infekt, der so schlimm ist, dass Du ein Antibiotikum jetzt, am Wochenende, brauchst und nicht übermorgen, würdest Du Dich noch in eine Bereitschaftspraxis bewegen?
    Mal angenommen Du wohnst alleine, wie kommst Du da hin?
    Und was hat das jetzt miteinander zu tun? Wenn ich allein wohne und so krank bin, dass ich nicht mehr Auto fahren kann, dann schaffe ich es zum Hausarzt oder in die Notaufnahme auch nicht.

    Bisher habe ich es immer irgendwie allein zu einem Arzt geschafft. Nur zur Entbindung hätte ich nicht mehr Autofahren wollen.


  6. Registriert seit
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Mit meiner akut gebrochenen Schulter und wirklich starken Schmerzen musste ich in der Notaufnahme auch über eine Stunde warten. Es ist eben kein Notfall im Sinne von "verblutet fast", "hat Körperglied abgerissen", "die Atmung hat ausgesetzt" usw. Da gab es halt offensichtlich dringendere Fälle.
    Für mich unschön, aber verständlich.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

  7. Avatar von ereS
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von astronaut Beitrag anzeigen
    Einen Rippenbruch sollte aber auch ein Hausarzt erkennen können.
    Zitat Zitat von astronaut Beitrag anzeigen
    Ich hab nicht behauptet, dass jeder Hausarzt ein Röntgengerät hat, er schickt einen dann halt zum Radiologen weiter.
    das hast du aber behauptet...
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  8. Avatar von ereS
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von Tatra Beitrag anzeigen
    Mal davon abgesehen, dass die einzigen Radiologen mit Notdienst i.R. in Krankenhäusern sitzen um den Bedarf der Notaufnahme abzudecken, bei einer gebrochenen Rippe können Rippenfragmente die Lunge verletzen und einen Pneumothorax verursachen, spätestens dann kommt man in die Notaufnahme, mit Blaulicht und Kanüle im Brustkorb. Meine Hausärztin würde nicht im Traum daran denken mich bei Verdacht auf Rippenfraktur und Problemen beim Atmen erstmal zum Orthopäden zu überweisen, das ist ein Fall für die chirurgische Ambulanz.
    du weißt echt gut bescheid
    allerdings ist ein pneumothorax nur dann gefaehrlich wenn es sich um einen sogennnten "spannungspneumothorax" handelt, und dieser ist zum einen extrem selten und zum zweiten kommt dieser nicht bei einer fraktur der rippe und der damit verbundenen verletztung der pleura zustande

    außer bei einem schweren unfall wird ohne eine radiologische beurteilung niemals vor ort eine "kanuele" wie du es bezeichnest in den brustkorb gelegt
    der begriff kanuele ist uebrigens voellig falsch

    das ganze nennt man "bülaudrainage" oder "monaldidrainage" und hat mit einer kanuele so gar nichts zu tun...
    es besteht auch uebrigens keine eile und keinerlei hektik, wenn jemand einen pneumothorax hat, und es ist auch keine "blaulichtfahrt" notwendig

    man hat naemlich 2 lungehaelften und selbst wenn eine davon kollabiert ist, hat man immer noch eine zweite die einen voruebergehend ausreichend mit sauerstoff versorgt, so daß ueberhaupt kein stress und keine hektik geboten ist...
    das kann alles in ruhe im kkhs erledigt werden
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  9. Avatar von Tatra
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Das weiss ich, ich bin Tierarzt, allerdings habe ich auch schon Entsprechendes behandelt und so super toll fühlen sich die Patienten da nicht mehr, so atmungstechnisch, ich habe auch schon Brustkörbe von innen gesehen und ob sich da ein Pneu bildet hängt ja nicht zuletzt von Art und Grad der Verletzung ab, plus es gibt ja auch noch Blutungen etc.. Die Pleura ist ja nun nicht so schrecklich dick.
    Ich habe über die „Kanüle“ lange nachgedacht, dachte aber, dass wir ja nicht in einem Kongress sitzen und Verständlichkeit da besser ist. Was es aber definitiv nicht ist, ist eine Überweisung zum Orthopäden oder ein Grund nicht in die Notaufnahme zu gehen.

  10. Avatar von marylin
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    AW: Neulich in der Notaufnahme...

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    du weißt echt gut bescheid
    allerdings ist ein pneumothorax nur dann gefaehrlich wenn es sich um einen sogennnten "spannungspneumothorax" handelt, und dieser ist zum einen extrem selten und zum zweiten kommt dieser nicht bei einer fraktur der rippe und der damit verbundenen verletztung der pleura zustande



    man hat naemlich 2 lungehaelften und selbst wenn eine davon kollabiert ist, hat man immer noch eine zweite die einen voruebergehend ausreichend mit sauerstoff versorgt, so daß ueberhaupt kein stress und keine hektik geboten ist...
    das kann alles in ruhe im kkhs erledigt werden
    Genau! Das hat der Patient gefälligst erst mal zu eruieren, bevor er die Notaufnahme belästigt. Doofe wehleidige Patienten aber auch...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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