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  1. Inaktiver User

    AW: Vierlinge mit 65

    Ich finde es unglaublich egoistisch, beinahe egozentrisch (mit Kinderliebe hat das für mich nichts mehr zu tun!), aber ich wünsche der Mutter im Interesse der Kinder alles Gute. Denn um das Wohl der Kinder sollte es in allererster Linie gehen - leider hat das ihre Mutter nicht so recht bedacht.

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    AW: Vierlinge mit 65

    Hallo Wolkenschaf, , ich habe mich schon gefragt, warum dieser Fall bei unserer Kinderwunsch Community nicht auf mehr Interesse trifft.

    Dieser Fall löst wirklich fast Abneigung in mir aus und das ist etwas sehr seltenes für mich, da ich immer sehr tolerant gegenüber anderen Schicksalen und Lebenswegen bin. Und mir auch aufgrund meiner eigenen Kinderwunschgeschichte gar keine Intoleranz "leisten" kann (auch IVF-Mama). Aber diese Frau regt mich echt auf. Erstmal wirft das wieder ein ganz schlechtes Licht auf IVF und Eizellenspende. Ich kenne so viele Familien, die mit künstlicher Befruchtung zu tun haben und das sind alles verantwortungsbewusste Menschen im besten Familiengründungsalter, die sich eher einmal mehr als einmal zu wenig Gedanken um ihre zukünftigen Kinder machen und sehr reflektiert in Hinsicht auf ihren Kinderwunsch sind. Und jetzt bringt Lieschen Müller in Kleinbuxtehude die Reproduktionsmedizin wieder mit derartigen gruseligen Einzelschicksalen in Verbindung. Das ist nicht fair!

    Und diese Frau läuft durch die Gegend, komplett nonchalant, ohne sich irgendwie Gedanken um die Konsequenzen ihrer Handlungen zu machen. Das Kind kennt weder biologischen Vater noch Mutter, tja, egal, wen kümmert es. Es gibt keinen Mann, noch nicht mal einen Ziehvater? Wurscht, Männer sind ja eh immer die falschen, wenn Mama die nicht braucht, dann brauchen die Kinder sie erst recht nicht. Die kleine Tochter wird vor die Kamera gezerrt, ist doch egal, was die Schulkameraden am nächsten Tag sagen. Es ist noch gar nicht geklärt, was mit den Kindern passiert, wenn der Mutter etwas passiert? Mmh, da kann man sich ja später noch Gedanken machen. Wie naiv und egoistisch kann man sein?! Das ist nicht ein Kind, das zur Not auch mal flott bei einem der älteren Kindern oder eine Pflegefamilie unterkommt. Das sind vier, die erstmal getrennt werden müssten, was sie dann weiter traumatisieren würde. Sie gibt kaum direkte Antworten, kichert ständig affektiert wie ein Backfisch. Ich empfinde ihre Auftreten als sehr irritierend.

    Und das Argument, bei jungen Müttern kann auch etwas passieren, ist ja schlichtweg Blödsinn. Klar, KANN das immer der Fall sein. Aber bei einer derart alten Mutter WIRD in einem Zeitraum von 5-10 Jahren etwas passieren, zumindest altersbedingte gesundheitliche Einschränkungen. Die spanische Mutter in ihren 60ern, die vor einer Weile durch die Presse ging, hat den dritten Geburtstag ihrer Kinder auch nicht erlebt.

    Das Argument "Ich möchte nicht bewertet werden und mache, was ich will" empfinde ich als Widerspruch zu der merkbaren Freude an den öffentlichen Auftritten und der Öffentlichkeit. Mit so einer Einstellung muss man sich konsequent aus der Presse zurückziehen. Ansonsten ist eine Bewertung und Beurteilung einfach zwangsläufig. Wieder etwas, was anscheinend nicht von ihr zu Ende gedacht wurde. Irgendwie erinnert sie mich sehr an den anderen Fall der etwas seniorigen Mutter, Christiane D. (51). Die wirkte in Interviews auch so unselbstkritisch, unbelehrbar. Alle Kritiker waren ihrer Meinung nach ungebildet. Vielleicht kein Zufall, dass sie auch ehemalige Lehrerin war? Ich bewundere diese Berufsgruppe eigentlich, aber es scheint da ein paar sehr strange Vertreter zu geben...

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    AW: Vierlinge mit 65

    @ Lady_in_waiting

    Danke für deinen Beitrag.

    LG zb
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  4. Inaktiver User

    AW: Vierlinge mit 65

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Irgend wie imponiert mir an der Frau, dass sie sich von den
    "qualifizierten" Meinungen und düsteren Einschätzungen anderer
    in keiner Weise beeindrucken oder irritieren lässt.
    Mir auch - irgendwie! Ist denn in der Sendung, wo sie interviewt wurde, niemals die Rede davon gewesen, wie sie selbst finanziell (selbst als Beamtin wird sie nicht mehr als 3.500-4.000,00 netto verdienen ) dasteht und wie sie vielleicht ihre Kinder doch auch finanziell abgesichert hat, falls ihr etwas zustoßen würde. So ein großer Haushalt, Ausbildung der Kinder, Kleider, Sport etc., selbst mit zuzüglichem Kindergeld, verschlingt doch einiges an Geld.

    Generell ist mir eine ältere Frau (müssen ja nicht gleich 17 Kinder sein), die bewußt schwanger wird, immer noch lieber als eine junge Mutter, die total besoffen mit ihrem 2 Jahre alten Kind, durch die Mainzer Innenstadt torkelt (war gestern in der AZ zu lesen).

  5. Inaktiver User

    AW: Vierlinge mit 65

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir auch - irgendwie! Ist denn in der Sendung, wo sie interviewt wurde, niemals die Rede davon gewesen, wie sie selbst finanziell (selbst als Beamtin wird sie nicht mehr als 3.500-4.000,00 netto verdienen ) dasteht und wie sie vielleicht ihre Kinder doch auch finanziell abgesichert hat, falls ihr etwas zustoßen würde. So ein großer Haushalt, Ausbildung der Kinder, Kleider, Sport etc., selbst mit zuzüglichem Kindergeld, verschlingt doch einiges an Geld.
    Die 13 Kinder haben ja 5 Väter, die auch löhnen müssen - im Gegensatz zu den Vierlingen, für die sie allein (bzw. Vater Staat) aufkommen muss.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Generell ist mir eine ältere Frau (müssen ja nicht gleich 17 Kinder sein), die bewußt schwanger wird, immer noch lieber als eine junge Mutter, die total besoffen mit ihrem 2 Jahre alten Kind, durch die Mainzer Innenstadt torkelt (war gestern in der AZ zu lesen).
    Generell ist es mir lieber, wenn nur Eltern bewusst Kinder kriegen, bei denen die Behörden nicht eingreifen müssen - sei es wegen Besäufnis oder maßloser Selbstüberschätzung.

  6. gesperrt

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    AW: Vierlinge mit 65

    Es gab ja wohl sogar mehrere Versuche, also mehrmals die entsprechende Hormonbehandlung und alles, was dazu gehört - also auch mehrfache Kosten und körperliche Belastung.
    Wenn der Herzenswunsch der Tochter ein Geschwisterchen ist, dann verstehe ich vielleicht noch im Ansatz, das man das einmal probiert, aber wenn es dann nicht klappt, dann sollte das doch eine 10jährige unter den Umständen verstehen oder?
    RTL begleitet sie bis zur Geburt und sicher auch weiter, da sollte die Kasse schon etwas klingeln..am Ende der Sendung stand sie ja noch in einem Haus, in das sie noch ziehen will, oder sollte ich Baustelle sagen?
    Dieses steht in einem anderen Bundesland und sie ist schon in der 20. Woche...das muss ja auch alles bezahlt werden.
    Immerhin hat sie die Feindiagnostik abgewartet, bei der wohl alles ok war, bis sie an die Öffentlichkeit ging.
    Da frage ich mich allerdings, wie die anderen Versuche liefen und vorallem endeten..

  7. Inaktiver User

    AW: Vierlinge mit 65

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Wenn der Herzenswunsch der Tochter ein Geschwisterchen ist, dann verstehe ich vielleicht noch im Ansatz, das man das einmal probiert, aber wenn es dann nicht klappt, dann sollte das doch eine 10jährige unter den Umständen verstehen oder?
    Wobei das Argument sowieso Quark ist. Man kann auch einem unter-10jährigen Kind erklären, dass die Mama dafür zu alt ist - zumal wenn ohnehin schon 12 Geschwister plus 7 Nichten und Neffen da sind.
    Es klingt nur so nett selbstlos.

  8. Inaktiver User

    AW: Vierlinge mit 65

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    ich weiß nicht, ob es beleidigend ist, aber der Gedanke drängt sich mir nun mal auf: wer 17 Hunde oder Katzen hält, dem unterstellt man ein Persönlichkeitsproblem und der Betreffende kriegt Probleme, wenn es sich nicht um ein Tierheim handelt

    Die Familiengröße in einem Kinderdorf liegt bei so um die acht; dort gibt es vielfältige Unterstützung. Waren Pflegekinder für diese Frau keine Option? Warum nicht?
    Ich finde den Hinweis auf "Animal Hoarding" gar nicht so falsch, obwohl ich der Frau zutraue, dass Hygiene, Ordnung etc. immer gewährleistet waren! Aber Ählichkeiten zwischen der Reproduktionsmanie dieser Frau und dem Tierehorten im Hinblick auf die psychische Befindlichkeit drängen sich doch auf.

    Ich arbeite in einer Schwangerschaftsberatungsstelle, habe daher häufiger mit - sagen wir - ungewöhnlichen Schwangerschaftsbedingungen und- entstehungen zu tun. So habe ich Schwangere erlebt, bei denen alle zuvor geborenen Kinder (bis zu vier an der Zahl!) vom zuständigen Jugendamt im Obhut genommen wurden. Und trotzdem wurden diese Frauen wieder schwanger - mit dem inniglichen Wunsch und der irrationalen Hoffnung, dieses Kind behalten und nach bestem Wissen betreuen und erziehen zu können
    Auch habe ich 12- bis 15-jährige Schwangere in prekären Lebenssituationen (keine elterliche Unterstützung, geringer Bildungsgrad, Armut...) kennengelernt. Bei adoleszenten Mütter, besonders bei denjenigen ohne vernünftigen elternlichen Rückhalt, sind Bindungsstörungen vorprogrammiert!

    Allen (jungen oder älteren) Frauen, die ich bislang beraten habe, bin ich aber mit Respekt und Achtung entgegengetreten.
    Bei dieser Frau würde mir das nur sehr schwer gelingen, käme sie in die Beratung, beispielsweise um Stiftungsmittel aus der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens " zu beantragen.

    Gründe:

    1) In dem Alter auch nur EIN Kind zu bekommen finde ich unverantwortlich dem Ungeborenen gegenüber, gerade als zukünftige Alleinerziehende, die vielleicht die Pubertät der Kinder gar nicht mehr erleben wird.
    2) Die Anzahl der in-vitro-befruchteten Eizellen lag wahrscheinlich bei wesentlich mehr als vier, da ja zumeist - gerade in dem Alter - sich nicht alle implantierten Eizellen in der Gebärmutter einnisten. Unverantwortlich - was hat die Frau, was hat der Mediziner sich dabei gedacht? Denn "extreme" Mehrlinge sind auch extremen Risiken ausgesetzt.
    3) Da ich davon ausgehe, dass alle Kinder mit mehr oder weniger ausgeprägten Retardierungen bzw. Behinderungen zur Welt kommen, frage ich mich auch, was diese Frau in Bezug auf finanzielle Belastung des Gemeinwesens denkt.
    4) Die erwachsenen Kinder scheinen sich von ihr abgewandt zu haben. Meine Frage wäre: Ist eine Schwangerschaft so viel mehr wert als die Liebe, der Respekt und der Kontakt zu den "real existierenden" Kindern. Dann kann ich nur von einer Art Schwangerschafts-Fetischistin ausgehen.


    Übrigens: Die Frau wird immer als Lehrerin vorgestellt. Wann hat sie zuletzt in dem Beruf gearbeitet, bzw. wie lange hat sie diesen überhaupt ausgeübt bei all den Schwangerschaften?
    Und: Bei Vierlingen, deren Vater unbekannt ist, würde die Unterhaltsvorschusskasse (voraussichtlich - vielleicht ist das gewollte Herbeiführen der Schwangerschaft ohne Kenntnis des Vaters ein Ausschlussgrund) 4 x 133,00 Euro zahlen, das Kindergeld betrüge gestaffelt bis zu 215,00 Euro pro Kind und zusätzlich gäbe es natürlich das Elterngeld in Höhe von mindestens 4x 300,00 Euro für 14 Monate (wegen Alleinerziehung). Natürlich bekommt die Frau nach der Geburt auch eine Familienhebamme, eine Kinderkrankenschwester, eine oder mehrere Sozialpädagogische Familienhilfen über das Jugendamt, da sie diese Herausforderung nicht alleine schultern kann...

    Und das alles vor dem Hintergrund einer reproduktionsmedizinischen Behandlung, die so gar nicht in Deutschland erlaubt ist!
    Geändert von Inaktiver User (15.04.2015 um 16:24 Uhr)

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    AW: Vierlinge mit 65

    Reproduktionsmanie trifft es gut Ich hate im entfernten Bekanntenkreis eine Frau, bei der das ähnlich ist. Ohne Rücksicht auf Verluste wird eine Schwangerschaft nach der anderen angesteuert. Ich hatte immer den Eindruck, dass der hormonelle Überschwang deutlich über dem Verstand angesiedelt war. Sie hat Verstand, aber sobald es um Schwangerschaften geht, übernehmen die Hormone das Kommando.

    Mir kam das wie eine Sucht vor. Die Leidtragenden sind die Kinder. Ich hatte den Eindruck, als seien sie lediglich Mittel zum Zweck.

    Die 65jährige Lehrerin finde ich besonders egoistisch. Wer soll sich um die Kinder kümmern, wenn sie nicht mehr kann? Die älteren Kinder? Sind sie gefragt worden, bevor die Mutter ihr Ding durchzog?

  10. Inaktiver User

    AW: Vierlinge mit 65

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Die 65jährige Lehrerin finde ich besonders egoistisch. Wer soll sich um die Kinder kümmern, wenn sie nicht mehr kann? Die älteren Kinder? Sind sie gefragt worden, bevor die Mutter ihr Ding durchzog?
    Nein, und die waren schon teilweise gegen die letzte natürliche Schwangerschaft.

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