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    Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Hallo,

    ich schreibe für den Oberstufen-GMK-Unterricht gerade eine Ausarbeitung zum Thema "Amokläufe an Schulen" und mir ist aufgefallen, dass so gut wie alle jugendlichen Amokläufer gemein haben, dass sie Mobbingopfer und Außenseiter sind (bzw. waren ).

    Meine Frage: ist das nur eine zufällige Korrelation oder ist das die Regel, dass Amokläufer auch Gemobbte sind... !?

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    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Asla90 Beitrag anzeigen
    Meine Frage: ist das nur eine zufällige Korrelation oder ist das die Regel, dass Amokläufer auch Gemobbte sind... !?
    Und die Frage hoffst du hier beantwortet zu bekommen?

    Nun ja, dann schauen wir mal wie viel Amokläufer, die auch Mobbingopfer waren, sich jetzt melden.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  3. gesperrt

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    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Und die Frage hoffst du hier beantwortet zu bekommen?

    Nun ja, dann schauen wir mal wie viel Amokläufer, die auch Mobbingopfer waren, sich jetzt melden.
    Nein, aber vielleicht gibt es ja Studien. Oder Sozio-Studenten, die etwas Ahnung davon haben...

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    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Asla90 Beitrag anzeigen
    Nein, aber vielleicht gibt es ja Studien. Oder Sozio-Studenten, die etwas Ahnung davon haben...
    Nach Studien könntest Du sogar selbst googlen

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    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Ozean_ Beitrag anzeigen
    Nach Studien könntest Du sogar selbst googlen
    Das habe ich eigentlich bei den Digital Natives als Voraussetzung angesehen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. Inaktiver User

    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Asla90 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schreibe für den Oberstufen-GMK-Unterricht gerade eine Ausarbeitung zum Thema "Amokläufe an Schulen" und mir ist aufgefallen, dass so gut wie alle jugendlichen Amokläufer gemein haben, dass sie Mobbingopfer und Außenseiter sind (bzw. waren ).

    Meine Frage: ist das nur eine zufällige Korrelation oder ist das die Regel, dass Amokläufer auch Gemobbte sind... !?
    Interessanter finde ich es beispielsweise, daß bei den meisten der berichteten Fällen immer wieder betont wird wie teilnahms- und regungslos sie die Urteile entgegengenommen haben. Keine Emotion nichts.

    Und in dem Zusammenhang könnte man auch mal den Weg verfolgen, dass die meisten in psychiatrischer Behandlung waren und hier wiederrum welche Medikamente sie zum Zeitpunkt der Tat eingenommen hatten.

    Und dann könnte man sich die Beipackzettel der Medikamente durchlesen und daraus dann Rückschlüsse auf die emotionale Verarmung ziehen.

    Zusätzlich zu Deiner Fragestellung ergibt dann vielleicht ein Puzzelstück das andere und lässt vielleicht andere Erkenntnisse zu als die gebetsmühlenartig immer wieder vorgetragenen angeblichen Gründe für die Tat.

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    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zusätzlich zu Deiner Fragestellung ergibt dann vielleicht ein Puzzelstück das andere und lässt vielleicht andere Erkenntnisse zu als die gebetsmühlenartig immer wieder vorgetragenen angeblichen Gründe für die Tat.
    Amoklauf unter Medikamenteneinfluss?

    Mal ein neuer Aspekt. Sonst werden doch immer die Ego-Shooter als gemeinsames Element genannt.
    Andererseits zeig mir mal den 16jährigen Schüler, der noch nie Ego-Shooter gespielt hat. Gibt es das überhaupt?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Asla90 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schreibe für den Oberstufen-GMK-Unterricht gerade eine Ausarbeitung zum Thema "Amokläufe an Schulen" und mir ist aufgefallen, dass so gut wie alle jugendlichen Amokläufer gemein haben, dass sie Mobbingopfer und Außenseiter sind (bzw. waren ).

    Meine Frage: ist das nur eine zufällige Korrelation oder ist das die Regel, dass Amokläufer auch Gemobbte sind... !?
    Literaturempfehlung: "Amok im Kopf" von Peter Langman. Der Autor vertritt die These, dass bei jugendlichen Amokläufern sehr häufig eine schwere psychischer Erkrankung zugrunde liegt, und dass Mobbingerfahrungen in der Regel nicht ursächlich für Amokläufe sind.

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    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessanter finde ich es beispielsweise, daß bei den meisten der berichteten Fällen immer wieder betont wird wie teilnahms- und regungslos sie die Urteile entgegengenommen haben. Keine Emotion nichts.

    Und in dem Zusammenhang könnte man auch mal den Weg verfolgen, dass die meisten in psychiatrischer Behandlung waren und hier wiederrum welche Medikamente sie zum Zeitpunkt der Tat eingenommen hatten.

    Und dann könnte man sich die Beipackzettel der Medikamente durchlesen und daraus dann Rückschlüsse auf die emotionale Verarmung ziehen.
    Da sollte man aber höllisch aufpassen, aus einer Korrelation keine Kausalität zu stricken. Wenn man eine Gruppe von Selbstmördern untersucht, dann wir man auch feststellen, dass diese häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt in psychiatrischer Behandlung waren und Psychopharmaka eingenommen haben.

    Das bedeutet aber nicht, dass die psychiatrische Behandlung die Ursache für die Suizide ist.

  10. Inaktiver User

    AW: Sind Schul-Amokläufer auch immer Mobbingopfer?

    Nein, sicherlich sind sie nicht immer Mobbingopfer. Ob sie das selbst anders empfinden, wäre ein andere Frage.

    Überhaupt wäre die Frage nach dem Empfinden interessant. Auch wenn sich die Ursachen für solche Vorfälle sicherlich nicht immer auf einen Nenner bringen lassen und im Regelfall sicher auch multifaktoriell sind, so würde ich eine antisoziale Persönlichkeitsstörung, bei der eine Unfähigkeit zu Empahtie, Reue und dem Aufbau wirklicher zwischenmenschlicher Beziehungen besteht und die gesamte Umwelt als verachtenswert betrachtet wird als einen Faktor bewerten, der solche eine Handlung stark fördern kann.

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