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22.10.2013, 17:17Inaktiver User
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
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22.10.2013, 17:22Inaktiver User
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22.10.2013, 17:30Inaktiver User
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
Man weiß ja nicht, - ist der betagte Autofahrer mit Vollgas ausgeparkt (alles schon erlebt...) oder/und hat die Mutter nicht geschaut, ob sich da ein Auto rückwärts auf sie zu bewegt...
Ich hatte schon die verschiedensten Situationen mit Ausparkmanövern, bin selbst schon fast umgenietet worden, habe selbst beim Ausparken im "toten" Winkel eine Frau übersehen, die mir dann aufs Autodach geklopft hat, ich war so erschrocken und habe mich entschuldigt...
Ich bin täglich mit dem Auto unterwegs, fahre auch öfter Langstrecke, Katastrophenfahrer(innen) habe ich bisher in jedem Alter erlebt. Jugendlicher Übermut, rechthaberischer Altersstarrsinn, großkotzige SUV-Fahrer, gaaaaaaaanz vorsichtige Schnecken, die den nachfolgenden Verkehr quasi zum Erliegen bringen (weil sie ja soooo umsichtig fahren), Leute, die mir mittig entgegenkommen, aus Angst, sie könnten von der Strasse abkommen......
Mein Vorschlag: bis 50 Jahre alle 5 Jahre einen Eignungstest, ab 50 alle 3 Jahre, ab 70 alle 2 Jahre, Seh-und Reaktionstest eingeschlossen. Meine Güte, wie leer wären da die Strassen *dreifach grins*
Ironie an:
Selbstverständlich würden einige wenige begnadete Fahrer/innen so wie ich
dann noch fahren....
Ironie aus
Gruß, Preciosa
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22.10.2013, 17:35Inaktiver User
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
Ich bin 52, hatte vor 1 Jahren ne Meninigitis wegzustecken und seit einigen weiteren Jahren (möglicherweise als Folgeerkrankung) Probleme mit dem Herzen (wurde dieses Jahr als nun unumgänglich operiert).
Ich hab schon nach der ersten Krankheit das Steuer kaum noch angefasst, nach der zweiten war ganz Schluss. Zuviele unabsehbare (falsche, zu späte, hektische, übernervöse) Reaktionen hielt ich für möglich, als das ich Beifahrer, andere Verkehrsteilnehmer und auch mich, aus falsch verstandenem Ergeiz in Gefahr bringen wollte ...
Gut, in Köln ist das nicht wirklich ne Einschränkung. Fahrten innerhalb von Köln fanden (und finden von anderen Familienmitgliedern) eh kaum statt (Parken kaum möglich oder kostet ein halbes Monatsgehalt) und zu bestimmten Zeiten kommt man kaum voran. Trotzdem sollte jeder, eben auch wer ländlicher lebt, mal ehrlich in sich hineinhorchen, ob man unter bestimmten Umständen (und dazu gehören halt auch altersbedingte Mängel und Handicaps) es noch verantworten kann, mit dem Auto zu fahren.
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22.10.2013, 18:11
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
Das ist sachlich richtig. Nur, liegen diesen Unfällen körperliche Mängel - altersbedingte körperliche Mängel - zugrunde? Wohl eher nicht. Es sind eher mangelnde Erfahrung und Risikofreude teilweise noch mit den Auslösern Alkohol und/oder Drogen. Deshalb sehe ich hier nicht, dass durch regelmäßige Untersuchungen hier vorgebeugt werden könnte. Dafür wurde ja der Führerschein auf Probe eingeführt.
Wer wollte dir hier ernsthaft widersprechen. Nur tritt ab einem gewissen Alter bei einigen eine gewisse Uneinsichtigkeit auf, die hier eine Antwort eher nicht möglich machen. Ich räume aber ein, dass ich keine Lösung habe.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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22.10.2013, 18:22Inaktiver User
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22.10.2013, 18:22
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
Führerscheintest ab 70 alle 2 Jahre, ja das fände ich richtig. Mein Schwiegervater fährt noch recht gut mit seinen beinahe 75 Jahren, er ist auch nicht der klassische "Opa-Typ".
Aber wo soll man da die Grenze ziehen? Die einen sind fit, die anderen reden sich ein sie wären es...aber mit 88, nein, da muss es wirklich nicht mehr sein, sich hinters Steuer zu setzen.
Ich wohne übrigens nur wenige Meter Luftlinie von dem Laden entfernt, wo es passiert ist, gehe dort selbst regelmäßig einkaufen und mir wird immer wieder mulmig.
Die Einfahrt zum Parkplatz liegt nur wenige Meter hinter einer Kreisverkehrausfahrt,die meisten biegen sehr rasant auf den Parkplatz ein, da sie sonst von ihren ungeduldigen Hintermännern angeschoben werden. Mit Hupen und Geschrei ist man hier recht schnell
Der Parkplatz ist groß, man kann nach links nach rechts und geradeaus durch fahren und überall durchs Gewimmel. Es ist alles andere als angenehm für Fußgänger und Fahrer gleichermaßen.
Leider kann ich auch oft beobachten, dass Leute meinen, noch schwupps schnell hinter einem bereits ausparkenden Wagen vorbei zu müssen, gerne garniert mit bösen Blicken Richtung Fahrer.
(Das soll jetzt nicht so klingen als wäre die Mutter schuld)
Hier geht es leider recht unentspannt zu
Remember Judy Resnik (1949-1986)
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22.10.2013, 18:32
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
Bei den Jüngeren gehts aber vermutlich in den seltensten Fällen um Unfälle hervorgerufen durch irgendwelche körperlichen Einschränkungen.
Bei jungen Fahrern gehts wohl eher um das Problem Alkohol, mangelnde Erfahrung bzw. Leichtsinnigkeit. Und diese Punkte lassen sich ja nunmal nur schwer bzw. gar nicht im voraus erkennen.
Einen Sehtest alle 10 Jahre fände ich aber z.b. gut.
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22.10.2013, 18:35Inaktiver User
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
Ich denke, dass aufgrund der kurzen Meldung niemand beurteilen kann, wie es wirklich war. Die Mutter hatte ein zweijähriges Kind dabei und ein Baby auf dem Arm - gut möglich, dass das Zweijährige ausgebüxt ist und die Mutter einfach hinterher gehechtet ist. Auch wenn der Autofahrer zwei Sekunden vorher in diese Richtung sah, können ihm Mutter und Kind einfach rein gelaufen sein.
Die Geschichte scheint mir als Aufhänger für eine Diskussion über Autofahren im Alter nicht unbedingt geeignet zu sein, denn einem jüngeren Fahrer hätte das genauso passieren können.
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22.10.2013, 18:36
AW: Führerschein - Kontrolle bei Älteren?
https://www.destatis.de/DE/PresseSer...ublicationFileAn Unfällen mit Personenschaden waren im Jahr 2010 insgesamt 59 625 ältere Menschen
als Fahrzeugführer oder Fußgänger beteiligt, das waren 11% aller Unfallbeteiligten.
Der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen lag Ende 2009 bei knapp 21%.
Aus diesen Zahlen lässt sich schließen, dass ältere Menschen weniger häufig in Unfälle
verwickelt sind. Dies dürfte zum einen daran liegen, dass ältere seltener als jüngere
Menschen am Straßenverkehr teilnehmen, zum anderen aber auch daran, dass
mit zunehmenden Alter die Fahrweise passiver wird. Sofern über 65-Jährige in einen
Unfall verwickelt waren, trugen sie zu 56% die Hauptschuld.
Statistisches Bundesamt, WiesbadenDie Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel



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