Wir brauchten ein paar neue Haushaltswaren und ich bin negativ überrascht bzw. fassungslos, was für ein Schrott für viel Geld verkauft wird.
Drei Beispiele aus den letzten vier Wochen:
Bei Karstadt eine Kaffeerunterdrück-Kanne von Salt & Pepper gekauft, Kanne aus Keramik, Einsatz aus Metall und Plastik, Preis knapp 30 Euro. Nach dem ersten Abwasch von Hand ließ sich das Gewinde am Siebeinsatz nicht mehr festdrehen und am Sieb selbst standen einzelne Drahtspäne hoch - kaputt und Verletzungsgefahr. Zurück gebracht, Geld wieder bekommen.
Von Wenko haben wir ein Teleskop-Badregal gekauft, Preis 60 Euro. Aufgebaut, zwischen Fußboden und Wand eingespannt, festgezurrt - dran gekommen, Spannung war weg. Wieder auf Spannung gebracht, leicht berührt, Spannung war weg. Hielt einfach nicht. Die Einlegeböden/-Körbe sind mit Gummiringen "befestigt" die sich nur mit roher Gewalt wieder lösen lassen, weil sich die Gummiringe verdrehen. Überall sind Metallgrate, scharfe Kanten, auch hier Verletzungsgefahr, einfach billig hergestellt. Zurück gebracht, Geld wieder bekommen.
Von IKEA vier Spiegel 30 x 30 cm mit doppelseitigem Klebeband zum Anbringen gekauft, Preis gesamt knapp 12 Euro. Vor zwei Wochen angebracht, gestern Abend fliegt ein Spiegel von der Wand. Trotz "Sicherheitsfolie" sind kleine und kleinste Splitter rumgeflogen und ich finde immer noch welche. Nun werde ich die anderen drei auch von der Wand nehmen, ehe noch mehr runterkommen.
Die Rennerei ist echt blöd.
Ich habe lange vorher nichts an solchen Gegenständen gebraucht und bin erschüttert, was für ein Mist verkauft wird. Wahrscheinlich ist es sinnvoll, vor wirklich jedem Einkauf erst im Internet zu schauen, wie die Käuferbewertungen sind...?
Wir sind keine Konsumenten die im 1 Euro-Shop etc. ramschen gehen, Dinge dürfen auch ihr Geld kosten, aber wenn dann die Qualität nicht stimmt, macht es mich schon etwas ratlos.
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17.09.2013, 16:30Inaktiver User
Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
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17.09.2013, 16:55Inaktiver User
AW: Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
Ich schaffe konsequent Dinge zurück. Der Tee, der so grauslich schmeckt, dass ich davon ausgehen muss, dass er nicht mehr gut ist. Das Duschgel, das ranzig riecht.
Bringt vielleicht (?), dass sich der Händler bzw. Produzent was bzgl. Qualität überlegen muss.
Was mich schockt - viele teure Geräte sind mit Billigstmaterialien hergestellt - dünne Plastikteile, die schnell abbrechen, Glas(!)monitore, die man nicht mehr austauschen kann.
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17.09.2013, 22:36
AW: Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.
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17.09.2013, 22:54Inaktiver User
AW: Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
Ernsthaft?
60 Euro für ein Teleskopregal empfindest du als billig?
30 Euro für eine Kanne aus Keramik?
Ist nicht hochpreisig, aber man darf doch durchaus Qualität erwarten.
Und bei IKEA - die Sachen sind günstig, aber werden speziell für Familien beworben. Da finde ich es extrem schlimm, wenn ein Spiegel runterfällt und splittert. Da sollte man sich auf die Sicherheitsfolie verlassen können.
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18.09.2013, 00:32Inaktiver User
AW: Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
Sei mir bitte nicht böse, doch ich dachte es schon heute Morgen, als ich Deinen Beitrag zum ersten Mal las:
Bei einem Teleskop-Regal für 60 Euro kannst Du keine gute Qualität erwarten. Wie soll das denn gehen?
Natürlich hat das scharfe Ecken und Kanten - zu dem Preis.
Zum Kaffeebereiter kann ich nicht viel sagen, ich benutze so was nicht und was die selbstklebenden Ikea-Spiegel für 12 Euro betrifft - dazu fällt mir nur ein, dass ein selbstklebender Haken ja schon mehr kostet.
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18.09.2013, 07:21Inaktiver User
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18.09.2013, 08:16Inaktiver User
AW: Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
Keine Ahnung, aber ich hab bei amazon welche für über 70 und über 80 Euro gefunden. Besser/stabiler sahen die auf den Fotos aber auch nicht aus, als das vermutliche Modell der TE. Ich halte ja generell nix von diesen Teleskopteilen, egal was die kosten. Und wenn man ohnehin schon an die 100 Euro für ein halbwegs vernünftiges ausgeben muss, dann gibt es in der Preisklasse auch bessere Lösungen.
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18.09.2013, 08:28Inaktiver User
AW: Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
Hallo AnnaM,
ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich mich wundere...
Wir haben jeweils nicht die billigsten Artikel genommen, lagen immer im guten Mittelfeld. Und ich (anscheinend bin ich zu naiv) gehe davon aus, dass wenn ein Artikel mit dem CE-Zeichen auf dem hiesigen Markt ist, auch die entsprechende Sicherheit hat.
Beim Wenko-Regal habe ich mich von früheren Erfahrungen leiten lassen, vor vielen Jahren besaß ich schon mal so ein Teil. Dieses ist stabil, steht jetzt immer noch (hat ca. 15 Jahre auf dem Buckel und mehrere Umzüge), bei meinem Sohn im Keller. Das aktuell von mir gekaufte, ist wirklich viel billiger hergestellt. Den damaligen Preis weiß ich nicht mehr.
Die Kaffeekanne fand ich vom Design her toll, mal nicht diese übliche Bodum-Glaskanne... die mir nach vielen Jahren Einsatz beim Umzug zerbrochen ist.
Wenn mir jemand konkrete Hersteller-Tipps geben kann zum Badregal (platzsparend sollte es sein) bin ich dankbar. Hier waren ja einige Schreiberinnen dabei, die sagten, dass das Wenko-Regal zu billig ist - kennt Ihr Alternativen?
Ich sollte vielleicht mehr shoppen, dann hab ich auch bald mehr Erfahrungen ;) aber ich benutze die Dinge eben gerne, bis sie wirklich nicht mehr zu gebrauchen sind.
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18.09.2013, 09:30Inaktiver User
AW: Qualitätsmängel bei Haushaltswaren
Ärgerlich. Ich sach mal "geplante Obsoleszenz". Wobei die Betonung bei deinen Artikeln dann eher auf "Obsoleszenz" als auf "geplant" liegt.
Oder die Dinge werden eben wirklich schlicht mit möglichst knapper Kalkulation unter umwelt- und menschenschädigenden Bedingungen hergestellt.
Dieser Trend zeigt sich nun leider schon seit einigen Jahren.
Die genannten Preise finde ich übrigens auch nicht bemerkenswert billig. Davon abgesehen sollte imho überhaupt nichts in den Handel gelangen, das die Aufgaben nicht erfüllen kann, für die es bestimmt ist, unabhängig davon ob es zehn Euro oder das Zehnfache kostet.
Teurere Artikel sind nun auch nicht automatisch besser.
Wenn man Produktkosten mal aufschlüsselt, stellt man fest, dass im Regelfall der weit größte Teil fürs Marketing draufgeht. Materialqualität und Arbeiterlöhne hingegen: Fehlanzeige.
Bestimmte Firmen kann man daher versuchen zu recherchieren und ggf. zu meiden, schon um die genannten Trends nicht zu unterstützen. Das ultimative Vorgehen habe ich aber auch noch nicht gefunden.
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18.09.2013, 09:33Inaktiver User


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