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    Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Jeder darf Kinder in die Welt setzen. Ob die Fähigkeit, sie zu erziehen, zu ernähren und mit Liebe aufs Leben vorzubereiten, vorhanden ist oder nicht. Das ist schlecht, lässt sich aber nicht verhindern. Die tragischen Fälle von Misshandlung und Tod durch Misshandlung und Vernachlässigung machen mich sehr traurig. Wie solch ein kleines Wesen sich fühlen muss - ich kann es nicht wirklich nachvollziehen. Aber es muss grauenhaft sein für so ein Kind, das weder versteht, noch sich wehren kann.
    Was mich wütend macht, ist die Tatsache, dass Paaren, die finanziell und emotional in der Lage wären, einem Kind ein schönes uns würdiges Leben zu bereiten, von Behörden die unglaublichsten Auflagen gemacht werden, so dass eine Adoption oft gar nicht zu stande kommt. Beim Alter fängt das schon an. Wer über 40 ist, hat - so weit ich weiß - so gut wie keine Chancen.
    Behörden sind ganz offensichtlich nicht in der Lage, sich um Kinder zu kümmern, die dringend Hilfe brauchen, aber sie sind durchaus in der Lage, adoptionswilligen und -fähigen Menschen eine Adoption zu verweigern -mit den fragwürdigsten Argumenten und den lächerlichsten bürokratischen Auflagen. Ja, das macht mich wirklich sehr zornig!!!!

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    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Hallo,

    Dass es Adoptiveltern schwer gemacht wird, stimmt sicher. Wobei das mit dem Alter sicher auch verschieden gehandhabt wird, denn ein Klassenkamerad meiner Tochter ist adoptiert und der Vater ist Anfang/Mitte 50 und war somit zum Zeitpunkt der Adoption bereits fast Mitte 40. Ansonsten kann ich Dich sehr gut verstehen, dass es oft ganz abstruse Begründungen sind.

    Den Kindern würde es nur guttun.

    Tahnee
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  3. Inaktiver User

    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Es ist aber auch so, dass die meisten Leute-verständlicherweise- einen Säuglind adoptieren möchten, und nicht Kinder, die vielleicht schon eine "Heimkarriere" hinter sich haben.
    UND:die Eltern müssen der Adoption zustimmen, ganz egal, ob sie in der Lage sind sich geistig, emotional, sozial, oder finanziell um ihre Kinder zu kümmern. Verweigern die Eltern die Zustimmung kann man die Kinder nur als Pflegekinder bei sich aufnehmen, denn Zwangsadoptionen gibt es in Deutschland nicht.

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    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es ist aber auch so, dass die meisten Leute-verständlicherweise- einen Säuglind adoptieren möchten, und nicht Kinder, die vielleicht schon eine "Heimkarriere" hinter sich haben.
    Das stimmt auch wieder. Besagter Klassenkamerad meiner Tochter war ziemlich genau 13 Monate, als sie ihn bekamen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    UND:die Eltern müssen der Adoption zustimmen, ganz egal, ob sie in der Lage sind sich geistig, emotional, sozial, oder finanziell um ihre Kinder zu kümmern. Verweigern die Eltern die Zustimmung kann man die Kinder nur als Pflegekinder bei sich aufnehmen, denn Zwangsadoptionen gibt es in Deutschland nicht.
    Was ich prinzipiell auch okay finde. Nur manchmal ärgert man sich schon, wenn man das Gefühl bekommt, dass die Eltern nur aus Ego-Gründen der Adoption nicht zustimmen oder wgn. dem Kindergeld (selbst mal erlebt). Da ist den Kindern echt nicht mit gedient und zur Ruhe kommen sie auch nicht richtig, denn sie wissen ja nie so richtig, ob sie nun Ruhe haben.

    Tahnee
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  5. VIP

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    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    hier ist die adoptionsliste der eltern sehr kurz. bekannte von uns sind an 8. stelle. laut aussage der sachbearbeiterin sind die chancen gut, dass sie innerhalb von 2 jahren ein kind (unter 2) bekommen. ältere sind früher zu haben. sie sind beide jhg 67 und das alter wurde nicht kommentiert.

    aber - sollte nicht da, wo es möglich ist, so gut wie es geht geprüft werden, wenn es um kinder geht?
    natürlich ist das für die zukünftigen eltern lästig, dennoch halte ich es für sinnvoll, dass es ein prüfungsverfahren gibt.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Zitat Zitat von xanidae
    hier ist die adoptionsliste der eltern sehr kurz. bekannte von uns sind an 8. stelle. laut aussage der sachbearbeiterin sind die chancen gut, dass sie innerhalb von 2 jahren ein kind (unter 2) bekommen. ältere sind früher zu haben. sie sind beide jhg 67 und das alter wurde nicht kommentiert.

    aber - sollte nicht da, wo es möglich ist, so gut wie es geht geprüft werden, wenn es um kinder geht?
    natürlich ist das für die zukünftigen eltern lästig, dennoch halte ich es für sinnvoll, dass es ein prüfungsverfahren gibt.
    Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich ein Prüfungsverfahren nicht sinnvoll halte ...

  7. Inaktiver User

    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Zitat Zitat von Tahnee
    Das stimmt auch wieder. Besagter Klassenkamerad meiner Tochter war ziemlich genau 13 Monate, als sie ihn bekamen.
    ............
    Was ich prinzipiell auch okay finde. Nur manchmal ärgert man sich schon, wenn man das Gefühl bekommt, dass die Eltern nur aus Ego-Gründen der Adoption nicht zustimmen oder wgn. dem Kindergeld (selbst mal erlebt). Da ist den Kindern echt nicht mit gedient und zur Ruhe kommen sie auch nicht richtig, denn sie wissen ja nie so richtig, ob sie nun Ruhe haben.

    Tahnee
    Bekannte von uns, 2 eigene Kinder, ein gutgehendes Unternehmen, damals Anfang 40, hätten gerne ein 3-jähriges Mädchen adoptiert. Sie wurden abgelehnt, weil zu alt.

    Bis dahin hatten sie immer Pflegekinder und zwar immer ältere Problemkinder.

    Ein halbes Jahr nach der abgelehnten Adoption wurden sie von der Jugendbehörde wieder wegen eines Problemkindes angesprochen ("weil Sie damit ja so gut zurechtkommen")
    Sie nahmen dann diesen 8-jährigen Jungen, geistig und körperlich auf dem Stand eines 3-jährigen, auf. Die Eltern beide Alkoholiker. Sie haben sich nie gekümmert, wollten ihn aber auch nicht zur Adoption freigeben.
    Er ist heute 22 und hat sich sehr gut entwickelt.

    Für diesen Jungen waren sie merkwürdigerweise nicht zu alt.

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    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Hallo Delenn,

    Das ist ja wohl echt 'ne Frechheit vom JA. Für 'ne Adoption angeblich zu alt, aber ein halbes Jahr später sollen sie diesen Jungen aufpäppeln. Manchmal könnte man da nur noch . Aber Respekt, dass sie dem Jungen trotzdem genommen haben. Schliesslich kann er nichts dafür. Das muss man auch sehen.

    Aber den Kopf schütteln muss man da schon, finde ich.

    Tahnee
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  9. Inaktiver User

    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Wie kann man einen Zusammenhang herstellen, zwischen vernachlässigten Kindern, für die sich die Behörden, sofern die Lebensumstände bekannt sind, nicht einmal in der Lage sehen, etwas im Rahmen der Möglichkeiten zu ändern und dem, was Adoptionswilligen passiert?

    Ich sehe da zunächst einmal keinen Zusammenhang.

    Das eine muss verantwortlich versucht werden, für die Kinder zu verbessern und das andere richtet sich unter anderem daran aus, wie viele Kinder für Adoptionen im Land zur Verfügung stehen.

  10. Inaktiver User

    AW: Kinder verhungern, Adoptiveltern wird das Leben schwer gemacht

    Das ganze so stark vom Alter der zukünftigen Adoptiv-Eltern abhängig zu machen finde total überholt. Das sagt doch überhaupt nichts darüber aus, wie "gute" Eltern das wären. Schon mal überhaupt, wenn schon ältere Kinder da sind, schon Erfahrungen in der Erziehung gemacht wurden.

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