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  1. Inaktiver User

    Museumstickets...

    Ich wollte die Woche mal wieder ins Deutsche Historische Museum, die staendige Ausstellung und war einfach baff erstaunt ob der 8 Euro Eintritt, die da verlangt wurden.

    Nun bin ich vielleicht verwoehnt von meinem letzten Aufenthaltsort (london) wo Museen wie das British Museum keinen Eintritt kosten - erst mal weil das als "erzieherischer Auftrag" gesehen wird, dann aber auch, weil diese Art Museum (wie das DHM) von Steuergeldern bezahlt wird. Ich finde es irgendwie seltsam, dass ich fuer das Ansehen von Exponaten meiner Nationalgeschichte, in einerAustellung die staendig zu sehen ist und aus meinen Steuergeldern bezahlt wird, Eintritt zahlen soll.

    Bin ich da voellig auf dem falschen Dampfer? Wie seht ihr das?

    (Und richtig fassungslos macht es mich nicht - aber es verwundert mich. )

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    AW: Museumstickets...

    Du bist durch London verwöhnt, das ist alles.

  3. gesperrt

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    AW: Museumstickets...

    Ja, du bist schlicht von London her "museumsverwöhnt" ... 8 Euro ist kein Aufreger ... gibt Museen, die heftiger zulangen.
    Ein Museumsbesuch darf in etwas so viel kosten wie ein Kinoeintritt ... das ist schon o.K.

    Gruß, B.

  4. Moderation

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    AW: Museumstickets...

    Auch wenn Du London-verwöhnt bist: ich finde es auch zu teuer für die ständige Ausstellung eines staatlichen Museums. Bildung sollte mehr gefördert werden.
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  5. Inaktiver User

    AW: Museumstickets...



    Ja, Zeta & Blondine: ich bin sicherlich da wirklich verwoehnt.

    Aber ich sehe es da eben wie Islabonita: ist das richtig, doch relativ viel Geld zu nehmen fuer eine Ausstellung, die explizit die Geschichte meines Landes/Staates/Nation darstellt? Ich finde eben auch, dass das mehr gefoerdert werden sollte - und das wird es ja, mit eben Steuergeldern. Es ist also meine Geschichte, etwas worueber ich mich eigentlich informieren soll (die Idee muendiger Buerger und so) und ich habe es eh schon bezahlt mittels meiner Steuern.

    Irgendwas, finde ich, ist doch da nicht richtig ....

    Ich finde einfach es ist eine Sache, fuer etwas Eintritt zu verlangen was mit viel Aufwand organisiert wird (Beispiel MOMA-Austellungen). Aber das DHM - ist irgendwie etwas anderes, finde ich.

    Ich weiss auch nicht, irgendwie knirscht es da in mir.

  6. Inaktiver User

    AW: Museumstickets...

    Du bist da echt aus London verwöhnt - obwohl ich das ausgesprochen löblich finde. War aber in London beileibe nicht immer so - das wurde erst 2001 wieder eingeführt - ich hab nämlich vorher für das Science Museum vorher 8 Pfund (Ohne Sonderausstellungen!) abgedrückt - zu einer Zeit, als das Pfund 3,20 DM wert war und ich 8,50 DM pro Stunde verdient habe..... DAS tat damals richtig weg - deswegen habe ich seinerzeit auch sehr ausgesucht WELCHES Museum ich besuche - obwohl mich weit mehr interessiert hätten. 3 Stundenlöhne für ein Museumseintritt.....

    Antje

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    AW: Museumstickets...

    Zitat Zitat von Islabonita Beitrag anzeigen
    Auch wenn Du London-verwöhnt bist: ich finde es auch zu teuer für die ständige Ausstellung eines staatlichen Museums. Bildung sollte mehr gefördert werden.
    Das ist wohl wahr, aber wer soll das bezahlen? Das Museum muss ja auch in Stand gehalten und die Angestellten bezahlt werden. Für wirklich ARME Menschen, Schüler und Studenten gibt es sicher Preisnachlässe, aber warum sollen Normalverdiener nicht einen Beitrag bezahlen? Selbst wenn es eine Dauerausstellung ist, geht man doch nicht ständig hin. Und falls doch, gibt es sicher eine ganz günstige Dauerkarte.

  8. Inaktiver User

    AW: Museumstickets...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun bin ich vielleicht verwoehnt von meinem letzten Aufenthaltsort (london) wo Museen wie das British Museum keinen Eintritt kosten - erst mal weil das als "erzieherischer Auftrag" gesehen wird, dann aber auch, weil diese Art Museum (wie das DHM) von Steuergeldern bezahlt wird. Ich finde es irgendwie seltsam, dass ich fuer das Ansehen von Exponaten meiner Nationalgeschichte, in einerAustellung die staendig zu sehen ist und aus meinen Steuergeldern bezahlt wird, Eintritt zahlen soll.
    Das "Haus der Geschichte (der Bundesrepublik Deutschland)" hat aber z.B. freien Eintritt.

    Ich denke, es hängt von der Trägerschaft ab. Ich gebe Dir natürlich Recht, dass 8 EUR eine Menge Geld ist. Wenn Du aber andererseits siehst, was so ein Kinoticket kostet...
    Geändert von Inaktiver User (07.02.2013 um 13:59 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Museumstickets...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bin ich da voellig auf dem falschen Dampfer?
    Völlig nicht, aber einigermaßen.

    Die Einnahmen des Staates beruhen nicht alleine auf Steuern.
    Sondern auch auf Gebühren, Beiträgen, privatrechlichen Entgelten, Gewinnabführungen, Zinsen, Gelstrafen/-bußen, Veräußerung von Vermögen...

    Jetzt könnte und kann der Staat natürlich entscheiden, bestimmte Dinge, die Geld kosten, allein aus Steuern finanzieren zu lassen. Zum Beispiel ein Museum. Das führt aber nur dazu, dass bisher eine Mischeinnahme aus staatlichen Zuweisungen ("Steuergelder") und Eintrittsgeldern durch eine reine Steuerfinanzierung abgelöst werden müsste. Dies wiederum würde zu steigenden Steuern führen.
    Insofern neigt "der Staat" dazu, Individuen, die eine staatliche Leistung/Einrichtung (Museum) direkt nutzen, an den Kosten dieser staatlichen Leistung/Einrichtung zu beteiligen.

    Du kannst Dir sicher sein, dass Dein Museumticket vom Steuerzahler mit nocheinmal dem doppelten Betrag subventionert wurde.
    Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
    Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
    Und andere Dinge, die man erraten muss.

  10. Inaktiver User

    AW: Museumstickets...

    Bei uns waren für eine simple Foto-Ausstellung 10 (!) Euro fällig.

    Und nein, es war kommerzielle Fotografie, den Bildband dazu gab es auch schon.

    Und letztens für 2 Räume eines Künstlers ebendieser Betrag.

    Hm, weiß nicht, da kaufe ich mir manchmal lieber den Fotoband.

    Ich finde das Prinzip mancher New Yorker Museen nicht schlecht - jeder zahlt, soviel er kann, und es gibt viele Fördervereine, die dafür sammeln.

    OT, für lokale Künstler und Bewegungen würde ich sogar noch soviel zahlen.

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