Sehe ich hier und in anderen Großstädten immer öfter - in genau abgemessenen Abständen, etwa alle 50 Meter, alle kniend und "bitte" murmelnd. Und teils auch Menschen, die ihnen was geben. Leute, da haben die Leute doch nichts davon, wer glaubt denn, dass die das behalten dürfen? Das ist so offensichtlich durchorganisiert.
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24.11.2012, 12:35
Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
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24.11.2012, 12:41
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Im Grunde glauben sehr viele Leute sehr viel. Anders ist es auch kaum erklärlich, dass bestimmte Tricks von Betrügern über Jahrzehnte immer noch ertragreich sind.
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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24.11.2012, 12:55Inaktiver User
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Da hilft nur eins. Nie etwas geben! Wenn dies alle machen würden, dann hätte dieses unsägliche Auf-die-Tränendrüse-drücken endlich ein Ende.
LG
Leonella
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24.11.2012, 13:11Inaktiver User
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Es zwingt euch niemand, den Bettlern etwas zu geben.
Ich werde es nach wie vor tun.
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24.11.2012, 13:20Inaktiver User
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24.11.2012, 13:31Inaktiver User
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Ich mache auch den Unterschied zwischen den "echten" Berbern, die man oft über Jahre kennt und die in gewisser Weise zur Stadt gehören - und zwischen den Bettlerbanden, die morgens im Bus hergekarrt werden, dann in pseudo-demütiger Haltung ihre strategischen Plätze einnehmen und sich zur Kaffeepause in irgendeiner Ecke treffen. Letzteren geht es sicher auch nicht gut, aber ich hätte ein schlechtes Gefühl, dieses gruselige und undurchschaubare System zu unterstützen.
Grüße, Cariad
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24.11.2012, 13:47
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.
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24.11.2012, 13:51Inaktiver User
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Ich verlängere gar nichts, ebenso wenig wie ich etwas verkürze. Das steht gar nicht in meiner Macht.
Diese Leute verdienen ihren Lebensunterhalt mit Betteln, zumindest zeitweise - wenn du dir mal die Mühe machst, eine Münze in die Hand eines osteuropäischen Bettlers zu legen, dann wirst du sehr oft feststellen, wie hart und schwielig die sind - schon bei Jugendlichen. Solche Hände bekommt man nicht durchs Aufhalten, sondern von harter Feldarbeit zum Beispiel.
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24.11.2012, 13:54
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Ja, genau so ist es.
Was die Bettler betrifft: Wenn ich das Gefühl habe, da läuft etwas im Hintergrund, das dem widerspricht, was gezeigt wird, gebe ich auch lieber nichts.
Prínzipiell und immerzu GAR NICHTS zu geben, das halte ich aber auch für falsch. Mal so, mal so. Ich denke manchmal auch: Diese Menschen hatten vielleicht auch einst ein normales, bürgerliches Leben. Wer weiß, was ihnen zugestoßen ist. Und wenn es mir eines Tages auch so schlecht geht?
Nicht, dass ich damit rechne. Aber jedenfalls: Ich würde mir dann auch wünschen, dass jemand mir mal etwas gibt.Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.
Douglas Adams
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24.11.2012, 14:13Inaktiver User
AW: Bettlerbanden - und Leute, die sie unterstützen
Ich gebe diesen organisierten Bettlern auch nichts, obwohl es mich jedesmal irgendwie peinlich (?, ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll
) berührt. Zum Einen finde ich das ganz furchtbar, dass jemand betteln *muss*, zum Anderen möchte ich die kriminellen Machenschaften dieser Bettlerbanden nicht unterstützen. Die Bettler dürfen sowieso nur einen verschwindend kleinen Anteil von dem erbettelten Geld behalten und deshalb spiele ich auch bei diesem Spiel nicht mit.
Ich beteilige mich bei *Weihnachten im Schuhkarton*, und ich spende für bewährte Hilfsorganisationen. Ich gebe ab und an auch gerne mal Straßenmusikanten, ich hatte da mal einen in Hamburg erlebt mit seiner Violine - wahnsinnig gut - am Ende standen da bestimmt 50 Leute, die auch Geld gegeben haben. Wobei ich so etwas nicht zur Bettelei zähle.
Gruß, Preciosa


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