Wenn man sich von einem bösen Gerücht tief in seiner Ehre gekränkt fühlt, dann macht man nicht anschließend, zwei Jahre später, damit Kasse.
Es ist mir im übrigen völlig schnurz, welche innerehelichen Vorkommnisse es gab, denn sie sind innerehelich und es wäre ein Zeichen von Würde und Haltung gewesen, diese privaten Dinge privat sein zu lassen.
Schau dich doch um. Überall gibt es Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen oder standen. Wie viele PolitikergattInnen haben über die Zeit mit dem Ehepartner und über dessen/deren Amtszeit getratscht? Glaubst du etwa, die hätten nichts zu erzählen? Aber offensichtlich gibt es naheliegende Alternativen zu einem solchen Verhalten.Ich war noch nie Gegenstand öffentlicher Häme oder öffentlicher Verleumdung und werde es hoffentlich auch nie werden (mein gänzlich unspektakuläres Leben lässt die Wahrscheinlichkeit zum Glück auch recht gering erscheinen). Und deswegen will ich mir auch nicht anmaßen zu urteilen, wie eine angemessene Reaktion darauf aussieht.
Die Gemütslage dieser Person ist mir gänzlich schnuppe. Betty W. ist schon ein großes Mädchen und muss sich an ihren Entscheidungen messen lassen.Vonehmes Schweigen kann ich mir bis zu einem bestimmten Punkt noch vorstellen (wobei es mir bestimmt mächtig in den Fingern jucken würde). Aber vielleicht mag man auch einfach irgendwann nicht mehr. Vielleicht gab es einen der Öffentlichkeit gänzlich unbekannten Anlass, nun in die Offensive zu gehen.
Wir wissen es nicht. Möglich ist es. Erstens wegen des zeitlichen Zusammentreffens von Beziehungsbeginn und politischem Niedergang von Christian Wulff, weitens weil es Männer geben soll, die einer Frau hörig sind.Und ihr Mann das arme hilflose Opfer, dem öffentlich übel mitgespielt wird? Sorry, das vermag ich aber auch nicht so ganz zu glauben.
Es gibt Frauen, die immer sehr genau wissen, wo ihre Vorteile liegen und sich konsequent danach verhalten. So wie es auch Schwangerschaften gibt, die nicht zufällig passieren, sondern Fakten schaffen und Entscheidungen erzwingen sollen.
Christian Wulff ist (zumindest finanziell und was seinen guten Ruf betrifft) in einer Sackgasse. Aus ihm ist nicht mehr viel herauszuholen. Ist es da nicht viel cleverer sich nun zu distanzieren?
Es kann aber natürlich auch sein, dass beide an einem Strang ziehen und noch ein letztes Mal richtig Kasse machen wollen - im Bewusstsein, dass sie sowieso gesellschaftlich erledigt sind, dass von C.W. - im Gegensatz zu anderen ehemaligen Politikern - niemand mehr etwas wissen will, dass man ihn nicht mehr einlädt, schon gar nicht zu lukrativen Vorträgen, Beratertätigkeiten oder als Mitglied in Aufsichtsratgremien. - Beides ist möglich.
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Thema: Betty W.'s Gespür für Geld
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13.09.2012, 09:46Inaktiver User
AW: Betty W.'s Gespür für Geld
Geändert von Inaktiver User (13.09.2012 um 10:35 Uhr)
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13.09.2012, 09:56
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13.09.2012, 10:03Inaktiver User
AW: Betty W.'s Gespür für Geld
Diverse. Allerdings wenige in Deutschland. Interessant aber, dass anderen keine solche Häme entgegenschlug. Es traf hier von Anfang an, meiner Meinung nach bevor sie überhaupt etwas gemacht hatte, eine junge, hochgewachsene, schlanke, nicht allzu schlecht aussehende Frau. Da frage ich mich schon, was einige reitet, dass sie sich derart an ihr festgebissen haben.
Ich finde sie auch nicht sympathisch, das Buch interessiert mich auch nicht, aber was soll das, sie aus "Verachtung" Betty W. nennen? Es sagt wohl mehr über diejenige aus, die meint, so handeln zu müssen. Und die denkt, sie sei so wichtig, dass dies treffen würde. Meine Güte, ist das eine Meute im Internet. Und darunter natürlich auch die, die scheinheilig sagen, Mitleid mit den Kindern zu haben. Aber Hauptsache, kräftig drauf.
Dem Amt des Bundespräsidenten kann sie nicht mehr schaden, der Gauck schaukelt das schon. Frau Wulff ist Geschichte.
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13.09.2012, 10:15
AW: Betty W.'s Gespür für Geld
Die Medien halten es da aber mitunter eher mit dem alten Sponti-Spruch: Geschichte wird gemacht.Frau Wulff ist Geschichte.
Ein interessantes Detail am Rande übrigens: unter denen, die Frau W. nun eine PR-Plattform bieten, sind einige, die ihr im Hinblick auf die Rotlichtgerüchte zuvor noch eine Unterlassungserklärung abgegeben haben bzw. abgeben mussten. Irgendwie skurril auch die Rolle von Bild bzw. der Springerpresse. die am sprichwörtlichen Fall Wulff ja nun nicht unbeteiligt war, aber nun als erste Auszüge aus dem Buch präsentierten.aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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13.09.2012, 10:16Inaktiver User
AW: Betty W.'s Gespür für Geld
Die BILD heult mit den Wölfen. Die sich auch hier finden.
Es geht bei PR übrigens nicht nur darum, eine Plattform geboten zu bekommen. Man kann es sich schlicht und ergreifend nicht leisten, einen Verlag zu übergehen.Geändert von Inaktiver User (13.09.2012 um 10:21 Uhr)
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13.09.2012, 10:25Inaktiver User
AW: Betty W.'s Gespür für Geld
Dann nenn sie doch bitte beim Namen. Wie soll man auf Behauptungen antworten, die derartig nebulös und substanzlos sind.
Das kann ich nicht beurteilen. Ebenso wenig, wie ich beurteilen kann, was diejenigen reitet, auf das Aussehen der Frau anzuspielen, die sie verteidigen.Es traf hier von Anfang an, meiner Meinung nach bevor sie überhaupt etwas gemacht hatte, eine junge, hochgewachsene, schlanke, nicht allzu schlecht aussehende Frau. Da frage ich mich schon, was einige reitet, dass sie sich derart an ihr festgebissen haben.
Mir ist die Wulffin samt Aussehen herzlich egal, solange sie sich so verhält, wie ich es von jeder Politikergattin und jedem Politikerinnengatten erwarte - unabhängig von Aussehen und Kleidergröße.
Natürlich sagt meine Verachtung für eine berechnende geldgierige würdelose (und möglicherweise illoyale) Person auch viel über mich aus. Das ist ganz in Ordnung so.Ich finde sie auch nicht sympathisch, das Buch interessiert mich auch nicht, aber was soll das, sie aus "Verachtung" Betty W. nennen? Es sagt wohl mehr über diejenige aus, die meint, so handeln zu müssen.
.Geändert von Inaktiver User (13.09.2012 um 10:29 Uhr)
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13.09.2012, 10:33Inaktiver User
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13.09.2012, 10:34
AW: Betty W.'s Gespür für Geld
Eben, wo sind denn bitte deine Sachargumente, testo_in_chiaro?
Du hast das Buch (ebenfalls) nicht gelesen und verteidigst Frau Wulff gegen die "Meute" mit Anspielungen auf ihr gutes Aussehen und Anfeindungen gegen diejenigen, die sich dazu kritisch und vielleicht auch hämisch äußern.
Der Fall zeigt übrigens große Parallelen zu Herrn von und zu Guttenberg.
Der hat sich auch kräftig damit vergaloppiert, nach wenigen Monaten auf ein mögliches Comeback anzuspielen und weiterhin zu behaupten, das Desaster seiner Promotion sei reine Schludrigkeit gewesen.
ICH finde es richtig, dass solchen Menschen eine Sturm der Entrüstung entgegen schlägt.
Ebenso einer Bettina Wulff, die laut ihren Interviews und auch den Rezensionen von Menschen, die das Buch gelesen haben, nicht mal einen Hauch von Selbstkritik darin verlautbaren lässt.
Hat sie nicht die Gratis-Urlaube angenommen?
Hat sie nicht von Wulffs unsauberem Hauskredit profitiert?
Sie stellt sich als armes Opfer hin ... und zwar nicht nur derjenigen, die dieses Gerücht über sie in die Welt gesetzt haben (da hat sie ganz recht, sich zu wehren) sondern auch noch ihres Mannes.
Wer so eine Ehefrau hat, braucht keine Feinde mehr
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13.09.2012, 10:34Inaktiver User
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13.09.2012, 10:36Inaktiver User



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