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    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Er will jetzt wirklich Revision einlegen? Der hat 4 Menschen getötet, dazu gibt es noch die, die durch den Unfall traumatisiert sind. Es zeugt nicht von Charakter, dass er die Schuld und die Strafe nicht annimmt.
    Die Sache ist schlimm, die Strafe niedrig - keine Frage.

    Aber mal ehrlich! Wer würde nicht versuchen, mit einer geringeren Strafe weg zu kommen und dafür jede Möglichkeit ausschöpfen? Wer wäre denn wirklich so "edel"? Ich kenne keinen einzigen.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  2. Inaktiver User

    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Die Sache ist schlimm, die Strafe niedrig - keine Frage.

    Aber mal ehrlich! Wer würde nicht versuchen, mit einer geringeren Strafe weg zu kommen und dafür jede Möglichkeit ausschöpfen? Wer wäre denn wirklich so "edel"? Ich kenne keinen einzigen.
    Wer den besten Anwalt hat, darf machen, was er will ?

    Ist es "edel", dass 4 Menschen durch mangelndes Verantwortungsgefühl zu Tode kommen ? Eine Strafmilderung für den Täter ist in idR dann angezeigt, wenn dieser Einsicht zeigt und sich seiner Schuld bewußt ist. Das sehe ich in diesem Fall leider nicht, weil er bereits in der Vergangenheit trotz Führerscheinentzug Autofahrten unternommen hat und bewußt in Kauf nahm ggf. Menschen zu gefährden.

  3. Moderation

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    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Er ist verurteilt. Unser Rechtssystem sieht es vor, dass hier eine Revision möglich ist - für beide Seiten. Was macht jetzt fassungslos, dass wenn der Verurteilte von seinem Recht Gebrauch macht? Wären hier auch welche fassungslos, wenn die Staatsanwaltschaft in die Revision ginge?
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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  4. gesperrt

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    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Solche Fälle gibt es Jahr für Jahr viele... Menschen, die sich aufgrund einer Erkrankung nicht hinter ein Steuer setzen dürften und jemanden totfahren. die meisten wirbeln bloss keinen Staub auf. Ich erinnere mich an einen halbblinden Diabetiker...das 15-jährigen Mädchen auf dem Radweg hatte keine Chance. Viel passiert ist ihm, dem Fahrer, nicht und es gibt, soweit ich informiert bin, keine Meldepflicht für Ärzte. Ich finde, man sollte solchen Menschen ohne Gnade den Führerschein entziehen.

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    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Zitat Zitat von Triologe Beitrag anzeigen
    Mal blöd gefragt wieso hatte er denn überhaupt noch einen Führerschein ? Kurz gelesen ist der jetzt nicht mal für immer weg . Wenn ich mit THC oder anderen Drogen auch wenn nur einmal genommen im Blut erwischt werde ist die Fahrkarte sofort weg und ich muß nachweisen daß ich über einen längeren Zeitraum sauber war .
    Die Wahrscheinlichkeit das er nochmal eine Fahrerlaubnis bekommt, ist sehr gering. Ich bezweifle das er ein entsprechend positives MPU Ergebnis erbringen kann. Und der Strassenverkehrsbehörde stehen sehr viele legale Hürden zur Verfügung.

    Bei Anfallsleiden ist das meine ich im Normalfall nicht anders vielleicht sollte man da den behandelten Arzt mal staf und vor allem zivilrechtlich die Leviten lesen .
    Wieso ? Was hat der denn verbrochen ?
    Es ist nicht Aufgabe von Ärzten die Fahrerlaubnisbehörden zu informieren. Im Gegenteil, sie haben eine Schweigepflicht. Und das ist auch ein wichtiges und kostbares Gut.

    Es liegt schon in der Verantwortung des betroffenen selbst verantworzungsvoll zu handeln.
    Wenn man es nicht tut, so wie hier, dann wird man eben auch bestraft.

    Ob ein Strafmaß aber nun gerecht ist, das läßt sich aber für alle die nicht direkt am Prozeß beteiligt sind, überhaupt nicht beurteilen.
    Es geht dabei auch nicht um das allgemeine Volksempfinden, sondern ein Gericht fällt nach bestem Wissen und Gewissen, nach Abwägung aller Umstände, Beweise und Gutachten, ein Urteil das es für Schuld und Tat angemessen ansieht.

    Und natürlich ist es das gute Recht eines Verurteilten, wie auch des Anklägers, wenn er sich durch ein Urteil zu sehr beschwert sieht, Rechtsmittel einzulegen.

    Das hat nichts mit Charakterlosigkeit zu tun, wie einige hier schreiben, sondern ist eine ganz normale Angelegenheit.

    Es ist niemandem vorzuwerfen wenn er alle Möglichkeiten ausschöpft, auch wenn man Schuld hat, das beste Ergebnis für sich herauszuholen.

    Mich macht es vielmehr fassungslos wie schnell rechtsstaatliche Grundregeln von einigen über Bord geworfen werfen wenn ein Ergebnis nicht in ihrem Sinne ist.

    In einem Rechtsstaat hat man auch zu ertragen das nicht jedes Urteil seinem eigenen und rein subjektivem Rechtsempfinden entspricht.
    Von diesem Prinzip profitieren unterm Strich grundsätzlich alle die hier leben.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  6. Inaktiver User

    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Die Sache ist schlimm, die Strafe niedrig - keine Frage.

    Aber mal ehrlich! Wer würde nicht versuchen, mit einer geringeren Strafe weg zu kommen und dafür jede Möglichkeit ausschöpfen? Wer wäre denn wirklich so "edel"? Ich kenne keinen einzigen.
    Keine Frage. Wüde ich auch versuchen.

    Die Frage ist aber doch schon vorher - wieso bekommt jemand der 4 Menschen tötet NUR 3,5 Jahre Haft?

    Grundsätzlich stimmt doch da etwas mit unserem Rechtssystem nicht.

  7. Inaktiver User

    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Frage. Wüde ich auch versuchen.

    Die Frage ist aber doch schon vorher - wieso bekommt jemand der 4 Menschen tötet NUR 3,5 Jahre Haft?

    Grundsätzlich stimmt doch da etwas mit unserem Rechtssystem nicht.
    Dieser Mann ist nicht in sein Auto gestiegen, um vorsätzlich Menschen zu töten.
    Mord bedingt den Vorsatz, fahrlässige Tötung ist eine andere Hausnummer.

    Was für ein Strafmaß hieltest Du denn für angemessen? Auge um Auge... im Zweifel nicht für den Angeklagten? Amerikanische Verhältnisse mit absurden Anhäufungen von Lebenslänglichkeiten?

  8. Inaktiver User

    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieser Mann ist nicht in sein Auto gestiegen, um vorsätzlich Menschen zu töten.
    Mord bedingt den Vorsatz, fahrlässige Tötung ist eine andere Hausnummer.

    Was für ein Strafmaß hieltest Du denn für angemessen? Auge um Auge... im Zweifel nicht für den Angeklagten? Amerikanische Verhältnisse mit absurden Anhäufungen von Lebenslänglichkeiten?
    hmmm ich weiß nicht fahrlässig? Wenn ich weiß, dass ich krank bin und weiß dass genau das passieren kann ist das für mich mehr als nur fahrlässig.

    4 Tote und nur 3,5 Jahre - ja was möchte ich da.

    Im Zweifel für den Angeklagten? Der wissentlich seiner Krankheit ins Auto stieg und genau diese Tötung billigend in Kauf nahm? Welche Zweifel bestehen da noch an der Tat, an der Inkaufnahmen von Todesfällen?

    Weißt du, dieses ganze Gutmenschengetue um den "armen" Täter - egal welcher - geht mir gehörig auf die Eier.

    Ich gehe auch nicht raus und laufe Amok - natürlich völlig ungeplant - und hoffe auf ein mildes Urteil.

  9. User Info Menu

    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    Da der Unfall weithin bekannt wurde, da ein bekannter Schauspieler involviert war, haben jetzt natürlich mehr Menschen auch das Urteilsverfahren verfolgt. Und die meisten in einem Umfeld sind auch einigermaßen entsetzt über die jetzige Entwicklung. Die Strafe erscheint mir relativ gering - vor dem Hintergrund von 4 Toten und vorausgegangenen Unfällen ebenfalls im Zusammenhang mit der Krankheit. Natürlich ist er nicht in Mordabsicht eingestiegen, aber "billigend in Kauf genommen" trifft auf jeden Fall zu. Nun ist er glimpflich davongekommen, was ihm aber scheinbar nicht ausreicht ... mich macht das auch sprachlos. Natürlich hat er das Recht ... usw. ... aber ich bin jetzt grade eher bei den Familien der Opfer und deren Rechten ... und Gefühlen

  10. Inaktiver User

    AW: Epilepsie-Kranker fährt Menschen tot und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision.

    "... und beabsichtigt nach Urteil jetzt Revision."

    Ist das nicht sein "gutes" Recht. Um was geht es Dir TE?

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