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Thema: Lebensmittelverschwendung
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13.03.2012, 15:19
AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags reloaded
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13.03.2012, 15:20
AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags reloaded
Als Single mit Aversion gegen das Kochen bin ich da relativ auf der sicheren Seite, aber ich versuch mich mal als Teufels Advokat:
83 Kilogramm pro Person pro Jahr.
Entspricht etwa 230 Gramm pro Tag.
Damit hast du schon das 10-Tage-"Soll" erfüllt, wenn du nur ein Netz verschimmelte Apfelsinen wegschmeißt. Es wird in dem Bericht ja nicht danach getrennt, welche Lebensmittel noch gut sind und welche nicht (ginge ja auch gar nicht beim reinen Blick in die Biotonne).
Mehr Beispiele fallen mir grad nicht so ein, weil ich mich hauptsächlich von Brot, Butter und Müsli ernähre und es nur selten passiert, daß mir ein Brot schlecht wird oder ich nicht mehr weiß, wann ich es angeschnitten habe - dann bin ich lieber vorsichtig und schmeiß es weg, wer einmal den herb-lieblichen Geschmack frischer Schimmelsporen auf der Zunge hatte, wird mich verstehen.
Ich würde viel lieber mal auf die Leute schauen, die
- Essensschlachten liefern (Tomatenfestival in Spanien fällt mir grad ein)
- XXL-Portionen propagieren, die man nicht mal zu fünft aufessen kann
- "Rekord"-Essen versuchen: der größte Stollen, der dickste Kuchen, die längste Bockwurst etc. pp.
DAS ist Essensverschwendung, und nicht, einen angeditschten Salat aus dem Kühlschrank zu entsorgen.Lieber Smarties als Smartphones! (von mir)
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13.03.2012, 15:28
AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags reloaded
Das ging mir auch gerade so durch den Kopf. Ich finde das immer abartig! Ich sehe das immer bei Galileo oder Welt der Wunder: Ein Rekordbrötchen, eine Rekordwurst. Usw. Klar wird irgendjemand auch was dvaon essen, meist sind aber Tonnen nötig bis es klappt und nicht selten wird alles weggeworfen, weil es ja nicht geklappt hat.
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13.03.2012, 15:38
AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags reloaded
Ich hab vorgestern in einer Yorma-Filiale gesehen, wie ca. 20 Brötchen, 30 Sandwiches, 10 Würste, 30 Brezeln und 5 Salatschalen weggeworfen wurden. Das fand ich schockierend - das Essen war noch einwandfrei, das hätte man doch einer Tafel für Bedürftige geben können o. ä.
Es ist doch lächerlich, dass in Bäckereien abends nochmal gebacken wird, weil "die Leute" nichts mehr kaufen, wenn die Regale nicht mehr gut gefüllt sind.Ich hab meine Ernährung umgestellt.
Die Chips stehen jetzt links von der Tastatur.
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13.03.2012, 15:41
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13.03.2012, 15:44
AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags reloaded
Ich kenne es schon, dass mal eine Apfelsine im Netz/Obstkorb schimmelt, aber dass gleich ein ganzes Netz verschimmelt? Das läuft bei mir dann doch unter unachtsam und verschwenderisch.
Das Beispiel mit dem Brot versteh ich nicht ganz. Was hat der Zeitpunkt des Erstanschneidens mit dem Verschimmeln zu tun? Klar ess ich auch kein verschimmeltes Brot, aber es ist doch egal, wann ich ein Brot das erste mal angeschnitten hab?
Angeditschte Salate im Kühlschrank sind auch der unachtsamen Lebensmittellagerung und -bevorratung geschuldet, also schon "Verschwendung".
Was für mich auch zur Lebensmittelverschwendung zählt, ist dieses penible Raussuchen des allerallerbesten Grünzeugs im Supermarkt. Wenn es nicht vor lauter Prallheit knackt und trieft und jeden Miss Obst/Gemüse/Salat-Wettbewerb gewinnen könnte, wird es nicht gekauft. Was muss der Supermarkt also tun? Genau, es abends wegwerfen, kauft ja eh keiner mehr. (Ich bin mir ziemlich sicher, es würde auch nicht mehr gekauft, wenn es abends für die Hälfte angeboten würde!)
Ach ja: Getränke sollte man auch nicht vergessen! (Okay, die landen nicht in der Biotonne, aber z.B. Milch schlecht werden lassen ist auch Verschwendung.)Stumpfsinn, Stumpfsinn, du mein Vergnügen,
Stumpfsinn, Stumpfsinn, du meine Lust.
Gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's kein Vergnügen,
gäb's keinen Stumpfsinn, gäb's keine Lust.
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13.03.2012, 15:47
AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags reloaded
Wenn eine Apfelsine im Netz schimmelt werde ich ganz sicher nicht die anderen noch essen.

Schimmelsporen kennen keine Grenzen.
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13.03.2012, 16:17
AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags reloaded
Ich gebe zu, daß ich im Moment auch mehr wegwerfe als mir lieb ist

Die Gründe sind mir klar: Ich bin noch nicht an Single-Mengen gewöhnt, selbst wenn ist es manchmal schwer, entsprechend kleine Packungsgrößen zu finden und meine Küche/Wohnung ist so winzig, daß vernünftiges Lagern sehr, sehr schwierig ist.
Und ich bin auch nicht der Typ, der 5 Tage lang das selbe isst, ich hab gern ein bißchen Abwechslung auf dem Teller.*lost in the woods*
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13.03.2012, 18:23Inaktiver User
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13.03.2012, 18:26Inaktiver User



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