Auf der Titanic gab es nicht genuegend Platz fuer alle an Bord - das Unglueck der Titanic fuehrte zu den Vorschriften, dass genuegend Plaetze in Rettungsbooten vorhanden sein muessen. Aber bei solcher Schlagseite hilft das nicht viel.
Leider ist es auch so, dass Passagiere sehr wenig Verstaendnis fuer die Pflichtuebung haben - entweder sich weigern den Anweisungen zu folgen, man sie aus den Kabinen 'zerren' muss,Witze ueber die Titanic loswerden und generel nicht zuhoeren.
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Thema: Kreuzfahrt-Unglück
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14.01.2012, 19:39
AW: Kreuzfahrt-Unglück
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14.01.2012, 19:40Inaktiver User
AW: Kreuzfahrt-Unglück
Und eben das muss durch Schulung, Training etc zumindest weitgehend verhindert werden. Als Passagier muss ich mich auf das Personal verlassen können. Sei es auf einem Schiff, im Flieger oder meinetwegen in der Bahn. Die Leute dort sind bis zu 10 Monate am Stück und länger an Bord, kennen jeden Zentimeter des Schiffes und machen die Seenotrettungsübung jede Woche wieder (und haben sogar noch extra eine für's Personal).
Ich weiß nicht, wie es bei Costa ist. Aber bei Aida stehen auf der Brücke soweit ich weiß einzig deutsche Offiziere inkl. Kapitän mit ordentlich Erfahrung. Da steht nicht der Asiate für 2,50 Euro, der das schippern beim Fischfang gelernt hat (das soll jetzt nicht fremdenfeindlich o.ä. sein!).
S.o.. Die ersten Gerüchte besagen, dass sie zu nah an der Küste entlang fuhren.
QuelleZum Zeitpunkt der Kollision passierte das große Schiff im Abstand von wenigen hundert Metern die Insel Giglio. Die Meerenge zwischen der Insel und der am Festland gelegenen Halbinsel Monte Argentario ist fast 13 Kilometer breit. Warum das Schiff so dicht an die Insel geriet, ist noch unklar. Gegen 20 Uhr hatte das Schiff die normale Route verlassen, die durch die Meerenge führt. Danach hatte die „Costa Concordia“ Kurs auf die kleine Insel genommen. Ob der Kapitän den Passagieren die malerische und sehr reizvolle Küste bei einer dichten Vorbeifahrt zeigen wollte, sollen Befragungen der Besatzungsmitglieder ergeben. Auch der Kapitän wird derzeit von den italienischen Behörden befragt.
Nach dem derzeitigen Stand der Informationen war das große Schiff mit einem unbeleuchteten Felsen kollidiert, der etwa 800 Meter südlich der Hafenmole von Giglio aus dem Meer ragt. Nach der Kollision ließ der Kapitän das Schiff sofort wenden und versuchte es so dicht wie möglich an die Hafenmole des kleinen Hafens von Giglio zu manövrieren um die Passagiere so sicher wie möglich an Land bringen zu lassen.
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14.01.2012, 19:43Inaktiver User
AW: Kreuzfahrt-Unglück
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Geändert von Inaktiver User (14.01.2012 um 20:04 Uhr) Grund: ...
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14.01.2012, 19:45
AW: Kreuzfahrt-Unglück
Wobei wiederum der Grund fehlt, warum es die Kaimauer gerammt hat - Ein Schiff ist kein Auto und bei Stroemungen und Wind - je nach Bedingungen - kann das sehr schnell gehen. Also veralgemeinern kann man da nicht so einfach, dass es an der Besatzung and der Firma oder am Schiff liegt.
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14.01.2012, 19:51Inaktiver User
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14.01.2012, 19:54Inaktiver User
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14.01.2012, 19:55
AW: Kreuzfahrt-Unglück
Und mehr als die eine extra fuer's Personal - sowie extra training in 'Crowd Management' - nicht jeder ist immer schon 10 Monate an Bord (was auch nicht sein sollte, weil da ist man kein Mensch mehr!!)
Evakuierungen sollten bei schoenem Wetter, ruhiger See, mit Passagieren die einfach tun was man sagt stattfinden. Ist leider nicht so.
Der Seeman auf der Bruecke ist auch kein Deutscher - auch bei Aida nicht. Es gibt Asiatische Seemaenner die mehr Erfahrung haben als der Deutsche Offizier - und schon manchmal das Ruder, im wahrsten Sinne des Wortes - herumgerissen haben.
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14.01.2012, 20:00
AW: Kreuzfahrt-Unglück
Oberste Offiziere - Italiener
2te Offiziere (die auf der Bruecke sind und die Navigation unter sich haben) Alles was eine Offizierslizenz hat (und das haengt nicht von der Nationalität ab) - ist aber selten der Filipino der am Steuerrad steht....
Allerdings ist dazu auch zu sagen, dass es nicht nur an 'billiger' liegt sondern auch daran, dass es immer mehr Schiffe und weniger Offiziere gibt....und das geht schon seit einigen Jahren so.
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14.01.2012, 20:00Inaktiver User
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14.01.2012, 20:02Inaktiver User
AW: Kreuzfahrt-Unglück
Ich halte JEDEN Toten schon für zuviel.
Woran es lag, wissen wir ja noch nicht, aber es ist safe to say (wenn man sieht, wie NAH der Dampfer am Ufer war) dass es ein Versagen des Personals war.
Eine Freundin meinte heute noch, dass wohl auch Airlines beginnen, Leiharbeiter als Flugbegleiter einzusetzen. Nicht, dass die schlechter ausgebildet wären (was ich nicht hoffe), aber da wird mir trotzdem Himmelangst.Geändert von Inaktiver User (14.01.2012 um 20:06 Uhr)



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Sowas hat man auch noch nicht öfter gehört.