Treffen in Budapest: Versicherung lud Vertreter zu Sex-Party - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Das haut mich jetzt echt um. Und wenn ich eine Versicherung bei der Hamburger Mannheimer hätte, würde ich diese jetzt kündigen. Ich bin nun wirklich nicht prüde, aber ich bin ehrlich gesagt nicht bereit, für solche Art von Parties als Frau mit meinen Beiträgen mitzufinanzieren. Gibt es eigentlich keine weiblichen Top-Vertriebler? Oder was haben die bekommen? Vielleicht bin ich naiv, aber sowas finde ich wirklich frauenfeindlich und ich dachte, über die Zeiten, wo man solche Art von Reisen als Mitarbeiterbonus ansieht, wären wir hinweg.
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19.05.2011, 08:10
Sex-Party als Incentive Reise
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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19.05.2011, 08:35
AW: Sex-Party als Incentive Reise
aus dem verlinkten artikel:
"Die Damen wurden nach jedem solcher Treffen mit einem Stempel auf ihrem Unterarm abgestempelt. So wurde festgehalten, welche Dame wie oft frequentiert wurde."
vermutlich sind deshalb so viele gegen die frauenquote. dann können sie ihre sexparties nicht mehr stattfinden lassen.
ich bin mir noch nicht im klaren, ob es mich überrascht, so etwas zu lesen oder ob ich es mir nicht hätte denken können, dass sogar die anständigsten männer ihren anstand verlieren, wenn es willige frauen umsonst gibt.
von dem umgang mit den beiträgen der versicherungsteilnehmer ganz zu schweigen.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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19.05.2011, 08:44
AW: Sex-Party als Incentive Reise
Da bin ich aber froh, dass ich keinen Mann habe, der bei der Hamburg-Mannheimer arbeitet...

Ich bin dort auch nicht versichert - aber wer weiß, was meine Versicherung so veranstaltet...?
Ich würde auch kündigen.
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19.05.2011, 08:48
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19.05.2011, 09:02
AW: Sex-Party als Incentive Reise
Aber unglaubwürdig ist das schon ziemlich, dass alle Männer (laut SpoN ja unvorbereitet) da (bei Quasi-Gruppensex) mitmachen und/ oder auch nur Stillschweigen bewahren, selbst Vorstände, obwohl sich damit doch jeder kompromittiert und erpressbar macht und das grundsätzlich schon mal gar nicht jeder tolerabel findet.
Ich glaube eher, dass solche Geschichten lanciert werden, weil der neue Besitzer der Hamburg-Mannheimer diese leichter umbauen können möchte und altgediente Mitarbeiter etc. leichter loswerden möchte.
Andereseits: bei VW haben diese unglaublichen Geschichten offenbar auch gestimmt.
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19.05.2011, 09:16
AW: Sex-Party als Incentive Reise
Frauen sind nicht kompliziert. Sie wollen einfach nur geliebt werden.
Und tolle Überraschungen. Und Schuhe. Und Schmuck.
Und andere Dinge, die man erraten muss.
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19.05.2011, 09:17Inaktiver User
AW: Sex-Party als Incentive Reise
Die Ergo-Sprecher geben doch zu, dass das stattgefunden hat.
Ich finde das irgendwie traurig, dass für viele Männer anscheinend nur eins zählt: Sex, viel Sex, mit vielen Frauen. Und die teilnehmenden Männer sind mit Sicherheit ganz normale Ehemänner und Familienväter, so wie unsere.
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19.05.2011, 09:19Inaktiver User
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19.05.2011, 09:43Inaktiver User
AW: Sex-Party als Incentive Reise
ich war auch platt! Und dann frage ich mich immer
- war das jetzt mal ein (relativ) seltener Fall
- oder passiert das viel öfter, als man denkt, nur man spricht nicht drüber ...
suzie w
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19.05.2011, 09:43
AW: Sex-Party als Incentive Reise
Vielmehr gibt der Ergovorstand das nicht nur zu, sondern die Meldung kommt offenbar von dort.
Ich halte das für unglaublich bis unglaubwürdig. Wo Qualm ist, ist auch Feuer. Aber Gruppensex bzw. Sex vor Kollegen mit Prostituierten als Überraschungsgeschenk für besondere Leistungen? Gleichzeitige Teilnahme von Vorständen? Und alle machen mit, kein einziger strengreligiös oder schwul oder einfach nur ehrenhaft? Nö, so war das bestimmt nicht.
Bordell-Arrangements bis Einrichtung temporärer Privatbordells für Ausgewählte und eingeweihte Mitarbeiter, meintetwegen auch Vorstände, durchaus möglich. Aber der Rest ist doch Bildzeitungsgeschichte die typisch auf Verunsicherung bzw. innerliche Verstörung setzt.


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