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  1. Inaktiver User

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Entschuldigt bitte, aber so langsam glaube ich, daß ich es wirklich mit Hinterwäldern zu tun habe.
    Ihr habt immer noch nix kapiert, oder???

    Ich komme aus einer NICHT-Deutschen Familie und bin auf Papier deutsch...nicht geborene Deutsche.
    Außerdem habe ich jetzt keine Lust eine Grundsatzdiskussion über Deutsch oder Nicht-Deutsch loszutreten.
    Wird mir langsam zu anstrengend hier.

    Gute Nacht, ich gehe jetzt auch erstmal ins Bett.

    P.S. nicht zu viel sarazzin lesen. Fragt den Arzt nach den Nebenwirkungen...:))
    Hui aber du darfst beleidigend sein hier?

    Wieso spricht deine Mutter kein Deutsch?

    Den Satz der Ärtzin hat sie aber verstanden...

    Ich kenne übrigens genau diese Mentalität von ausländischen Kollegen - da wird eine Bemerkung die überhaupt nicht auf die Tatsache abzielt ob gemand Ausländer ist oder nicht gern so interpretiert.

    Ihr lebt schon ewig in D? Dann verstehe ich nicht, wieso deine Mutter die Sprache nicht versteht!

  2. Avatar von Faelschung
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    149

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Es ist äußerst unüblich, dass bei solchen Eingriffen überhaupt Angehörige dabeisein dürfen, der Klassiker ist ja der Angehörige, der beim Blutabnehmen in Ohnmacht fällt, und man sich um den auch noch kümmern kann.
    Scheinbar gibt es in diesem Krankenhaus keinen geeigneten Funktionsraum dafür.
    Anwesenheit von Angehörigen bei Aufklärungsgesprächen über den Eingriff, ja !Beim Durchführen möchte ich niemanden neben mir stehen haben, der mich ablenkt oder jeden meiner Handgriffe kommentiert. Bei Operationen gibt es ja auch keine Angehörigen im OP.

    LG F

  3. Inaktiver User

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich spreche PERFEKT deutsch. Überrascht dies das (immer noch)?? Entschuldige bitte, aber jeder (deutsche) Hinterwäldler sollte doch mittlerweile kapiert haben, .
    Klar ...................

    Mutter sein 35 Jahren in Deutschland, brauch aber einen Dolmetscher. Man hat es ja nicht nötig, sich mit den deutschen Hinterwäldlern zu verständigen.

    Bei einer Untersuchung müssen auch nicht x Angehörige rumstehen. Oder nachts um 23 Uhr zu zwölft ins Krankenzimmer rennen. Gibt nämlich auch noch andere Patienten - aber das sind ja nur deutsche Hinterwäldler, warum soll man Rücksicht nehmen.

    Sie unterstellt mir in dem Augenblick, daß ich die "deutschen" Regeln nicht kennen würde.
    Was ist daran "rassistisch"?

  4. gesperrt Avatar von Ila
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    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Zitat von Ila Beitrag anzeigen
    ich mag das auch nicht besonders, aber damit muss ich lernen umzugehen. gehört einfach mit zum job. beim installateur und erst recht beim Arzt



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso das denn??
    wenn ich nicht ertragen kann, dass mir jemand bei der Arbeit zuschaut, muss ich mir einen Beruf aussuchen, bei dem das möglich ist - viele fallen mir nicht ein: Privatdetektiv vielleicht oder Doppelagent.
    Einem Handwerker jedenfalls schau ich schon über die Schulter: um was zu lernen, aber auch, weil Facharbeiter schon zu oft Mist gemacht haben - oder gedacht: nur die Frau da, da muss ich es nicht so genau nehmen

    Beim Arzt will ich auch ganz genau wissen was los ist, was er warum grade tut. Die Haltung "Laie, soll mich einfach machen lassen" kann ich nicht akzeptieren. unter anderem, weil auch schon öfter Mist gemacht wurde bzw. ich tatsächlich mehr wusste, sogar fachbezogen. und das auch einordnen konnte.

    ***
    zur Erwartungshaltung, die Mutter müsste nach 35 Jahren ausreichend Deutsch können:

    das ist nur sehr bedingt vergleichbar mit Situationen, in denen wir ins Ausland gehen: auf Bildungs- und Fremdspracherwerb sozialisiert, meist mit entsprechenden Vorkenntnissen und in Berufen, in denen diese Kompetenzen erwartet und gefördert werden.

    Zudem handelt es sich in den meisten Fällen um indogermanische Sprachen, die von der Struktur her schon besser zu erfassen sind.


    Nach acht Stunden Maloche am Hochofen + langen Fahrzeiten oder als Hausfrau unter erschwerten Bedingungen, traditionell erzogen, großer Familie evtl. noch mit Putzjob o.ä. in beengten Wohnverhältnissen, möglicherweise mit kaum elementarer Grundschulbildung und mit den psychischen Belastungen, denen Arbeitsmigranten normalerweise ausgesetzt sind: wie viel Kraft, Energie, Motivation und vor allem Möglichkeit besteht danoch, sich aktiv mit dem ERwerb einer Sprache zu befassen, von der man vielleicht lange Zeit glaubte, sie in absehbarer Frist eh nicht mehr zu brauchen?

    Ich möchte die meisten, die das fordern wirklich erleben...

  5. gesperrt Avatar von Ila
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    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei einer Untersuchung müssen auch nicht x Angehörige rumstehen. Oder nachts um 23 Uhr zu zwölft ins Krankenzimmer rennen. Gibt nämlich auch noch andere Patienten - aber das sind ja nur deutsche Hinterwäldler, warum soll man Rücksicht nehmen.

    Was ist daran "rassistisch"?

    dein posting zum Beispiel. ich unterstelle der Strangeröffnerin, dass sie bis drei zählen kann: nach ihrer Schilderung waren weniger Besucher im Zimmer

  6. Inaktiver User

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    wenn ich nicht ertragen kann, dass mir jemand bei der Arbeit zuschaut, muss ich mir einen Beruf aussuchen, bei dem das möglich ist - viele fallen mir nicht ein: Privatdetektiv vielleicht oder Doppelagent.
    Einem Handwerker jedenfalls schau ich schon über die Schulter: um was zu lernen, aber auch, weil Facharbeiter schon zu oft Mist gemacht haben - oder gedacht: nur die Frau da, da muss ich es nicht so genau nehmen

    Beim Arzt will ich auch ganz genau wissen was los ist, was er warum grade tut. Die Haltung "Laie, soll mich einfach machen lassen" kann ich nicht akzeptieren. unter anderem, weil auch schon öfter Mist gemacht wurde bzw. ich tatsächlich mehr wusste, sogar fachbezogen. und das auch einordnen konnte.
    Und es gibt da die eine oder andere Untersuchung, die unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden muss. Dazu gehört die Lumbalpunktion.
    Das hat nichts mit "Ich lasse mir nicht gerne auf die Finger schauen" zu tun, sondern schlicht mit Hygiene. Nebenbei auch mit Diskretion, Schweigepflicht und anderen Dingen, die im Gesundheitswesen nunmal eine Rolle spielen.

    Daß die Besucherin dabei bleiben durfte, war sicher der Tatsache geschuldet, daß evtl. Dolmetscherdienste notwendig sein könnten.

  7. Inaktiver User

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Zitat Zitat von Lindaxxx Beitrag anzeigen
    Was jetzt aber die Aussage der Ärztin, dass wir in Deutschland sind, damit zu tun haben soll, dass du aus dem Zimmer gehen solltest verstehe ich auch nicht. Und sie war auch einfach mehr als überflüssig.

    Naja, in anderen Länden herrschen andere Sitten. In den USA z.B. ist es absolut üblich, dass die gesamte Sippe im Vorzimmer hockt, bis jemand aus der OP kommt, und ständig geht Besuch aus und ein und mischt sich ein - das wäre "hier in Deutschland" auch nicht erwünscht/erlaubt.

    Ich finde es schwierig, sich da zu beschweren, wenn man es nicht selbst gehört hat.

  8. Inaktiver User

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Nimmst du dann auch immer deinen Mann oder deine Kinder oder eine Freundin mit, wenn du zum Arzt gehst??? Damit jemand dabei ist??

  9. Inaktiver User

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Zitat Zitat von Ila Beitrag anzeigen
    [COLOR="Navy"]

    ***
    Nach acht Stunden Maloche am Hochofen + langen Fahrzeiten oder als Hausfrau unter erschwerten Bedingungen, traditionell erzogen, großer Familie evtl. noch mit Putzjob o.ä. in beengten Wohnverhältnissen, möglicherweise mit kaum elementarer Grundschulbildung und mit den psychischen Belastungen, denen Arbeitsmigranten normalerweise ausgesetzt sind: wie viel Kraft, Energie, Motivation und vor allem Möglichkeit besteht danoch, sich aktiv mit dem ERwerb einer Sprache zu befassen, von der man vielleicht lange Zeit glaubte, sie in absehbarer Frist eh nicht mehr zu brauchen?

    Ich möchte die meisten, die das fordern wirklich erleben...
    spätestens wenn "die Kinder aus dem Haus sind" könnte man doch damit anfangen, oder? oder es herrscht einfach die Vorstellung vor, dass man die Sprache eben nicht braucht.

  10. Inaktiver User

    AW: Rassistische Äußerung einer Ärztin im Krankenhaus

    Zitat Zitat von Ila Beitrag anzeigen
    zur Erwartungshaltung, die Mutter müsste nach 35 Jahren ausreichend Deutsch können:

    das ist nur sehr bedingt vergleichbar mit Situationen, in denen wir ins Ausland gehen: auf Bildungs- und Fremdspracherwerb sozialisiert, meist mit entsprechenden Vorkenntnissen und in Berufen, in denen diese Kompetenzen erwartet und gefördert werden.

    Zudem handelt es sich in den meisten Fällen um indogermanische Sprachen, die von der Struktur her schon besser zu erfassen sind.


    Nach acht Stunden Maloche am Hochofen + langen Fahrzeiten oder als Hausfrau unter erschwerten Bedingungen, traditionell erzogen, großer Familie evtl. noch mit Putzjob o.ä. in beengten Wohnverhältnissen, möglicherweise mit kaum elementarer Grundschulbildung und mit den psychischen Belastungen, denen Arbeitsmigranten normalerweise ausgesetzt sind: wie viel Kraft, Energie, Motivation und vor allem Möglichkeit besteht danoch, sich aktiv mit dem ERwerb einer Sprache zu befassen, von der man vielleicht lange Zeit glaubte, sie in absehbarer Frist eh nicht mehr zu brauchen?

    Ich möchte die meisten, die das fordern wirklich erleben...
    Sorry, aber da bin ich völlig anderer Meinung: wer im Ausland lebt, sollte auch die Sprache können.
    Und unsere Regierung sollte alles dafür tun, dass das auch geschieht, notfalls mit leichtem Zwang.
    Genau die oben beschriebenen Gründe führen nämlich (auch) dazu, dass es Rassisten leicht haben, gegen Ausländer zu stänkern.

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