sowas nennt man eine eigene meinung, la tanga. leuten, die hier von "unmenschlichkeit" reden und sich tuechtig aufregen, sollten sich lieber um die belange von kindern kuemmern, die wirklich unter unmenschlichen bedingungen gross werden muessen.
die brigitte hatte dazu einen ganz interessanten artikel:
Schicksalsrad: Welches Leben nach der Wiedergeburt? - Gesellschaft - BRIGITTE.de
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04.05.2010, 01:28
AW: US -Eltern schicken Adoptiv Kind alleine zurück...
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04.05.2010, 02:12
AW: US -Eltern schicken Adoptiv Kind alleine zurück...
Reg ich mich auf?
Nein!
Aber über so WAS könnte auch ich mich sogar aufregen. Auch, wenn mein Schicksal (das gibt es übrigens gar nicht!) es so ziemlich schlecht mit mir ganz persönlich gemeint hätte.
Und Du? Denkst Du ab und zu über Deine doch dann eher sehr glückliche Kindheit nach? Also ich eher nicht – denn ich nehme sie dann eher mal stillschweigend und ehrfürchtig so hin.
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04.05.2010, 05:15Inaktiver User
AW: US -Eltern schicken Adoptiv Kind alleine zurück...
Ist es echt so schlimm dass das Kind wieder da ist...wo es vielleicht sein will.Ich glaube, wir dürfen in diesem Fall davon ausgehen, dass eine ziemlich dumme und naive Familie unbedingt ein Kind wollte und wahrscheinlich die Traum Vorstellung hatte, der hätte dankbar zu sein, aus dem russischen Elend zu kommen.
Zu vermuten heißt nichts wissen...wir alle spekulieren hier nur.
Heim geschädigte Kinder können richtige kleine Terroristen sein, und ein Haus in totale Unruhe bringen.
Das Kind tut mir unendlich Leid...ich bin aber nicht gewillt ein Urteil zu treffen ohne all die Fakten zu haben.
Ibeth
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04.05.2010, 14:01Inaktiver User
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05.05.2010, 00:46
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05.05.2010, 01:21Inaktiver User
AW: US -Eltern schicken Adoptiv Kind alleine zurück...
der Junge hat kein Zuhause. Der stand beim Bildungsministerium vor der Tür und die werden ihn sicherlich nicht ins Sanatorium schicken sondern in das Heim, wo er hergekommen ist. Das sich ja wohl offensichtlich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, wenn der Junge so aggressiv ist wie er ist.
Dass er bei seinen Pflegeeltern in USA nicht gut aufgehoben war, will ich nicht bezweifeln. Zumal die sicherlich nicht in der Lage gewesen wären, ihm adäquat zu helfen. Auch bei noch so viel gutem Willen nicht. Schon die Sprachbarriere setzt da Grenzen.
Aber in Russland hilft ihm auch keiner. Die verwahren die Kinder maximal. Wenn sie Glück haben, kriegen sie satt zu essen und werden nicht geschlagen. Von Hilfe oder gar Therapie ist da nie die Rede.
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05.05.2010, 11:25
AW: US -Eltern schicken Adoptiv Kind alleine zurück...
Gimme five, eve_lyn!

Was mich an der Geschichte nach wie vor am meisten aufbringt, ist die Tatsache, dass da ein Kind mal eben von A nach B "transportiert" wurde, in dem Glauben (ich gebe zu, ich spekuliere), dass sich sämtliche Herkunftsprobleme incl. Heimunterbringungsproblematik in nichts auflösen würden.
Warum zur Hölle lässt man Kind und adoptionswilligen Eltern nicht die Zeit, einander kennen zu lernen? Aus diversen TV- Reportagen weiß ich, dass das andernorts der Fall sein soll.
Und merke: einmal gegenseitig "beschnuppern" sollte gar nicht gehen!


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