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  1. Inaktiver User

    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Ich sehe das auch so wie Ellipell.

    Vergebung darf nicht eingefordert werden, um sich rein zu waschen.

    Vergeben können ihm ohnehin nur die Opfer.

    Und ich glaube, dass dies ohnehin nur die Spitze eines Eisberges ist. Unvorstellbar, was Kinder in der Nachkriegszeit - und vielleicht sogar bis heute - in Kinderheimen und Internaten an Gewalt und Missbrauch erleben mussten. Und das europaweit (ich erinnere an Irland).

    Dieser Skandal wird der Kirche sehr schaden.

  2. Inaktiver User

    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Ich hätte solche Vorkommnisse bis in die 80er Jahre und darüber hinaus nicht für möglich gehalten.

    Sexueller Missbrauch ist noch ein anderes Kapitel, weil der sich im Verborgenen abspielt. Da ist es unter Umständen möglich, dass die Verantwortlichen tatsächlich jahrelang nichts von den Vorfällen mitbekommen.

    Aber wenn es um offene Misshandlung mit Gegensänden geht: Das muss mit einer gewissen Geräuschentwicklung verbunden sein, da kann sich niemand darauf berufen, er hätte nichts gesehen, nichts gehört, nichts gewusst. Das ist nur mit systematischer Vertuschung und Rückendeckung für die Täter zu erklären.
    Da haben die Schulleitung, die Kirchenoberen und auch die Eltern ganz kläglich versagt.

  3. Inaktiver User

    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und ich glaube, dass dies ohnehin nur die Spitze eines Eisberges ist.
    Eben gefunden: Missbrauch an Eliteschule

  4. gesperrt

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    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Die Rolle der Eltern stellt für mich in diesem Kontext ein bislang ungelöstes Problem dar: DA verstehe ich überhaupt nichts!

    Gab es kein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern? Haben die selbst geprügelt, so dass die Kinder da nicht auf Verständnis und Hilfe hoffen konnten?
    Sexueller Missbrauch ist schon problematischer zu kommunizieren, weil da eine Situation geschaffen wird, für die sich das Opfer schämt

  5. Inaktiver User

    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Ila, Täter bauen da ganz schlimme Szenarien auf, so dass Kinder sich tatsächlich nicht trauen, irgend etwas zu sagen. Zudem ist das im Interantsbetrieb passiert (so wie ich es verstanden hab), so dass der Kontakt wohl nicht so eng war. Und meinst du wirklich, jemand würde das einem Pater zugetraut haben? Die standen - und stehen - immer noch ein wenig über dem irdischen.

    Ergänzung: Das die Eltern nicht oder falsch reagiert haben, eventuell nichts wussten, hat nichts aber auch rein gar nichts mit der Schuld der Täter zu tun. Auch nicht mit möglicher Vergebung durch die Opfer.
    Geändert von Inaktiver User (06.03.2010 um 12:25 Uhr) Grund: ergänzt

  6. gesperrt

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    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Ellipell, ich sag doch gar nichts anderes!

    - hinsichtlich der Schläge hab ich nach der Rolle der Eltern gefragt, OHNE deswegen die Schuld der Täter geringer zu werten. ich denke nur, dass ICH auch schon vor 40 Jahren - obwohl meine Eltern Schläge auch für ein Erziehungsmittel hielten - derartige Übergriffe sofort rückgemeldet hätte und meine Eltern da auch sofort eingeschritten wären. Warum haben sich die Schüler das nciht getraut?

    - Missbrauch: ja...so wie du das eben auch darlegst

  7. gesperrt

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    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Gewalt als Teil der Erziehung war lange Zeit ein zeitgemässer Umgang. Schläge auf die Hand oder den Po wurden sowohl von Verwaltungen, den Lehrern UND den Eltern akzeptiert.

    Sexueller Missbrauch war eigentlich schon immer ein Verbrechen!

    Ich erinnere mich auch an eine Schwimmlehrerin die uns aufforderte vor dem Schwimmen ohne Badesachen zu duschen "um uns zu zeigen wo wir uns waschen sollten". Das fande ich zBsp. damals nur lächerlich und peinlich - heute wäre das auch im Missbrauchsbereich.

    Allerdings sollten die Grünen nun endlich mal ihre Verhältnis zu ihrem bekennenden Kinderschänder und Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament Daniel Cohn-Bendit überdenken! Diese hat sogar in seiner Biografie über den Missbrauch von Kindergartenkindern geschrieben und nichts passiert.

    Auch sollte man die Auswüchse der ´68er Sexualmoral und deren Spätfolgen in die Aufarbeitung mit aufnehmen. So forderte zBsp. der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck noch vor einigen Jahren die "Abschaffung der Bestrafung bei einvernehmlichen sexuellen Handlungen, unabhängig vom Alter" also auch für Kinder!

  8. Inaktiver User

    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Zitat Zitat von Nadine2 Beitrag anzeigen
    Allerdings sollten die Grünen nun endlich mal ihre Verhältnis zu ihrem bekennenden Kinderschänder und Fraktionsvorsitzenden im Europaparlament Daniel Cohn-Bendit überdenken! Diese hat sogar in seiner Biografie über den Missbrauch von Kindergartenkindern geschrieben und nichts passiert.
    Ich wär mal ein bisschen vorsichtig mit dem, was du schreibst.

  9. gesperrt

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    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    DANIEL COHN-BENDIT IST EIN BEKENNENDER KINDERSCHÄNDER!

    Im Jahr 1972 bewarb er sich beim antiautoritären und selbstverwalteten Kindergarten der Universität Frankfurt, wo er zwei Jahre tätig war:

    „Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren – eine fantastische Erfahrung“ – schwärmt Cohn-Bendit.

    Dann offenbart sich der Kinderschänder: „Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an.“

    Er habe „richtig fühlen“ können, „wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.“

    Es sei ihm mehrmals passiert, „daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“

    Je nach Umständen reagierte er „unterschiedlich“ – bekennt Cohn-Bendit: „Aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme.“

    Weiter: „Ich habe sie gefragt: »Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?« Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.“

    Der Täter dementiert nicht
    Im Januar 2001 wurde Cohn-Bendit von dem früheren deutschen Außenminister Klaus Kinkel in der Berliner Tageszeitung ‘B.Z.’ aufgefordert klarzustellen, „daß es in Kontakt mit den Kindern nie zu unsittlichen Berührungen bei Ihnen oder durch Sie gekommen ist.“

    Cohn-Bendit erklärte im gleichen Blatt, daß ihm damals „das Problem nicht bewußt“ gewesen sei.

    Man habe versucht, „in einem kollektiven Diskurs eine neue Sexualmoral zu definieren“.

  10. Inaktiver User

    AW: Pater Johannes Bauer - Kloster Ettal

    Nadine, ich kenne die Passage aus Cohn-Bendits Biographie. Er hat sich dazu ja auch erklärt.

    Nicht, dass ich sein Verhalten gut finde, aber es kam zu keinem Verfahren oder Verurteilung, deshalb finde ich es problematisch, ihn als Kinderschänder zu bezeichnen.

    Aber tu, was du nicht lassen kannst.

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