Hallo Saranya,
ich hab kein Problem mit dem Jobcenter als meinem derzeitigen "Arbeitgeber" - ich habe hier in Berlin-Charlottenburg wirklich Glück mit den Sachbearbeitern, sowohl bei der Arbeitsvermittlung als bei der Leistungsabteilung.
(In Berlin-Neukölln war das anders.)
Über den Sinn - oder Un-Sinn von 1-Euro-Jobs mögen andere diskutieren, für die meisten, die solche Jobs machen, ist das eine gute Sache.
In allen Bereichen, in denen es um die Arbeit mit Menschen geht, fehlt hinten und vorne Geld und Personal: Krankenhäuser, Altenheime, soziale Träger etc.
Ach, ich bin grad richtig gefrustet.
Antworten
Ergebnis 351 bis 360 von 1488
-
28.02.2010, 09:24Inaktiver User
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
-
28.02.2010, 09:42
-
28.02.2010, 13:58
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
Zeige den Menschen die Realität und sie werden dich beschimpfen, dich schlagen, dich verachten, dich ignorieren...
Zeige ihnen eine Lüge, an der sie kaputt gehen und du bist ihr Gott...
Am 13.juli 2013 hab ich nach
6 jahren meinen 5000.beitrag geschrieben.viele
Mädels schaffen das bei der BRI an einem Tag
-
28.02.2010, 14:11Inaktiver User
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
Hast Du mal über die Finanzlage der Städte und Gemeinden gelesen?
Ich wohne an einem städtischen Park. Seit Jahren wird dieser Park überwiegend von den Anwohnern gepflegt. Wo ist das Problem? Früher haben die Menschen ihre Umgebung auch selbst gepflegt. Wieso glauben wir heute, wir könnten alles an den Staat delegieren, der das gefälligst erledigen soll und zwar jetzt sofort.
-
28.02.2010, 14:19
-
28.02.2010, 14:29Inaktiver User
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
die Leute stehen den Kommunen zusätzlich zur Verfügung und ersetzen keine Stellen, da sie Stellen ausfüllen die es gar nicht gäbe ohne die Arbeitsmaßnahmen.
Warum ist das eigentlich so schwer zu verstehen, es geht nicht darum sich billiger Arbeitskräfte zu bedienen, es geht darum Menschen die es nicht von alleine schaffen, wieder in einen Arbeitsalltag zu integrieren.
Und wer von den Sozialleistungen des Staates profitiert, sollte eben auch bereit sein, selber wieder Teil der Solidargemeinschaft zu werden und wenn er Friedhofswege sauberhält, oder einen alten Menschen ein Buch vorliest, dann ist das nur legitim. Vorrausgesetzt er bringt die Fähigkeiten dazu mit, leider fehlt es manchen Harzt 4 Empfänger selbst daran, seih es nun aus gesundheitlichen oder anderen Gründen, die müssen dann auch keine Maßnahme machen und bekommen trotzdem ihre Grundsicherung.
-
28.02.2010, 14:31Inaktiver User
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
Für solche Arbeiten kann jeder eingesetzt werden, der Geld vom Staat erhält. Ich finde dieses Klassendenken falsch besonders, wenn es in einem bestimmten Thema keinen Mehrwert bringt. Ob der Friedhof, Park, Bürgersteig von einem Akademiker oder Ungelernten gefegt wird, spielt m. E. keine Rolle.
Aus meiner Sicht sollte dringend definiert werden, welche Tätigkeiten die Kommunen nicht mehr selbst erledigen können, weil das Geld fehlt, bzw. für andere Dinge ausgegeben werden muss. Und diese - und dann nichts Anderes - sollte von denen erledigt werden, die staatliche Lesitungen erhalten. Es gibt davon m. E. so viele, dass die Diskussion wer wem den Job wegnimmt, oder wer durch wen eingespart wird, sich erledigen sollte. Es kann sich dann ja Jeder aus dem großen Topf der unterschiedlichsten Dinge das raussuchen, was ihm am besten gefällt.
-
28.02.2010, 14:43
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
Und wozu gibt es dann den Ausbildungsberuf Landschaftsgärtner ? In meiner Stadt gibt es auch anspruchsvolle Park- und Gartenanlagen, nicht nur Rasenflächen.
Aber ich habe von einer möglichen Lösung gehört. Man nehme eine entsprechende Anzahl Arbeitsloser, die ausgerüstet mit Schneekanonen für genügend Schnee sorgen, damit die Hartz IV-Empfänger schneeschippen können (ganzjährig)
Geändert von marionett (28.02.2010 um 14:50 Uhr)
-
28.02.2010, 15:09
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
Ich frage mich, wie wir eigentlich vor ca. 25 Jahren überlebt haben. Da gab´s zum einen keine Leiharbeit. Wie haben die Firmen eigentlich damals ihre Auftragsspitzen und Krankenstände und Urlaubszeiten abgedeckt? (Hoffe, man erkennt die Ironie). Befristung ohne Grund wie Schwangerschaft oder projektbezogene Arbeit gab´s ja auch nicht.
Zum zweiten gab´s keine 1,- Euro-Jobs. Hat damals niemand Laub gefegt oder Schnee geschippt? Was war in den Krankenhäusern? Da müssten die Firmen, Kommunen und Krankenhäuser doch in rauhen Mengen pleite gegangen sein...?
-
28.02.2010, 15:12Inaktiver User
AW: Hartz IV-Empfänger sollen Schneeschippen :wie?:
Damals gab es Personalüberhang, es wurden Leute quasi auf Vorrat beschäftigt, da gab es keine Lücken, es gab immer Kollegen, die einspringen konnten. Daraus resultierte natürlich auch Leerlauf. Dann begann man damit, Personal abzubauen.
Daher gibt es heute keinen Überhang mehr, jedenfalls nicht in profitorientierten Unternehmen. Da ist die Personaldecke derart knapp kalkuliert, dass Ersatz beschafft werden muss, wenn jemand ausfällt.


Zitieren

