Liebe Userinnen, liebe User,
Eine Mutter hat ihre Kinder in einer Pizzeria in Italien ausgesetzt – und rechtfertigt sich nun im Fernsehen für ihr Handeln.
Lesen Sie auf BRIGITTE.de, warum es BRIGITTE-Redakteurin Katrin Schmiedekampf schwer fällt, die öffentliche Entschuldigung von Ina Caterina R. zu glauben.
Wir fragen uns: Ist das Fernsehen der richtige Ort, um sich bei seinen Kindern zu entschuldigen?
Was meinen Sie?
Eine angeregte Diskussion wünscht
Ihnen Ihre BRIGITTE.de-Redaktion
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Ergebnis 1 bis 10 von 33
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12.05.2009, 14:31
Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.
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12.05.2009, 14:39
AW: Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
Hallo,
ich persönlich halte generell nichts davon, seine persönlichen Höllen - am liebsten noch *von wegen Quote* provoziert- in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Und ich denke, dass die Medien die Mutter dazu aufgefordert haben, sich öffentlich bei ihren Kindern zu entschuldigen.
Kommt ja auch *gut* eine personifizierte Rabenmutter vorzuführen.
Wichtiger wäre es meiner Meinung nach, der Mutter die Unterstützung zu ermöglichen, die sie braucht um wieder einen Zugang und vor allen Dingen ein Verantwortungsgefühl für sich, ihre Kinder und ihr Leben zu erlangen.
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12.05.2009, 14:43Inaktiver User
AW: Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
Was ist das für ein Artikel, in welchem auf eine (welche???) Fernsehsendung bezug genommen wird, ohne diese näher zu beschreiben.

Gehen Sie davon aus, dass jede userin weiß, welche Sendung Sie meinen?
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12.05.2009, 14:45
AW: Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.
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12.05.2009, 14:46Inaktiver User
AW: Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
Ja, habe gestern einen Teil gesehen und fand es ätzend wie die Frau vorgeführt wurde. Die Journalistin stellte dämliche Fragen und immer auf Verhörniveau, lief wie eine Polizeibeamtin nebenher. Frau Saalfrank musste auch wieder ihre Weisheiten absondern. Dass es nicht gut war für die Kinder (Verlassensangst! - boar wie professionell) und die Mutter beim nächsten Problem, aber eine andere Lösungsstrategie entwickeln muss.
So, so, der Brigitte-Redakteurin Katrin Schmiedekampf fällt es also schwer der Mutter zu glauben.
Aber Katharina Saalfrank kann man jedes Wort glauben?
Also meint Frau Schmiedekampf vielleicht auch, dass Kinder an der Grenze zur Misshandlung im Fernsehen vorzuführen ("Mutti will euch nicht mehr hauen") den Kindern nicht so viel schadet, wie in einer Pizzeria zurückgelassen zu werden.
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12.05.2009, 14:49
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12.05.2009, 15:36Inaktiver User
AW: Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
Die Mutter kann sich bei ihren Kindern auf diesem Wege gar nicht entschuldigen, weil die den Beitrag weder sehen konnten (hoffe ich mal so - wegen der Uhrzeit) noch ihn in ihrem jetzigen Alter verstehen würden.
Das einzige Ziel der Mutter war, der Öffentlichkeit zu erklären, was ihre Motive waren, nachdem die Medien sie als Rabenmutter dargestellt haben.
Ich habe recht früh im Beitrag abgeschaltet, weil ich derartige Sendungen für dumm halte.
Aber andererseits vermute ich mal, dass die Eltern ziemlich verzweifelt gewesen sein müssen und wohl keinen anderen Ausweg mehr gesehen haben. Und die Situation, wie sie sich den Eltern in dem Moment dargestellt hat, lässt sich vielleicht juristisch aufarbeiten, aber die menschliche Seite kann ein Außenstehender (will sagen: Wir hier) nicht beurteilen.
Wir können nur hoffen, dass wir selbst nie in eine entsprechend verzweifelte Lage kommen.
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12.05.2009, 15:42Inaktiver User
AW: Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
Es war ja wohl auch davon die Rede, dass Hinweise auf einen geplanten Suizid gefunden wurden. Ausgehend von einem absoluten psychischen Ausnahmezustand - die Kinder hatten Hunger, die Familie null Geld, der Partner vor der Polizei auf der Flucht - war die Tatsache, die Kinder an einem sicheren Ort zu lassen sicherlich die beste Alternative. Denn in ähnlichen Fällen haben die Kinder solche Tragödien schlicht nicht überlebt.
Ich habe den Fernsehbeitrag nicht gesehen, aber den Artikel in brigitte.de halte ich für sehr einseitig und wertend.
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12.05.2009, 15:46
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12.05.2009, 15:51Inaktiver User
AW: Ausgesetzte Kinder: Die Reue der Mutter
warum ist der Strang eigentlich angepinnt?
Könnte man sonst vielleicht feststellen, dass er in die Versenkung gerät?
Ich meine, was wird denn erwartet? Welche Diskussion? Wir kennen weder die Mutter noch die Kinder und erst recht nicht die persönlichen Umstände. Und es wird sie sicher niemand dazu gezwungen haben alles vor einer Fernsehkamera zu sagen oder?
Was hilft es also, wenn wir jetzt sagen: "Finde ich schlimm", "Find ich gut so" oder "Mir doch egal"
???????
Wie Diskussionen zu solchen Themen hier meist enden wissen wir doch nun wirklich alle.


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