Etwas was mich total aus der Fassung gebracht hat und mir keine Ruhe laesst. Ich hoffe es geht euch genauso und ihr schliesst euch der Hilfebewegung fuer die Englaenderin Marnie Pearce an, die in Dubai immer noch im Gefaengnis sitzt, weil sie die Frechheit hatte, mit einem Mann eine Tasse Tee in ihrem Haus zu trinken (das ist gegen das Sharia Gesetz). Darueber hat sie jetzt auch das Sorgerecht fuer ihre Kinder verloren und fuerchtet, diese nicht mehr wieder sehen zu koennen, weil sie nach der Haft gleich abgeschoben wird. Bitte helft ihr und macht ihr Schicksal so vielen wie moeglich bekannt. Infos koennt ihr ueber die nachfolgenden links abrufen oder aber auch ueber amnesty international.
http://www.thepetitionsite.com/14/fr...-marnie-pearce
Save Marnies Babies
Uebrigens ist ihr Ex-Mann ein leitender Angestellte bei Proctor &Gamble beschaeftigt. Die Firma weigert sich aber, hierzu in irgendeiner Weise Stellung zu nehmen, auch wenn das Handeln dieses Mannes eindeutig gegen saemtliche westlichen Werte, Gesetze und Moralvorstellungen geht und somit im Gegensatz zum Firmenethos ist.
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Thema: Helft dieser armen Frau!
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06.04.2009, 12:00
Helft dieser armen Frau!
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06.04.2009, 12:18
AW: Helft dieser armen Frau!
'Adultery' in Dubai mum's husband is the real love cheat - mirror.co.uk
Bei diesem LInk kommt ihr auf das Video, dass Marnie zeigt wie sie ihre Kinder abliefern muss. Es ist herzzerreissend und mit Abstand das aufwuehlendste, was ich in langer Zeit gesehen habe.
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06.04.2009, 12:21Inaktiver User
AW: Helft dieser armen Frau!
Was hat die Firma damit zu tun? Ich finde es nicht sonderlich begrüßenswert einen Firmennamen mit hinein zu ziehen, nur weil der Mann da arbeitet.
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06.04.2009, 12:28
AW: Helft dieser armen Frau!
Weil jeder Arbeitgeber auch eine moralische Verantwortung hat und wenn sich die Firma Integritaet, Ehrlichkeit, Verantwortung, Glaubwuerdigkeit auf die Fahne schreibt, ein leitender Mitarbeiter aber entgegen all dieser Richtlinien sich verhaelt, mit der Konsequenz, dass jemand unschuldig im Gefaengnis sitzt, dann ist da ein direkter Zusammenhang oder nicht??
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06.04.2009, 12:30
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06.04.2009, 12:36
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06.04.2009, 12:38
AW: Helft dieser armen Frau!
Danke Maerchenglanz!
Ich wuerde auch von einem Arbeitgeber erwarten, dass er eingreift, wenn er erfaehrt, dass ein Angestellter z.B. seine Ehefrau verpruegelt. In diesem Fall, hat er sogar dafuer gesorgt, dass sie im Gefaengnis landet.
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06.04.2009, 12:42
AW: Helft dieser armen Frau!
WEnn ich in so ein Land fahre, muß ich damit rechnen, dass ich auf Männer treffe, die erst einmal so ein Angebot liebend gerne annehmen statt im Vorab dies abzulehnen, weil es unschicklich ist (und was sie genau wissen) um das dann für ihre scheinheiligen Zwecke auch noch auszunützen.... und zum Fallstrick machen...
Ich muß also wissen, dass es bestimmte Regeln einzuhalten gilt. Ohne Wenn und Aber. Und wenn nicht:
Diese engstirnigen Männer werden auch nicht davon abzuhalten sein, so ein Verhalten abzustellen. Schließlich ist es Tradition, welche europäische Frau wagt da einen Eingriff... Das wäre ja noch schöner...
In diesen Köpfen gehen Dinge ab, da werden Proteste von noch verrückteren Frauen (als die sie uns hier abtun) doch ebenso böse und unsittlich abgetan. Und noch mehr bekämpft....oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
.... das wird schon.....
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
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06.04.2009, 12:44
AW: Helft dieser armen Frau!
Ist zwar jetzt vollkommen OT, aber ich persönlich würde mich weigern, in diesem Land auch nur Urlaub zu machen, da Frauen dort absolut keine Rechte haben.
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06.04.2009, 12:50
AW: Helft dieser armen Frau!
Hallo Belonya,
ich glaube, Du hast da etwas missverstanden. Marnie Pearce hatte sich von ihrem langjaehrigen Ehemann getrennt, weil DIESER fremdgegangen war. Sie ist aber in Dubai in deren Haus wohnen geblieben, damit die Kinder weiterhin Zugang zum Vater haben. Leider hat dann der getrennt lebende Ehemann die Housemaid bestochen, damit diese ihm sofort meldet, wenn seine von ihm getrennt lebende Ehefrau irgendeinen Kontakt mit einem Mann hat. Das ist dann ja auch geschehen. Ein Bekannter von ihr hat sie besucht, um den Computer zu reparieren. Als die beiden dann zusammen eine Tasse Tee tranken, wurde das Haus von dem Ehemann mit der Polizei im Schlepptau, gestuermt und Marnie verhaftet. Der Bekannte, ebenfalls Englaender und Marnie hatten vor Gericht keine Gelegenheit sich zu aeussern. Marnie wurde abends dann auf Kaution freigelassen, spaeter aber zu 6 Monaten Haft verurteilt. Sie legte Berufung ein und tauchte mit ihren Kindern unter. Das Land konnte sie nicht mehr verlassen, da ein Gerichtsverfahren gegen sie am Laufen war. Das Urteil wurde dann auf 3 Monate verkuerzt und die Kinder wurden dem Vater uebertragen. Marnie hatte noch die britischen Behoerden angefleht, ihre (ebenfalls britischen) Kinder aus dem Land zu holen und ihren Eltern zu uebergeben. Leider vergebens. Amnesty International nennt Marnie Pearce a prisoner of conscience.


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