Ich glaube mit dem Abstreiten machen sie es nur schlimmer.
Und das weiss doch jeder halbwegs intelligente Mensch.
Da werden Wortspaltereien um den Begriff "Psychotherapie" betrieben, während noch nicht mal alle Opfer beerdigt sind.
Das ist geschmacklos und in meinen Augen auch dumm (wenn man stattdessen hätte schweigen können. Wofür sicher viele Verständnis hätten).
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Thema: Winnenden
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14.03.2009, 21:57
AW: Winnenden
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14.03.2009, 21:58Inaktiver User
AW: Winnenden
Wie gesagt kenne mich PC-technisch nicht gut aus, aber wenn dem so ist, wie Du schreibst, dann ist das fatal!
Dennoch denke ich, dass es mehr als notwendig wäre, solche Spiele zu verbieten. Alleine deshalb, um zu demonstrieren, dass sie gefährlich sind und Kinder und Jugendliche in ihrer psychischen Entwicklung gefährden und stören können. Wenn sie offiziell weiterhin für Kinder und Jugendliche frei zugängig sind, wird darüber auch gar nicht nachgedacht und Eltern haben es schwerer, ihren Kindern diese Spiele zu verbieten.
Sie sind für mich nicht das alleinige Problem und dennoch.....
.....ein nicht zu unterschätzendes Problem!
Mehrere Faktoren spielen m.E. hier zusammen, dass es zu so einem Eklat kommen kann. In meinem ersten Beitrag zu diesem
Thema #884 hatte ich dies näher erläutert.
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14.03.2009, 22:06
AW: Winnenden
Drink in your summer, gather your corn
M. Jagger
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14.03.2009, 22:11
AW: Winnenden
Dass denke ich auch.
Und sie werden sich auf labile, aggressive, psychotische Menschen anders auswirken.
Verbieten würde ich in einer KB-Diktatur ganz viel wollen

Prügelnde Eltern, Tierquäler, Mörder, Umweltverschmutzung usw.
Aber es geht eben nicht.
Und das hat auch wieder seinen Sinn, denn am Ende landen wir in einer Verbotsgesellschaft.
Das würde Herrn Schäuble so passen.
Freiheit hat ihren Preis. Damit der nicht so hoch ist, muss man die Gefahren offen ansprechen und "bearbeiten".
Das halte ich für die bessere Strategie
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14.03.2009, 22:13
AW: Winnenden
Dasselbe habe ich auch gedacht, als ich den Bericht über die Eltern auf SPIEGEL ONLINE las. Der Vater möchte damit seinen Kopf aus der Schlinge ziehen, er könnte nämlich sonst wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden. Wenn Tim K. KEINE psychischen Auffälligkeiten gezeigt und keine Therapie gemacht hätte, wäre das Ganze nur eine "Ordnungswidrigkeit" (die Waffe mit Munition offen im Schlafzimmer aufzubewahren).
Die Eltern haben jetzt den Arzt der Psycho-Klinik angezeigt. Da fragt man sich: Haben die sonst keine Probleme???
Auf mich wirkt so ein Verhalten sehr gefühlskalt und roh, auch egoistisch. Der Vater trägt meiner Meinung nach eine große Mitschuld, der er sich jetzt mit allen juristischen Tricks entziehen will.
Außerdem ist es doch ein Leichtes, nachzuweisen, dass Tim K. mehrmals ambulant in der Klinik war - was soll dann das offensichtliche Lügen?
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14.03.2009, 22:15Inaktiver User
AW: Winnenden
Zitat von niederrheiner
tja man muss sich aber bitte auch gedanken machen das diese killerspiele bisher bei jedem auf dem Pc gefunden wurde der einen amoklauf gemacht hat.
Das ist sicherlich richtig, dass hier das Extrem ausschlaggebend ist. Dennoch glaube ich, dass aufgrund solcher Gewaltmedienspiele und dem sonstigen Medienzeitgeist etc. unsere Kinder / Jugendlichen stark beeinflusst werden und emotional abstumpfen. Ihre Hemmschwelle zur Gewaltbereitschaft sinkt. Jugendliche legen heutzutage eine unglaubliche Gewaltbereitschaft an den Tag, mit der Eltern und Lehrer oftmals überfordert sind. Deswegen möchte ich es an dieser Stelle nochmals erwähnen:
Kindern und Jugendlichen fehlen neben Liebe und Aufmerksamkeit heutzutage vor allem GRENZEN!
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14.03.2009, 22:16
AW: Winnenden
So?Freiheit hat ihren Preis. Damit der nicht so hoch ist, muss man die Gefahren offen ansprechen und "bearbeiten".
Da ich nebenan jedoch gerade eine Einschränkung der Pressefreiheit fordere, darf ich nichts sagen...
Drink in your summer, gather your corn
M. Jagger
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14.03.2009, 22:27Inaktiver User
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14.03.2009, 22:31Inaktiver User
AW: Winnenden
Hummelchen, ich denke sowohl als auch! Aufgrund von vielfältigen gesellschaftlichen Entwicklungen gibt es z.B. immer mehr zerrüttete Familien. Kinder erleiden oftmals durch Scheidung der Eltern einen Knacks. Dies sind für mich z.B. Kinder, die dann besonders gefährdet sind und sich von Gewaltspielen angezogen fühlen. Ausgeglichene Kinder sind sicherlich weniger gefärdet, da gebe ich Dir recht, aber sie sind m.E. auch nicht unbeeinflusst davon, da es aufgrund des Zeitgeistes auch sie erreicht und es sei es durchs Fernsehen, durch dort gezeigte brutale Videoclips und dreckige Rapperstücke, deren Texte teilweise so widerlich sind, dass mir beim zufälligen Hören schlecht wird. Hinzu kommt, das selbst ausgeglichene Kinder oftmals in ihrer späteren Pubertät schwierige Phasen durchleben, wo auch sie mehr oder weniger gefährdet bzw. verleitet und negativ geprägt werden können, da diese Internet- und TV-Medien über das Unterbewußtsein an den Menschen herantreten und diesen beeinflussen.
Der richtige Ansatz ist sicherlich: Unsere Kinder und Jugendlichen innerlich zu stärken und ihnen innere und sozial Werte zu vermitteln, aber auch: Ihnen deutliche Grenzen aufzuzeigen.
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14.03.2009, 22:32
AW: Winnenden
Cum grano salis



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