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- PETA - Massentierhaltung
Mehr als 574 Millionen Tiere werden alleine in Deutschland von der Fleischindustrie jährlich getötet. Die Zustände in den Mastbetrieben und die Tötungsmethoden in den Schlachthöfen sind oftmals so schockierend, dass sie jeden mitfühlenden Menschen zutiefst erschüttern. Denn die Mehrheit der Nutztiere leben nicht auf einer grünen Wiese, sondern in dunklen Ställen, haben nie das Tageslicht gesehen, oftmals mit offenen, blutigen & entzündeten Wunden, mit unerträglichen Schmerzen, dreckigem Trinkwasser, kein Stroh als Unterlage oder als Schlafplatz. Küken leben mit Dutzenden anderen in Käfigen und müssen in der Enge über verstorbene Genossen laufen...die männlichen Küken haben keine Nutze und werden bevor sie überhaupt richtig angefangen haben zu leben, vergast und in die Mülltonne geworfen...
Macht euch folgendes klar: Die Massentierhaltung der modernen Landwirtschaft strebt danach, eine maximale Menge an Fleisch, Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren, und das bei minimaler Platzanforderung. Kühe, Kälber, Schweine, Hühner, Truthähne, Enten, Gänse, Kaninchen und andere Tiere werden in kleinen Käfigen oder Ställen gehalten, oft so beengt, daß sie sich nicht einmal umdrehen können. Man beraubt sie jeglicher Bewegungsmöglichkeit, damit ihre ganze Körperenergie in das Fleisch geht, das der Mensch später verzehrt. In den USA werden sie z. B. zusätzlich mit Wachstumshormonen gefüttert, damit sie schneller fett und größer werden und mehr Milch oder Eier produzieren, als die Natur es ursprünglich vorsah. Da Beengtheit die wesentlichen Grundlagen für Erkrankungen bietet, werden die Tiere in der Massentierhaltung mit enormen Mengen an Pestiziden und Antibiotika gefüttert und besprüht, die sich dann in ihren Körpern ansammeln und auf die Menschen übergehen, die diese Tiere verspeisen, was wiederum zu ernsthaften Gesundheitsgefährdungen für den Menschen führt.
Das ist etwas, das mich fassungslos macht, das mich die Fassung verlieren lässt. Das wahrzunehmen, tut einfach weh.
Warum schauen soviele Menschen einfach weg, die doch behaupten, Tiere zu mögen?
Mir geht es gar nicht darum, dass alle Menschen Vegetarier werden sollen. Aber wie kann man Fleisch von Tieren essen, die derart gefoltert wurden, ohne dass einem schlecht wird?
Mir geht es auch nicht darum, Menschen anzuprangern oder ihnen zu beweisen, wie schlecht sie doch sind.
Ich wünsche mir einfach mehr Mitgefühl. Weil das Leid dieser Tiere mir einfach weh tut. Es ist unrecht.
Und komme mir keiner und versuche mir weiszumachen, das sei notwendig für unseren Lebenserhalt!
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Ergebnis 1 bis 10 von 222
Thema: Massentierhaltung
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15.02.2009, 13:07
Massentierhaltung
Geändert von Nubia (15.02.2009 um 13:13 Uhr) Grund: Korrektur
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15.02.2009, 14:25Inaktiver User
AW: Massentierhaltung
Hallo Nubia,
die meisten Menschen halten sich für tierlieb,aber wehe
Milch,Butter und Eier werden mal ein paar Cent teurer !
Das ist ein Thema,was gerne verdrängt wird,das verpackte Fleisch,die Milch im Tetra usw,sehen ja auch "normal" und appetitlich aus,es sind grasende Kühe abgebildet,Grünzeug pickende Hühner auf Eierkartons usw.
Der Gesetzgeber allein könnte da was ändern und zwar europaweit,
wir Verbraucher müssen zudem bewusster (und auch teurer) einkaufen und das Zeugs aus der Qualhaltung in den Regalen liegen lassen.Das wird kaum passieren.Der Mensch ist bequem und auf seinen Vorteil bedacht und solange das Grauen nicht sichtbar ist,beim Blick aus dem Fenster....Nutztiere haben fast keine Lobby,die
"Tierproduzenten" um so mehr,was ist das für eine Rangelei, um den Verbot der Qualhaltung bei Hühnern,um jeden Millimenter Käfigfläche wird gerungen! Warum gibt es nach wie vor Unsummen an Subventionen für Massentierhaltung, indes viele Kleinbetriebe,die ihre Nutztiere teilweise artgerechter halten,leer ausgehen?!
Es sind ja keineswegs nur "Arme", die das billig erzeugte Kotelett und
die Milch aus Massenställen kaufen,vor den Discountern stehen
genug PKWs der Nobelklasse und für Urlaub und anderes ist auch immer genug auf der Kante.Naja, so mancher frisst sich zu Tode,an zuviel Fleisch,Junkfood und Billigfraß,ich kann eine gewisse Schadenfreude nicht verhehlen,wenn ich vom "Gammelfleisch" und ähnlichen Skandalen lese,besonders die Deutschen sparen am liebsten beim Essen....(ich fürchte,es wird ich nicht wirklich was daran ändern)
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15.02.2009, 14:35Inaktiver User
AW: Massentierhaltung
So sieht es aus......
Restriktivere Kontrollen und Vorgaben für die verarbeitenden Betriebe könnten Abhilfe schaffen.
Sowie die Akzeptanz der Verbraucher angemessene Preise für Fleisch und Wurst etc. zu bezahlen.
Jeder kann das für sich akzeptabel steuern. Ich möchte nicht ausschliesslich vegetarisch leben aber schau ganz genau woher ich meine tierischen Produkte beziehe.
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15.02.2009, 14:46Inaktiver User
AW: Massentierhaltung
Mal eine provokante Frage:
Meint ihr es ändert sich was wenn dieses Thema hier immer wieder aufs neue durchgekaut wird? Und immer wieder mit den gleichen Worten? Nein, mir wird das auf jeden Fall zu langweilig.
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15.02.2009, 14:59Inaktiver User
AW: Massentierhaltung
Och, ich finde das schon in Ordnung, wenn immer wieder darauf hingewiesen wird und langweilig finde ich dieses Thema schon mal gar nicht. So bleibt es im Gedächtnis und bringt den einen oder anderen vielleicht doch mal zum Nachdenken.
Vom Totschweigen geht es vielen Menschen vielleicht besser, den Tieren aber bestimmt nicht.
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15.02.2009, 15:20
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15.02.2009, 15:28Inaktiver User
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15.02.2009, 15:47Inaktiver User
AW: Massentierhaltung
Ist doch piepegal, ob das jetzt ein alter oder ein neuer Strang ist - es geht doch um die Sache selbst. Andere Themen gibt's auch mehrfach - hast Du dort auch nachgehakt?
Massentierhaltung : Das kurze Leben von Ferkel 0146 - Wirtschaft - STERN.DE
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15.02.2009, 17:07Inaktiver User
AW: Massentierhaltung
War das nicht die PETA die meinte, die Massenaufzucht wäre für die Tiere vergleichbar mit dem Holocaust? Diese Aussage ist sicher provokant aber ich halte sie für zutreffend.
Die meisten Menschen wissen doch um diese Zustände, aber sie möchten sich trotzdem nicht "den Appetit auf Ihr tägliches Schnitzel/Wurst verderben lassen". Solange wird sich leider auch nichts ändern.
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15.02.2009, 17:35
AW: Massentierhaltung
Bei der PETA handelt es sich auch nicht um eine Tierschutz- sondern eine Tierrechtsorganisation.
Ich seh es auch so.
Im Übrigen... Stränge, die mich langweilen, die schau ich mir einfach gar nicht an.
Genau DAS hab ich vorhin gedacht: wenn ein einziger Mensch vielleicht auf den Link klickt und dadurch den entscheidenden Kick bekommt, von nun an etwas zu ändern, dann ist der Zweck erfüllt.
Aber steter Tropfen höhlt den Stein. Bei mir hat es auch einige Hinweise und Anstöße gebraucht, bis ich wirklich etwas geändert habe.


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