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  1. Registriert seit
    06.12.2018
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    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    Ihr meint wahrscheinlich Miracle Morning. Jedenfalls heißt das Buch, nach dem der Trend entstanden ist, so.


  2. Registriert seit
    20.07.2010
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    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte ich dieses Wiedereinschlafen unterdrücken und wenn ich halt um zwei oder drei Uhr nachts wach werde, einfach aufstehen und nicht versuchen, wieder einzuschlafen, um aus dieser "Angewohnheit" rauszukommen. Der Körper wird sich den benötigten Schlaf dann schon irgendwann holen. Allerdings sind die Nachtstunden auch nur begrenzt nutzbar, einerseits muss ich einigermaßen leise verhalten und, wie ich bemerkt habe, bin ich zu dieser Uhrzeit nicht besonders konzentrationsfähig. Was ich nachts getan habe, z. B. stricken, stellt sich am nächsten Tag häufiger als Murks raus.
    Wie lange liegst du da so wach?
    Ich kenne das Problem

    Ich versuche mich immer damit irgendwie zu arrangieren:
    Wenn ich einigermaßen entspannt wach bin oder so diffus wach, dann bleibe ich liegen und versuche es zu nehmen wie es kommt.

    Wenn ich länger (gefühlt) wach liege und davon recht genervt bin, dann stehe ich auf.
    Ich verlasse das Schlafzimmer und gehe in einen anderen Raum. Oft hilft es schon ins Bad zu gehen und was zu trinken etc.
    Oder wirklich aufstehen und z. B. auf der Couch lesen.

    (Ich lese aber dann auch oft im Bett und schlafe nach einer Weile wieder ein, beim nächsten Müdigkeitsschub....)

    Reine Lehre ist aber, aufstehen, Schlafzimmer verlassen: Denn nichts ist schlimmer als ruheloses rumwälzen und mit der Schlaflosigkeit hadern.


  3. Registriert seit
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    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    Lea, ich finde du klingst irgendwie "freizeitgestresst"?
    Hast du das Gefühl, in deinem Leben kommt zur Zeit der Spaß zu kurz? Dass du zu deinen Hobbies nicht kommst?

    Ich gehe tatsächlich auch im Dunkeln und am liebsten in der jew. Dämmerung spazieren oder joggen. Ich lebe in einer Stadt, also stockdunkel ist es eh nie.

    Tageslicht (super super wichtig zum schlafen!) tanke ich bewusst jeden Mittag. Da gehe ich raus ins Freie und hole meine Dosis Licht für meinen Serotonin/Dopamin-Stoffwechsel.
    Das ist wichtig, damit nachts, im dunkeln der Melatonin-Stoffwechsel in die Gänge kommt. Wenn man tagsüber nicht genug Tageslicht hatte, dann schläft man abends schlechter.


  4. Registriert seit
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    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    Mir ist bewusst, dass ich mir regelmäßig für ein paar Monate im Jahr eigentlich zuviel an Freizeit-Aktivität aufbürde. Es macht mir aber eben soviel Spass und ich habe noch keine Light-Version gefunden, für die ich mich genauso begeistern kann.
    Die festen Hobbytermine sorgen immerhin dafür, dass ich in Hochdruckzeiten am Arbeitsplatz meine Arbeitszeit nicht grenzenlos ausdehne. Ich habe halt Termine am Abend und muss rechtzeitig Feierabend machen. Diese Struktur brauche ich, ich habe durchaus ein Problem damit, den Stift einfach mal fallen zu lassen, wenn ich selbst keine zwingenden Gründe dafür habe. Meine Arbeit mache ich überwiegend auch mit Freude.

    Okay, aber ist natürlich richtig, das Problem dabei bin ich, die irgendwie zuviel auf einmal will. Und wenn ich was mache, das auch richtig und (möglichst) gut machen will.


    Zum Schlafrhythmus: Ich vermeide es auf die Uhr zu gucken (aber bei offenem Fenster höre ich die Kirchenglocken). Meine Wachphasen beginnen so ca. zwei bis zweieinhalb Stunden nach dem Einschlafen (heißt zwischen Mitternacht und ein/zwei Uhr morgens), einschlafen tue ich wohl so gegen vier oder fünf Uhr, ca. eine Stunde später stehe ich dann auf. Wenn sich kein dunkles Gedankenkarussell einstellt, ist es auch nicht so schlimm, ich bleibe dann einfach liegen und lasse meinen Kopf arbeiten, nicke zwischendurch auch sicher immer mal wieder weg. Nerviger ist es, wenn der Blues kommt oder Arbeitsstress durchschlägt, dann versuche ich es mit Ablenkung. Gerade bei Arbeitsstress habe ich auch versucht, die nächtliche Zeit zur Bearbeitung bestimmter Aufgaben zu nutzen, aber das bringt nicht viel, ich bin nachts nicht gut im Problemlösen.

    Wir haben im Büro seit einigen Jahren sehr gute Tageslichtleuchten. Seitdem wir die haben, hat sich meine Energielosigkeit und Niedergeschlagenheit bei Winterende wesentlich verringert., Das Licht trägt wirklich zu einer besseren Stimmungslage bei.

  5. Avatar von Galah
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    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    Zitat Zitat von Kletterding Beitrag anzeigen
    Ihr meint wahrscheinlich Miracle Morning. Jedenfalls heißt das Buch, nach dem der Trend entstanden ist, so.
    Ah, danke. Den Begriff kannte ich nicht, aber das Konzept aus diesem Buch (habe bei Amazon nachgeschlagen) meinte ich. Es wird derzeit in vielen Medien "gehypt". Nichtsdestotrotz gefällt's mir.

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Okay, aber ist natürlich richtig, das Problem dabei bin ich, die irgendwie zuviel auf einmal will.
    Schwester im Geiste...

    Lea, meine Durchschlafproblematik hat sich mit der Vitamin-D3-Einnahme erledigt.


  6. Registriert seit
    20.07.2010
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    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    @Lea, ist 1958 dein Geburtsjahr? - ich frage, weil die typischen Schlafprobleme, die du auch hast, eben typische Schlafprobleme fürs Klimakterium sind bzw. leider fürs Älterwerden

    "nicht auf die Uhr schauen" ist super wichtig. Mache ich niemals. Glocken sind natürlich da auch kontraproduktiv.
    Ich erkenne inzwischen am Verkehrsrauschen bzw. dessen nicht rauschen, wie spät es ist. Im Sommer sagt es mir die Amsel vom Dienst

    Tageslichtlampen - okay, besser als irgendeine 80er Jahre Funzel, aber - du ahnst es - kein Ersatz für natürliches Tageslicht. auch nicht im Winter.
    Bei mir hat echt geholfen, dass ich mittag immer raus gehe. Da genügen 20 min. Einfach eine Lichtdusche für die Hirnanhangdrüse. Das braucht es um das Melatonin ABENDS zu aktivieren. Und abends kein blaues Licht etc. aber das ist ja auch so eine Binsenweisheit inzwischen.

    Wie gesagt, ich arrangiere mich mit dem schlafen.

    Hast du mal B-Vitamine checken lassen? Gerade beim üblichen Verdächtigen B12 sind die Labor-Grenzwerte oft sehr unterschiedlich.
    Vitamin D?

    Schilddrüse?

    Ansonsten fürchte ich, ist das einfach so, wenn man nicht mehr 21 ist. Oder 41 ...

    Mir hilft aber tatsächlich auch essen. Da hat Galah Recht. Zuwenig ist zuwenig.
    Aber die Qualität muss auch stimmen. Gerade, wenn man vielleicht? nicht so viel isst, dann muss das hochwertige Nährstoffe bringen.


  7. Registriert seit
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    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    Solltest du oder eine Leserin des Threads
    zu nächtlichen Grübelanfällen neigen, dann habe ich für mich selber folgendes entwickelt:

    1. ich lasse es erstmal zu. Auch die teilweise apokalyptischen Gedanken und Gefühle. Ich lasse sie über mich hinweg spülen wie Wellen im Meer.
    ABER: ich bin mir dessen aktiv bewusst, dass das, was ich gerade - um 3 h morgens - denke und fühle NICHT meine REALITÄT ist. Zumindest nicht die alleinige. Katastrophendenken und grübeln um diese Uhrzeit ist organisch bedingt und irgendwie sogar "normal" - daher sollte der Mensch idealiter tief schlafen und eben nicht wach sein.

    2. Wenn ich so Phasen habe, wo ich gar nicht mehr aus dem Karussel aussteigen kann, weil es vielleicht konkrete Anlässe gibt, sich Sorgen zu machen, dann plane ich dieses Grübeln und Sorgen...
    Ich bestimme jeden Tag eine definierte Zeit, wo dann grüblerisch der Punk ab gehen darf: Ich mache das im Fall der Fälle in der U-Bahn
    Ich fahre 7 Stationen und währenddessen wird sich Sorgen gemacht und gegrübelt.
    SONST NICHT.

    Wenn es mich wann und woanders überkommt: No, niente, nada.

    NUR an dem vorher festgelegten Ort und zur bestimmten Zeit.

    Das klappt nicht auf Anhieb. Was klappt schon auf Anhieb...?
    Aber wenn man das wirklich übt, dann klappt es und dann ist es eine immense Erleichterung.

    Bei mir hat es ca. 1 Woche gedauert, bis es funktioniert hat. 2 x musste ich eine Zusatzrunde U-Bahn einlegen, weil ich einfach noch nicht fertig war mit denken - aber dafür war dann komplett Ruhe für den Rest des Tages.

    Versuch macht kluch


  8. Registriert seit
    23.09.2010
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    2.162

    AW: Was hilft gegen Müdigkeit und Energielosigkeit??

    Danke für euren Input. Mir tut der Austausch gut.

    Heute habe ich meinen freien Sonntag genutzt und viel, viel Tages(grau)licht getankt. Ich habe zu Gunsten des Aufenthalts im Freien auch eine Einladung sausen lassen und denke, das war auch die richtige Wahl.

    Ich habe bei mir beim Essen und damit Gewicht im Moment Luft nach oben erlaubt. Nach meinem Gefühl braucht mein Körper im Moment ein bisschen mehr Isolierschicht. Von der Einnahme von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen etc. halte ich gar nichts. Wir haben hier so eine riesige Auswahl an Nahrungsmitteln und ich esse querbeet und außer in der Kantine nahezu nur selbst frisch Zubereitetes, dass es aus meiner Sicht gar keinen Mangel geben kann. In dieser Richtung wurde bei mir noch nie irgendwas festgestellt.

    Die Idee mit dem Schaffen eines Grübelraums finde ich gut. Vielleicht sollte ich mir eine Art Klagemauer suchen, wo ich einfach mal rauslasse, was mich annervt. Größere Störpunkte packe ich an, aber bei alltäglichen Kleinigkeiten ermahne ich mich immer zur Gelassenheit. Aber wenn der Kleinärger mal gezielt rausgelassen wird, dann ist das vielleicht doch erleichternd und ohne Gefahr zu einer Dauer-Jammertante zu werden.
    Meine U-Bahnstrecken sind aber schon für anderes, schöneres reserviert.

    Nachts schrecken mich meistens Gedanken an die Arbeit hoch. Hast du dies und das eigentlich nochmal kontrolliert, bevor du die Unterlagen abgeschickt hast? Was ich zu Hause dann oft nicht sofort prüfen kann (und eigentlich auch nicht können will). Oder wann war/ist eigentlich Termin für dies oder das? Ich habe von zu Hause aus aber keinen Zugriff meinen Arbeitskalender (was ich eigentlich auch gar nicht haben will). Hier fände ich es gut, wenn ich bei solchen Attacken einen Ausschalter für mich zu finden könnte.

    Auf der Arbeit herrscht im Moment bzw. seit längerem und bis aus weiteres eine hohe Arbeitsdichte, das kann ich wohl nicht mehr so gut ab. Die Situation lässt sich leider nicht kurzfristig verbessern, unsere Chefs versuchen da alles Mögliche in Absprache mit unserem Team, aber bisher hat nichts so richtig gefunzt.

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