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  1. Registriert seit
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    AW: Autogenes Training

    Ich komme mit beidem nicht so wirklich zurecht - bei Autogenem Training musste ich am Ende des Kurses immer wachgeruttelt werden, zum Ärger der Kursleiterin und Progessive Muskelentspannung macht mich nervös.

    Am besten schalte ich ab beim Anhören alter Bundestagsdebatten. Per Kopfhörer.

    Keine Ahnung, was mit mir nicht stimmt.

  2. Moderation Avatar von Anemone
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    AW: Autogenes Training

    Übrigens zahlen viele Krankenkassen Zuschüsse für Entspannungskurse! Mal auf der jeweiligen HP gucken, das kann sich schon lohnen.
    Die Stimmlage des/der Therapeuten ist nicht zu unterschätzen. Ich hatte PME in einer Kur bei einer Dozentin, die einen grauenhaften sch-Sprachfehler hatte. Auf den konnte ich mich wunderbar konzentrieren....
    Und führe mich nicht in Versuchung -
    ich finde den Weg allein (Mae West)


    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
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  3. Avatar von Zuza.
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    AW: Autogenes Training

    Ich bin gerade nur kurz auf der Durchreise, deshalb jetzt kurz. Ich möchte mich nochmal für die nachfolgenden Beiträge und Erklärungen herzlich bedanken.

    Ja, man muss ein bisschen ausprobieren und austarieren, was für ein Entspannungstyp man ist, ich hätte früher z. B. mit AT nichts anfangen können, das war mir zu passiv und machte mich innerlich eher kribbelig, dafür half mir PMR ein bisschen, wenn mich der Stress länger beutelte. Aber ich war früher auch eine Hektikfunzel. Ich hatte mit Mitte/Ende 20 auch mal eine schlimme Phase mit Panikattacken und erkenne "Stopp!"-Symptome meines Körper heute noch gut und schnell, das ist mir von damals geblieben, heute kann ich damit aber umgehen, weil ich zeitnah reagiere.

    Am Wochenende kommt unser Sohn uns besuchen, da werde ich ihm ein paar Dinge und Informationen mit auf den Weg geben. Ich glaube, er wird gut daran tun zu lernen, auf welche Art er in Stresszeiten etwas runterkommen kann, das begleitet ihn sonst ja durchs Leben, wenn er nicht auf sich achtgibt.

    Die Atementspannungs-CD bekommt er aber so, die habe ich vorhin bestellt.

    Und jetzt ruft das Leben.
    .
    Glück ist ein Tuwort.


  4. Registriert seit
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    AW: Autogenes Training

    Noch eine Idee als Einwurf: Hypnose!
    Hatte vor drei Jahren auch eine sehr stressige Zeit und kaum Gelegenheit "runterzuschalten". Hatte mir mehrere Hypnose-CDs bestellt von einem Psychologen aus HH und die täglich gehört, wenn gerade eine Dreiviertelstunde Zeit war. Das hat mir geholfen, ich musste nichts dafür lernen. CD rein und höchstens 10 Minuten später war ich schon weg vom Fenster. Der Herr hat viele CDs herausgegeben (Angst, Stress, Abnehmen, Selbstvertrauen usw).

    LG Kantorka

  5. Avatar von LulaMae
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    AW: Autogenes Training

    Wie hieß der Herr denn?
    Bevor ich mich jetzt aufrege,
    isses mir lieber egal.


  6. Registriert seit
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    AW: Autogenes Training

    möchte keine unerwünschte Werbung machen. Hab die über einen Onlineversand bekommen. Googelt "Hypnose Eisfeld Hamburg-Mitte".

    LG

  7. Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Autogenes Training

    Zitat Zitat von taggecko Beitrag anzeigen
    Ganda- da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. AT kann bei Panikattacken schwierig sein, weil die Leute eh sehr in sich reinhorchen. PMR ist besser geeignet.
    Alles klar.

    Zitat Zitat von Kantorka Beitrag anzeigen
    Noch eine Idee als Einwurf: Hypnose!
    Hatte vor drei Jahren auch eine sehr stressige Zeit und kaum Gelegenheit "runterzuschalten". Hatte mir mehrere Hypnose-CDs bestellt von einem Psychologen aus HH und die täglich gehört, wenn gerade eine Dreiviertelstunde Zeit war. Das hat mir geholfen, ich musste nichts dafür lernen. CD rein und höchstens 10 Minuten später war ich schon weg vom Fenster.
    Du traust dich was, Kantorka. Das hätte ich nicht gebracht. Aber toll, wenn's funktioniert.


    Zuza, gute Gespräche euch und ein entspanntes WE!
    Und Atemübungen sind nie verkehrt.
    Der Adler fängt keine Mücken.


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  8. Avatar von WhiteTara
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    AW: Autogenes Training

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen

    Ist die Ausnahme. Es kann auch was schief gelaufen sein bei deiner Anleitung. Die meisten Leute sind wirklich danach tiefenentspannt, es gibt Zustände von gelöstem Kichern bis zu tiefem Schnarchen.^^ Aber Aggression? Eher im Gegenteil.
    Dann müssten gleich mehrere Anleiter das vollkommen falsch gemacht haben, was ich mir nun nicht wirklich vorstellen kann. Habe im laufe vieler Jahre immer mal wieder damit zu tun gehabt und obwohl ich schon blöde Erfahrung damit machte, aufgeschlossen gesagt "Gut, ich probiere das noch mal" und es lief jedes Mal quer, von Entspannung keine Spur --> es ist einfach nicht mein Ding und ich muss es ja auch nicht mögen, weil ich für mich mehrere andere Techniken gefunden habe, die gesuchte Entspannung für mich dann auch bringen
    Mir hält diese Erfahrung immer nur wieder sehr bewusst vor Augen: Jeder Mensch tickt anders !!!! Und genau das vergessen manche "Entspannungs-Missionare" dann gerne, wenn sie unbedingt jedem ihre für gut befundene Technik aufdrängen wollen.

    Zum Glück gibt es aber auch so konstruktiven Austausch wie hier im Thread
    LG WhiteTara

  9. gesperrt
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    AW: Autogenes Training

    Zuza, weißt du überhaupt, wie er selbst dazu steht? Ich hätte AT für unseren Sohn zu bestimmten Zeiten auch sinnvoll gefunden, aber der wollte damit definitiv nichts zu tun haben. Mit absolut nichts aus diesem Bereich, einschließlich MR. Nicht mal die Aussicht, dass er sich damit auch im Sport und der Musik optimieren könnte, hat daran was geändert: für ihn war das alles eso.
    Letztlich war es ok, dass er auf seine Weise mit Schwierigkeiten umzugehen gelernt hat. Meine Großmutter hätte vermutlich gebetet und mir das auch geraten

  10. Avatar von Zuza.
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    AW: Autogenes Training

    Ila, ein bisschen ähneln sie sich da schon, glaube ich. Er war übers Wochenende zu Besuch, machte generell aber einen deutlich besseren Eindruck als im Sommer, da hatten wir uns wirklich Sorgen gemacht. Ich rechnete damit, dass mir wieder ein grau aussehender junger Kerl ins Haus kommt, er wirkte aber optisch entspannter und frischer. Als er vergangene Woche hier anrief und sagte, dass er das Gefühl hat, dass es wieder vermehrt losgeht mit den Symptomen, gingen bei mir die Alarmglocken direkt an. Mutti halt, vermutlich hört das erst auf, wenn man irgendwann abtritt.

    Wir sprachen mit ihm recht ausführlich über das Thema allgemein (er hat eine sehr hohe Erwartungshaltung an sich, die er auch erfüllen würde, wenn er nicht die 150 % trifft, die er will) und die Möglichkeiten, die sich anbieten, um das etwas gelassener anzugehen. Tenor bei ihm war: "Ich überleg mal, ich probiere es jetzt erstmal auf meine Weise, hab ich im Sommer ja auch hinbekommen, da war es schlimmer." Aber er hat es aufgenommen und zugehört, das ist schon mal was.

    "Auf meine Weise" heißt bei ihm: Arbeit zeitlich strukturieren, Pausen einhalten, regelmäßiger Sport, Privatleben nicht vergessen. Er ist ein Bewegungsmensch, war er schon immer, ich schrieb oben ja auch schon, dass er läuft und Rennrad fährt. Erstes nicht mehr regelmäßig, zweites ist wetterabhängig, aber Sport war schon früher immer ein Ventil. Vielleicht haut es so ja hin, letztendlich ist es ein Lernprozess, den man durchläuft, indem man lernt, die Signale, die der Körper einem eindeutig zeigt, wenn es zu viel wird, zu erkennen und etwas zu ändern.

    Ich hatte mit Mitte, Ende 20 auch Panikattacken, und es dauerte seine Zeit, bis ich überhaupt mal kapiert hatte, was da eigentlich passierte und wo ich den Hebel ansetzen musste. Panikattacken - das passte so überhaupt gar nicht in mein Lebensbild und mein damals anstrengendes, pralles Leben. Ich war jung, ich fühlte mich belastbar, ich ging über meine Grenzen und ich checkte es nicht. Als ich kopfmäßig endlich begriff oder zu begreifen zuließ, was mein Körper mir sagte, konnte ich anfangen, Dinge zu ändern, die dazu geführt hatten, dass es mir so Sch... ging. Und ab da wurde es auch besser, wenn auch nicht von einem Tag auf den anderen, das dauerte dann auch seine Zeit.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

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