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  1. Registriert seit
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Zitat Zitat von Margat Beitrag anzeigen
    So kalt wie es aus der Leitung kommt.
    Bei mir hält das wirklich den ganzen Tag an. Die Homöopatin meiner Mutter meinte, dass ich wohl nicht genug "Lebensenergie" habe. Was das auch immer sein soll?!
    Ich sei im ayrvedischen ein Vata Typ und hätte daher nicht genug Energie.
    Zu dem Esoterik-Zeugs sag ich jetzt lieber mal nichts.

    Leitung sind im Winter etwa 8-10 Grad. Bissl Duschen sollte damit nichts ausmachen.
    Ich mache Eisschwimmen, drum hab ich mich auch zu dem Thema gemeldet. Selbst bei knapp über Null Grad und 500m im Wasser ist man da eigentlich nach kurzem Zittern wieder warm. Mir ist es bisher nur einmal passiert, dass meine Füße wirklich lange kalt (im Sinne von 30min taub) waren, und da Stand ich nach dem Schwimmen noch 5 Minuten im Schnee.
    Und Schwimmen ist im Vergleich zum Duschen nochmal ein riesen Unterschied, die Dauer ist eine andere und die Temperatur sowieso. Man sagt da eigentlich von 8 Grad auf 4 Grad fühlt es sich doppelt so kalt an und von 4 auf 2 Grad auch nochmal doppelt so kalt.
    U.U. ist es wirklich ein Durchblutungsthema, wenn die Füße schon beim Duschen so kalt werden. Das ganze ist eigentlich auch Gewöhnungssache und es geht schneller, als man deckt. In der Vorbereitung im November/Dezember habe ich teils im Wochenrythmus Fortschritte bemerkt. Das sollte beim Duschen nicht anders sein.

  2. gesperrt
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Auch wenn ich mich zum Eisschwimmen nicht überwinden kann und mag: dass der Kälteschock durch Gewöhnung herabgesetzt werden kann, kann ich für mich bestätigen. ob ich deswegen so gut wie nie erkältet bin, weiß ich nicht, aber auch in reduzierter Form fühlt es sich gut an. und wirklich noch nie hab ich mich so gut gefühlt wie nach kurzem Schwimmen in einem eiskalten Bergsee (deswegen bin ich mehrmals rein). Das würde ich mich allerdings aus reinen Vernunftgründen nicht mehr trauen

  3. Avatar von Simplemind66
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Ich kann super gut nach dem Saunagang bei -8 Grad in den Schnee stapfen und find das prima.
    Genauso das nackische Baden in lausigem Wasser.

    Aber morgens kalt duschen ist für mich einfach nur unangenehm und doof.
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  4. Inaktiver User

    AW: 30 Tage kalt duschen

    Ich möchte mir gerne angewöhnen - weil ich Lust habe und mich die Vorteile locken -, zum Abschluss der morgendlichen Dusche kalt zu duschen, bin aber nach den ersten Versuchen besorgt, weil ich sofort Atemnot und Herzrasen bekam. Daher habe ich bei Einsetzen dieser Symptome dann auch gleich aufgehört.

    Meine Frage: Kann ich mit meinen Versuchen weitermachen, bis irgendwann die Symptome aufhören? Oder ist das ein Alarmzeichen, das mir sagen soll, dass mein Kreislauf das nicht packt und ich es besser lassen sollte?
    Habt Ihr Ideen, wie ich mich in kleinen Schritten an eine Gewöhnung heranführen könnte?
    Der Tipp, einzelne Körperteile abzubrausen, gefällt mir nicht so gut, weil ich das händefreie Regenwaldsystem nicht aufgeben möchte (- der große Duschkopf ist fest justiert und der Strahl breit verteilt und daher dünn und mit wenig Druck).

    Info: Mein Blutdruck ist als eher niedrig bekannt. Im Winter habe ich sehr große Probleme mit Kälte (Kälteekzeme, Frieren, Winterdepression). Weitere diesbezügliche Einschränkungen sind nicht bekannt.
    Diese Luftnot hatte ich davor nur einmal in meinem Leben genauso empfunden, das war beim freien Fall bei einem Tandem-Fallschirmsprung. Das Herzrasen fühlte sich an wie in einer Schocksituation.

  5. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Standardmäßig läuft die Gewöhnung zuerst über die Gliedmaßen. Dabei sollte darauf geachtet werden, herzfern zu beginnen (rechtes Bein, linkes Bein, rechter Arm, linker Arm...).

    Man kann sich aber auch rantasten.
    Zum Beispiel über die Temperatur (erstmal nur kühl statt den Hahn ganz nach rechts, nach ein paar Duschen dann wieder etwas kühler). Ich würde das machen und bei der Regenwalddusche erstmal nur abwechselnd die Arme und Beine drunterhalten (jeweils erst rechts, dann links). Irgendwann auch den Popo drunterstrecken un dann nach und nach etwas höher gehen.

    So gewöhnt sich der Kreislauf ganz in Ruhe daran.
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud


  6. Registriert seit
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Das, was bei den Temperaturen von Leitungswasser passiert, ist maximal eine Kälteschock-Reaktion durch den Reiz auf der Haut. Mit Auskühlen hat das nichts zutun, dazu ist das Wasser viel zu warm und man ist viel zu kurz drunter.
    Generell ist Bluthochdruck problematisch, weil es durch Kälte den Blutdruck teils erheblich nach oben treibt. Wenn du also eher zu niedrigen Blutdruck hast, ist das zumindest aus meiner Sicht nichts, weswegen man sich sorgen machen muss.

  7. Inaktiver User

    AW: 30 Tage kalt duschen

    Danke, Avocado und Slipperman.

    Ich halte jetzt täglich nacheinander die Extremitäten unter den Strahl, das geht. Rücken geht auch. Oberkörper vorne führt noch zur Atemnot, weswegen ich es nach einem kurzen Test lasse, aber ich glaube, mit der Zeit wird das aufhören.


  8. Registriert seit
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Für ausschließlich kalt duschen bin ich viel zu sehr Warmduscherin. Ich habe aber auch das Gefühl, dass mit kalt duschen gut tut. Also dusche ich zuerst normal, also ziemlich warm, und anschließend brause ich mich kalt ab. Ich beginne mit den Füßen und gehe dann mit der Brause hoch, bis ich dann ganz unter dem kalten Wasser stehe.


  9. Registriert seit
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Respekt. Das habe ich auch schon versucht und kann mich einfach nicht überwinden. Gruß

  10. Avatar von Blila1
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    AW: 30 Tage kalt duschen

    Mit warm anzufangen, ist sinnvoll, jedenfalls lehrt Kneipp, dass Kälte nur auf den erwärmten Körper wirken solle. Am angenehmsten ist es so auch und man gewöhnt sich an den Kältereiz, kann sogar regelrecht süchtig danach werden.
    Ich hatte lange Zeit eine Sperre, den Rumpf kalt abzuduschen, also hab ich das auf Beine, Arme und Gesicht beschränkt. Ganzkörper-kalt nur in der Sauna oder "in der Natur". Später Rumpf nur kurz kalt, erst angeregt durch diesen Strang hab ich das ruhig ausgedehnt. und mich sehr schnell dran gewöhnt und damit meine Kaltreiz-Schwelle deutlich merkbar gesenkt. Also im noch kühlen Frühling im Freibad war die kalte Dusche vorher kein Problem mehr - davor hatte ich komischerweise weit mehr Scheu als vor dem schnellen Eintauchen in kaltes Wasser.

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