+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 15

  1. Registriert seit
    01.08.2006
    Beiträge
    21

    völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Hallo Ihr Lieben,

    gerade dieses forum entdeckt.

    Ich bin seit ein paar Tagen, - unterschwellig schon seit Jahren- völlig ausgebrannt und auch erschöpft obwohl keinen Job habe und das Burnout-Syndrom , wie ich bisher dachte, eigentlich eher bei Menschen vorkommt, die im Job zu viel arbieten und vorzugsweise eine soziale Tätigkeit haben.

    Seit dem Wo'end ist es besonders schlimm. Habe da aber auch ein paar Entscheidungen getroffen, bzw. mich im Kontakt von drei Freunden distanziert, die sich üble Dinge geleistet haben, sowie bei meiner Krankenkasse einen Therapéutenwechsel beantragt, da ich mit meiner Therapeutin sehr unzufrieden bin.
    Jetzt stehe ich völlig alleine da und habe den Eindruck ich hätte mir beide Arme ausgerissen so einsam fühle ich mich; auf der anderen Seite meine ich aber innerlich zu spüren, dass die Kontaktbabbrüche irgendwie richtig waren.
    dAzu kommt, dass ich auch mit meiner Famillie totale Probleme haben, da ich mich da überhaupt nicht akzeptiert fühle und auch nicht an Weihnachten dort nur funktionieren will, habe gar keine Energie dafür.

    Zu diesen ganzen Problemen mita nderen Leutenhabe ich keinen Job, mir steht wahrscheinlich bald ein Umzug bevor und ich muss dringend abnehmen, da ich nur noch alles abéns und vor dem Schlafengehen in mich reinstopfe, damit ich nicht spüre, wie alleine undeinsam ich bin.
    Mein Zahnarzt fragte gestern auch bei bEgrüßung noch, ob ich denn krank sei. ich sagte nein undwarum und er sagte nur "Ihre Augen". Das hat mich ziemlich erschüttert und ich war den Tränen nah. Er meinte dann nur noch: sie müssen eine Lösung finden.
    Und in meinem Englischkursus binich durch meine negative Meinung über Weihnachten in die Kírche gehen auch angeeckt!

    Jetzt wo ich Euch schon so viel berichtet habe, weiß ich schon wieer garnicht ob ich nich tbesser ans Therapieforum geschriebenhätte.
    nun ja. Für mich ist nun die Frage, wie ich wiedr auftanken kann.
    Habe bisher immer Qi Gong praktiziert, was mir etwas vonder verlorenen Energie wiedergegeben hat. Doch irgendwie kann ich mich alleine nicht dazu aufraffen, und manchmal ist es mir auch zuz langsam.
    Eswird sicherlich auch kein Engel vo´m Himmel fallen, der mir Energie schenkt, ich merke, dass ich an so vielen Ecken was tuen muss, dass es mir schwer fällt, mich für eines zuentscheiden undann ist es auch so, dass mir die Kraft fällt das anzugehen, weilich so einsam bin, auch im Kontakt mit leuten bin ich dermaßen ausgepowert,dass ich eigentlich überhaupt nix mehr geben kann un das geht natürlich auf die Dauer auch nicht!!!

    und es ist auch immer für mich die Frage, soll ich zuerst etwsa gegen die Einsamkeit tuen, die bei mir ganz ex´trem ist, oder konzentriere ich mich da zu sehr darauf und muss woanders anfangen?????? denn sich nur mit den Problemen die ich mit Leuten habe, zu beschäftigen, bringt mich dann total von mir weg, wie ich schon oft auch festgestellt habe, da fehlt mir dann wieder eine Tätigkeit oder Beschäftigung. ich gebe zwar jetzt schon seit 3 Wochen 2 Stunden Nachhilfe in der Woche, was ich auch bewältige, doch auch da merke ich,dass das auch Energie und Kraft kostet,, besonders wenn man 2 12-jährigen jungens zusammen die französisiche Sprache näherbringen soll.
    auf jeden Fall komme ich da nicht weiter.


    ich merke auch, dass wenn ich mal einem menschen begegne den ich mag,durch das Vertrauen ich auch kraft tanken kann. doch gibt es so was nun mal momentan nicht.

    Vielleiht habt ihr da einen RAt für mich!? Ich komme da irgendwie nicht weiter.

    Gruß

    Gringa


  2. Registriert seit
    03.07.2003
    Beiträge
    134

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Hallo, Gringa,

    habe gerade auch deinen Eintrag im Weihn.F. gelesen, es tut mir leid für dich, daß gerade in der familiär geprägten Adventszeit so viele unangenehme Veränderungen und Kontaktabbrüche auf dich prallen. Ich kann mir gut vorstellen, daß die (menschliche, nicht kritische!) Bemerkung deines Zahnarztes dich fast umgehauen hat: deine Freunde entfernen sich von dir, deine Familie interessiert sich nicht in dem Maß für dich, wie du es dir wünschst, aber ein Fremder spürt sofort die negativen Schwingungen!

    Sehr wichtig ist, daß du nicht in Selbstmitleid ertrinkst, weiß z.B. deine Familie, wie schlecht es dir geht, oder hast du bislang den Eindruck erweckt, alles laufe ganz locker und unproblematisch ab bei dir? Du kannst zwar dieses Jahr Weihnachten einem familiären Treffen fernbleiben, aber trotzdem bleiben es deine Verwandten, die dir vielleicht in mancher Hinsicht trotzdem helfen können. Vielleicht kannst du es dir offenhalten, und dich in letztem Moment (wenn doch ein Einsamkeitsschub kommt) entscheiden? Ich würde auch darauf achten, den Beteiligten deine Gründe mitzuteilen, daß es dir dieses Jahr nicht so gut geht und du lieber alleine beliebst, damit gibtst du anderen die Möglichkeit, nachzufragen.
    Es stimmt, Freunde zu finden und überhaupt eine Vertrauensbasis aufzubauen, braucht Zeit. Und wie du schon erkannt hast, es lenkt dich wieder von dir ab. Es ist schwierig, dir jetzt unbekannt und aus der Ferne einen Tipp zu geben, aber vielleicht trotzdem dieses: nutze die vorweihnachtliche Stimmung und gehe viel spazieren, schlendere über Weihnachtsmärkte und versuche mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, über allltägliche Themen. Gerade diese kleinen Begegnungen können sehr aufbauend sein.
    Nicht enttäuscht sein, wenn jemand einsilbig reagiert, es liegt nicht an dir.

    Wie weit sind denn die Umzugspläne, ist diese anstehende Veränderung motivierend für dich oder eher eine weitere Belastung? Schade, daß du auch mit der Nachbarin Probleme hast, läßt sich da etwas ausgleichen?

    Was die Gewichtszunahme angeht: auch wenn du für eine Diät sicher keine Gedanken hast, versuche wenigstens, das Gewicht zu halten.

    Alles Gute!

  3. Inaktiver User

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Ich kann, glaube ich, gut nachfühlen, wie es Dir geht, eine ähnliche Situation habe ich auch schon durchgemacht.

    Wie Du damit umgehen magst, hängt von Deiner Persönlichkeit und Deinen Interessen ab, ich kann das schlecht von mir auf Dich übertragen.

    1. Job suchen. Job suchen ist ein Job, und zwar ein Vollzeitjob. Versuch Dir einen festen Tagesrhythmus zu geben: Jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen, zu Essen, und ins Bett zu gehen. Dazwischen verordnest Du Dir feste "Arbeitszeiten", die Du mit der Jobsuche, mit Bewerbungen usw. verbringst. Mach das nicht 8 Stunden, dann hast Du schon nach wenigen Tagen genug und fällst in ein depressives Loch. Arbeite Teilzeit. Arbeitlos sein ist emotional extrem anstrengend, also gönne Dir mehr Erholungszeit. Aber nicht: eine Stunde Bewerbung, dann zwei Stunden auf's Sofa, wieder Jobrecherche, dann Wäsche bügeln usw. Gib Dir feste Zeiten, am besten wirklich einen halben Tag, und danach hast Du frei und darfst an was anderes denken.

    2. Stehe früh auf und gehe früh zu Bett. Da Du sowieso wenig soziale Kontakte hast, gibt es nichts was Dich zwingt, den späten Rhythmus der anderen mitzumachen. Ich bekomme im Dunkeln Depressionen (egal ob ich arbeitslos bin oder einen Job habe), deshalb vermeide ich es, spät abends alleine wach zu sein. Als ich frisch von meiner Freundin verlassen, arbeitslos und in einer fremden Stadt war, habe ich bewusst versucht, morgens aufzustehen und bin als erstes nach draußen gegangen: einkaufen, joggen, spazieren - egal, einfach ins Licht und den Kreislauf in Schwung bringen. Ensprechend bin ich um halb zehn ins Bett und habe geschlafen.

    3. Beschäftige Dich mit Dingen, die Dir gut tun. Ich habe gezeichnet, wozu ich mit Arbeit nie Zeit hatte, insofern gab es für mich auch einen Aspekt an der Arbeitslosigkeit, den ich genießen konnte. QiGong ist sicher gut, wenn es Dir zu langsam ist, mache Tai Chi oder irgend etwas anderes. Das Angebot an Selbsterfahrungszeugs ist inzwischen überall sehr groß. Ich habe, was ich sehr empfehlen kann, ein einwöchigens erlebnispädagogisches Seminar gemacht, das hat mich in eine andere Welt mitgenommen und mich mit ganz neuen Gedanken zurückgebracht. Schau Dich um, und finde was für Dich. Und lass Dich nicht von Traurigkeit oder Melancholie bremsen: Ich habe die ersten Wochen beim Spazierengehen ständig geheult (hab mir eben einsame Waldwege gesucht), aber die Sonne hat mich trotzdem gewärmt, und ich habe die Blumen geliebt und gestreichelt.

    4. Überlege (oder probier aus), ob Dir eine Selbsthilfegruppe für Arbeitslose gut tut. Vielleicht gibt es sowas in Deiner Nähe, frag mal beim Arbeitsamt oder bei anderen sozialen Einrichtungen (die sind häufig sehr gut vernetzt und wissen voneinander).

    5. Gehe so auf Leute zu, wie es Dir möglich ist. Zwinge Dich (und sie) zu nichts. Du hast das Recht, Dich schlecht zu fühlen, wenn Deine Lebensumstände schwierig sind. Vielleicht triffst Du (beim Tai Chi oder beim Spazierengehen) auf jemanden, der Dir gut tut - und sei es nur bei einem kurzen Gespräch im Vorbeigehen.

    6. Iß so gesund es Dir möglich ist, ohne Dich aber zu terrorisieren. Nicht wegen dem Gewicht, sondern weil gutes, gesundes Essen Deiner Stimmung und Deinem Zustand gut tut. Zucker z.B. hebt zwar erstmal die Stimmung, dafür sackt sie dann aber bald umso tiefer. Man könnte diesen Punkt auch ausweiten, über das Essen hinaus: Lebe gesund und tu Dir gut.

    7. Sieh Deine Situation und Deinen Zustand jetzt als Chance. Ich habe während meiner Arbeitslosigkeit/Trennung viel über mich erfahren und mich sehr verändert - wie ich finde zum besseren. Ein Beispiel: Ich habe danach einen anderen Typ Partnerin gewählt und habe jetzt zum ersten Mal in meinem Leben eine gute und glückliche Beziehung. Vielleicht entdeckst Du auch etwas Neues für Dich.

    8. Finde einen Job. Das ist jetzt Deine Arbeit.

    ich wünsch Dir alles Gute!

  4. Inaktiver User

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Liebe Gringa,

    wenn man alle ist, kann man keine Energie aus sicher selber schöpfen - die einzige "Tankstelle" sind Menschen, Menschen, Menschen!!!

    Also raus mit dir aus der Bude unter Menschen, die verstehen, was du gerade erlebst.
    Essen gegen Einsamkeit ist wie Trinken gegen Einsamkeit - ein Teufelskreis.

    Ich bin selbst arbeitslos und weiss, wie leicht es ist, in die Isolation zu rutschen..

    Niemand muss sein Leben alleine meistern!

    Falls du zufällig in Berlin lebst, kann ich dir per pn auch ein paar Tipps geben.

    Liebe Grüsse
    evemie

  5. AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Hallo Gringa

    Verstehe einerseits dein Problem gut, das du dich erschöpft fühlst ect. aber andererseits kann ich nicht verstehen das du nichts zu tun hast.
    Da ich selbst einige Zeit arbeitssuchend gemeldet war weiss ich das dies nicht lange der Fall ist.
    Habe selbst schon immer für mich eine Beschäftigung (die auch ein bissel Geld bringt ) erschaffen und war damit auch sehr zufrieden (bin ich auch immer noch ) und suchte eigentlich nur als ich auf die Agentur für Arbeit ging einen Vormittagsjob (da ich wegen Kind und der anderen Jobs als Dozentin nur am Vormittag Zeit habe).
    Allerdings hatten die leider keine normale Arbeitsstelle für mich (als Wiedereinsteigerin nach damals fast 12 Jahren raus aus dem erlernten Beruf und mit einem Alter das sich der 50 nähert).
    Konnten mich aber trotzdem sofort "entsorgen" sprich mich aus der Arbeitslosenstatistik tilgen, indem sie mich in einen 1.50 Eurojob als Pflegehelferin in einem Heim für Psychisch und Körperlich Behinderte Menschen vermittelnden.
    Nun fühle ich mich wirklich manchmal auch "leicht" ausgebrannt und erschöpft mit einem Vormittagsjob der ziemlich an die Substanz geht, einer Teenietochter die mich braucht um nicht als "Gangsterrapperbraut" ohne guten Schulabschluss zu enden und das heisst den Nachmittag über dafür sorgen das sie sich GESUND ernährt und Hausaufgaben macht anstatt im Juz abzuhängen und Blödsinn zu machen (was sie ja darf, aber eben nicht nur) und dann meine Kurse vorzubereiten die ich am Abend gebe (fast jeden Abend in der Woche) und dann wenn ich irgendwann zwischen 21 Uhr und 23.30 Uhr (je nachdem welcher Kurs und wo) heimkomme , trainiere ich noch für mich damit ich weiterkomme und für Auftritte gewappnet bin.
    Dann wundere ich mich schon drüber das du noch keine Beschäftigung über die GAl bekommen hast.
    Kenne hier so einige Frauen die sich vor kurzer Zeit bei der Agentur für Arbeit gemeldet haben und schwupppppppps waren sie in einem 1 Eurojob drin (trotz angegebener Tätigkeiten auf 400 Eurobasis plus Alleinerziehend mit Kind/ern).
    Vielleicht hilft dir mein Beitrag hier ein bissel "über den Tellerrand" zu schauen, sei froh dass du Zeit für DICH hast.
    Ich habe praktisch das Gefühl das ZEIT das kostbarste ist was ich geschenkt bekommen kann zur Zeit und bin dann auch sehr glücklich wenn ich diese Zeit für mich nutzen kann.
    Du hast eben dies im Überfluss und kannst es anscheinend garnicht geniessen.
    Versuche dir eine gute schöne Beschäftigung zu suchen die dich weiterbringt und am besten eine die dich mit anderen Menschen in Kontakt bringt (nicht virtuell mein ich, sonderm im RL).
    Ansonsten wundere ich mich immer noch nach wie vor drüber nach welchen Kriterien die Gal ihre "Opfer" für die 1Eurojops aussucht ...
    Wünsch dir das deine Wünsche zum Fest erfüllt werden und du wieder Energie bekommst

    Chaoshexe
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

  6. Inaktiver User

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Hallo Gringa!

    Deine Verzweifung ist spürbar, und es tut mir sehr leid für dich, dass du in einer solchen Depression steckst!

    Sehr wertvoll finde ich die Tips von kjdksdlkj, sodass ich eigentlich kaum was hinzuzufügen habe, außer dir zu versichern, dass du mit deiner Situation nicht allein bist.

    Wenn ich mal kurz von mir erzählen darf: Bin auch arbeitslos, gebe auch seit einiger Zeit wenige Stunden die Woche in einem Nachhilfe-Inst. Nachhilfe und muss so gut wie JEDES Mal damit kämpfen hinzugehen, weil es mich irgendwie zu überfordern scheint, genügend u. passendes Übungsmaterial zusammenzukratzen. Außerdem habe ich auch ca. 15 kg zu viel, und - was wichtiger ist - bin mit meinem Frust-Essverhalten und meinem Körper sehr unzufrieden. Auch meine familiäre Situation ist für mich sehr anstrengend. Wohne in Dt., bin aber nicht von hier, also ist meine eigene Familie weit weg und eben im Alltag nicht da, wenn ich sie brauchen würde. Dafür wohne ich mit meinem Freund i. e. Haus, das seinen Eltern gehört. Die Fam. meines Freundes ist allgegenwärtig, ich fühle mich - obwohl ich meinen finanziellen Beitrag etc. f. das Haus durchaus leiste, soweit möglich - hier schon seit über 2 Jahren mehr als Gast als wirklich "daheim", es wird über mich gelästert, es gibt zu wenig Privatsphäre....

    So, genug von mir selbst geredet, was ich dir aus meiner Situation heraus mitgeben kann, ist Folgendes:

    Ich versuche jetzt, die ganzen negativen, vernichtenden Gedanken, die aus den Konflikten m. der Schwiegerfamilie hier in mir brodeln, zu dämpfen, bevor sie mich kaputt machen. Oft sind diese Konflikte mehr Ausdruck von Schwierigkeiten die DU SELBST hast und aufarbeiten musst. Wenn du nicht so nagend unzufrieden mit deinem eigenen Leben bist, belastet dich das Verhalten deiner Mitmenschen auch weniger.

    Vermeide es, dich am Abend zu überessen. Versuche an so vielen Tagen wie möglich, dies nicht zu tun, sondern dieses Verhalten zu unterbrechen. Es ist viel besser, wenn du nicht mit einem tonnenschweren vollgestopften Bauch ins Bett gehen musst. Ich weiß, wovon ich rede... und versuche, seit kurzer Zeit, dies selbst zu beherzigen. Habe damit übrigens schon erste Erfolge, die mich auch aufbauen.

    Ich war mal bei einem Psychotherapeuten zur Gesprächstherapie, und er hat mir geraten, nicht immer in "Wenn-dann"-Sätzen zu denken. WENN ich nur das eine Problem geregelt kriegen würde, DANN würde alles Andere von allein auch gut werden usw. - So einfach ist es leider oft nicht, und außerdem neigt man oft dazu, dann auch noch genau an der falschen Stelle anzusetzen u. sich auf etwas krampfhaft zu konzentrieren, das dann doch keine Lösung bringt, weil dieses eine Problem für sich so gar nicht aus der Welt zu schaffen ist. Ich glaube, es ist besser, in mehreren Bereichen in kleinen Schritten etwas zu tun.

    Ich würde mich freuen, nochmals hier von dir zu lesen!

    Grüße von
    Roumia
    Geändert von Inaktiver User (11.12.2006 um 15:24 Uhr)


  7. Registriert seit
    23.04.2005
    Beiträge
    451

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Liebe Gringa,

    ich kann dich sehr gut verstehen! Gerade im Winter, wenn die Abende lang sind und Weihnachten mit dem ganzen familiären Getue ins Haus steht, fühlt man sich besonders einsam. Seltsamerweise fallen einem dann auch die Probleme mit anderen Menschen und die eigene Einsamkeitkeit besonders auf. Mir geht das ganz genauso.

    Die Tipps einen strukturierten Tag einzuhalten, finde ich gut. Ich arbeite als Dozentin und muss sagen -Gottseidank -meine Arbeit baut mich immer wieder auf, obwohl die Bezahlung schlecht ist und ich deswegen finanziell nicht gerade gut gestellt bin.

    Das mit dem Freundeskreis Aufbauen, ist über 50 mehr als schwierig und das Gefühl, dass eigentlich niemand zu einem passt, nimmt auch bei mir oft überhand.

    Oft weine ich, wenn ich allein bin, zumal ich auch seit Monaten eine Beziehung beendet habe.

    Du bist mit deinen Problemen nicht allein.

    marinasala
    Die Liebe ist in der Zukunft ansässig,
    eine Art rückwärts strahlender Stern,
    dessen Licht uns erreicht,
    noch ehe er zu existieren begonnen hat
    - und nicht erst,
    wenn er längst erloschen ist.

    Jill Tweedie

    ...realisieren - akzeptieren - zulassen - verarbeiten - verzeihen - verabschieden - neu durchstarten

  8. Inaktiver User

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Zitat Zitat von Marinasala
    Sei STARK; SEI GROß; SEI EINSAM.
    Marinasala, ist das ernst gemeint? Ich hoffe, nicht...
    Denn das ist doch genau Weg mitten in Depressionen und Burnout.

    Keiner kann sein Leben alleine meistern, wir alle brauchen andere Menschen wie unser täglich Brot.

    Menschen, bei denen wir schwach und klein und bedürftig sein können und uns nicht verstecken müssen.

    Ganz liebe Grüsse
    evemie

  9. Inaktiver User

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Menschen, bei denen wir schwach und klein und bedürftig sein können und uns nicht verstecken müssen.
    Schön wär es ja. Aber mal im Ernst, wer hat schon Menschen, bei denen man schwach, klein, bedürftig sein kann ... ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil, in den meisten Lebenslagen muß man sich doch stärker zeigen als man wirklich ist.

    Emilia

  10. Inaktiver User

    AW: völlig ausgebrannt und erschöpft trotz A'losigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schön wär es ja. Aber mal im Ernst, wer hat schon Menschen, bei denen man schwach, klein, bedürftig sein kann ... ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil, in den meisten Lebenslagen muß man sich doch stärker zeigen als man wirklich ist.

    Emilia
    Emilia, es gibt wesentlich mehr Menschen, die Einsamkeit und Bedürftigkeit kennen, als solche, die ihr Leben mit links alleine und souverän meistern :-)

    Um andere um Hilfe, Unterstützung oder Trost zu bitten, das kostet Mut.

    Ich hab lange gebraucht, um meine Sehnsucht nach Zuspruch, Wärme und Trost nicht als Schwäche, sondern als menschliches Bedürfnis zu empfinden.

    Ich schick dir eine liebevolle Umarmung
    evemie

+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •